Mein Leben, Privates, Reisen

Wenn Dich das Reisefieber packt

Genau ein Jahr ist es her, dass ich in Vietnam war.
Was hatte ich damals Bammel vor dem Trip! Noch nie richtig in Asien gewesen (von meiner Ayurvedareise abgesehen, aber das zählt nicht wirklich), jenseits meiner im Kopf erdachten Komfortzone, sowohl kulturell als auch in Hinblick darauf, dass ich mit völlig fremden Menschen so lange Zeit zusammen sein würde.

Ich hatte zwar das Glück, dass ich schon als Kind in den Ferien selten zuhause war, aber das beschränkte sich damals vor allem auf Robinson Clubs und die Aida – nicht, dass das nicht gerade als Teenager eine unglaublich tolle Zeit war (hach, die erste Liebe mit 15 im Cluburlaub, der schönste Herzschmerz ever), mit reisen, neue Kulturen und Dinge sehen, hatte das Ganze wenig zu tun. Nicht, dass ich ein paar Tage entspannt am Pool nicht noch heute zu schätzen wüsste, aber da reichen mittlerweile 4 anstatt 14 Tage. :)

In meinen Zwanzigern folgten dann schon ein paar erste individuelle Reisen… Roadtrip durch die USA und co… Aber dann kam Vietnam letztes Jahr und seitdem fühlt es sich an, als ob sich ein Fenster geöffnet hätte, das mit jeder neuen Reise weiter aufgeht.
Parallel dazu hat sich meine Einstellung zur Fotografie seit der Fotoreise Vietnam gewandelt, es folgten weitere Fotoworkshops, wie letzten Monat in Schottland oder im Sommer nahe Paris, sodass die Reise- und Fotografielust wunderbar kombiniert werden konnte.
Es ist wie eine Sucht, die mit jeder Reise ein wenig größer wird, der Horizont verschiebt sich immer mehr und erweitert sich, alte Denkmuster werden über Bord geworfen und macht Platz für so viel Neues. Das liebe ich am meisten am Reisen!

Es schlummern noch so viele Bilder und Reiseziele aus diesem Jahr auf meinem Rechner, die ich euch noch gar nicht gezeigt habe. Höchstens ein paar kleine, quadratische Bilder auf Instagram, schnell von unterwegs gepostet. Aber das wird sich diesen Winter ändern, denn dafür sind mir die Bilder mittlerweile zu schade, dass sie innerhalb von wenigen Stunden im Instagramniemandsland landen.
Im Blog wird es auch vermehrt um das Thema Reise gehen, weil es ein für mich immer wichtigeres Thema geworden ist und ich euch hoffentlich ein Stück mit in die Welt nehmen kann. Vielleicht findet ihr dadurch Anregungen zu eurem nächsten Urlaubsziel, träumt euch für ein paar Minuten aus dem Alltag heraus oder erfreut euch hoffentlich einfach an den Bildern.

Liebste Grüße,
Ricarda

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3 Kommentare
  1. Starky

    30. Oktober 2017 um 11:33

    Oh weh, noch mehr Reisebilder? Ich fürchte, dann muss ich dich aus meiner Leseliste streichen, das hält mein Fernweh nicht aus ;)
    Ich bin echt total neidisch auf die tollen Reisen die du gerade machst. Genieße es!!!
    LG Starky

    Antworten

    • Ricarda

      30. Oktober 2017 um 18:51

      Oh nein, bitte nicht. :)
      Hier auf dem Blog ist es doch auch noch gar nicht soooo viel. ;)

      Antworten

  2. Diana Auberle

    1. November 2017 um 20:00

    Hach, ich kann es kaum erwarten mehr zu sehen. Deine Bilder sind immer so schön und lassen mich hoffen, dass ich meinen Freund dazu bewegen kann mit mir an diese Orte zu fahren. :)
    LG Diana

    Antworten

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Ricarda, Kreativbloggerin aus Hamburg
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  • Bis man 18 wird, feiert man jeden Geburtstag wie eine persönliche Meisterleistung.
Endlich 14, endlich 16, endlich 18.... irgendwann, ich weiß gar nicht wann es genau passiert, wahrscheinlich irgendwo zwischen 20 und 30, schreit man nicht mehr ganz so laut in die Welt seinen Geburtstag hinaus, sondern wird vielleicht von Jahr zu Jahr leiser, bis man die Zahl nur noch flüstert, sie mit Buchstaben versieht oder sagt „ich bleibe immer (bitte persönliche Wohlfühlzahl einsetzen)“. Und gefühlt ist es so, dass es ab 30 (bei Frauen) stark davon abhängt, ob man schon Familie hat oder nicht. Wenn nicht - über den anderen Zustand kann ich nicht reden - fängt vielleicht die biologische Uhr an zu ticken oder man hat unrealistische Erwartungen.
Da mein Geburtstag am Ende des Jahres ist, ist es immer ein guter Zeitpunkt um etwas zu reflektierten, nachzudenken und ganz bei mir zu sein.
Und gestern war auf einmal der Punkt da, wo ich verstanden habe, dass ich heute nicht „schon“ 33 geworden bin, sondern dass ich heute 33 werden durfte.
Und anstatt wie in den letzten Jahren zu denken „wieder ein Jahr rum, wieder ein Jahr älter“, denke ich, wie dankbar ich sein darf, schon 33 tolle, schöne, lustige, manchmal schwierige, traurige, anstrengende Jahre gehabt zu haben.
Aber unterm Strich war mein Leben bisher ne Wucht!
Höhen und Tiefen gehören dazu. Sie machen einen zu dem Menschen, der man ist. Mit jedem Jahr wachse ich und bin sehr dankbar dafür. Auch fur all die Menschen, sie mich auf diesem Weg begleiten. 
Und ich kann heute sagen: Geil, wieder ein gutes Jahr gehabt, ich freu mich auf das 34.🍾
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