Privates

Wie spektakulär muss ein Blog sein?

Ich bin über 2 Wochen aus dem Urlaub wieder da. Habe das aktuelle Schnittmuster online gestellt, Packendes ist verschickt – das Business ist also wieder im Gleichgewicht. Nun muss hier im Blog die nächste große Nummer kommen. Ein mega einfaches, aber inspirierendes DIY, ein Nähtutorial, ein Reisebericht, Kameratipps oder wenigstens ein neues Rezept. Irgendetwas spektakuläres. Ich möchte euch ja etwas präsentieren, was euch von Nutzen ist.

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Mein Blog ist auch mein Business. Mittlerweile. Gewachsen. Ungeplant. Irgendwie so entstanden. Und es ist einer der tollsten Jobs die ich mir zu Abizeiten noch nicht einmal hätte vorstellen können. Noch keine 30 und schon relativ unabhängig wo und wann ich arbeite. Auch wenn es oft viel ist und das Einkommen auch nicht so bombastisch ist wie bei Freunden in großen Konzernen im selben Alter, ich habe trotzdem das große Los gezogen. Aus meiner Sicht.

Zurück zum Business. In meinem Kopf ist das so: Ich möchte euch hier nur tolle und grandiose Dinge zeigen. Wenn es nichts zu sagen gibt, schweige ich lieber eine Woche und schreibe nichts. Es ist mir wichtig, dass jeder Artikel für euch einen Mehrwert hat. Jeder. Denn nur dank euch bin ich überhaupt in der Lage, meine Selbstständigkeit zu leben. Es ist ein Geben und Nehmen, was mir Spaß bringt.

Eben gerade saß ich im Auto auf dem Weg nach Hause. Der Tag war emotional nicht der leichteste und mein Kopf war bei dem Gedanken, dass heute schon Mittwoch ist und ich noch nicht gebloggt habe. Die nächsten großen Ideen sind zwar schon im Kopf, aber nicht so eben aus dem Ärmel geschüttelt, als dass ich damit in den nächsten Tagen aufwarten kann.

Wie war das noch mal in den Anfängen des Bloggens? Aufs Sofa und die ersten Beiträge angeschaut. Hui, was waren das damals für Fotos. Und die Texte – verbesserungswürdig.

Aber ich hatte eins: Spaß. Und ich glaube genau das ist der Grund, warum dieser Blog gewachsen ist und heute da ist, wo er eben ist. Ich war mit ganzem Herzen dabei, hatte Spaß und so viel Leichtigkeit dabei. Keine Kooperationspartner, keine Schnittmuster oder Päckchen saßen mir im Nacken. Kein Mieter, keine Lebensmittelrechnung und keine Versicherung. Das alles hat man gemerkt, das habt hoffentlich ihr gemerkt und daher seid ihr hierher gekommen und seid vielleicht geblieben.

Damals hat man noch nicht nach rechts und links zu Bloggerkollegen geschaut. Es gab noch nicht so viele Blogs. Facebookfanseiten waren eine Seltenheit und von Instagram und Pinterest hatte ich noch nicht einmal etwas gehört. Heute stürmen immer mehr Reize auf einen ein. den ganzen Tag sieht man tolle Super-leckere-Rezepte-mit-wenig-Kalorien und die-10-besten-DIY-Ideen-für-den-Frühling. Oh man – ich bin im Zugzwang! Oder?

Dieses Jahr steht für mich sehr im Zeichen von Achtsamkeit. Und damit mache ich im Blog weiter. Ich werde wieder mehr dazu übergehen, hier einfach Dinge zu posten, weil ich sie interessant und spannend finde, weil ich euch etwas zeigen will, und sei es nur die selbstgenähte kleine Tasche. Nicht besonderes, aber schön. Mehr drauflos schreiben. Bilder posten, die nicht so lange bearbeitet wurden, bis sie aus einem Katalog stammen könnten. Und vielleicht gibt es auch nur ein Bild. So wie mein spontanes Titelbild hier, heute Morgen beim Frühstück aufgenommen.

Zu sagen, dass man einen Blog nur für sich schreibt, fand ich schon immer Quatsch. Dann würde ich eine Tagebuch schreiben. Man schreibt immer auch ein Stück für die Leute da draußen. Aber eben nicht nur. Irgendwann kann es als Blogger passieren, dass man sich da ein bisschen verliert und sich fragt, was der Leser denn eigentlich lesen möchte. So habe ich am Anfang nicht gedacht. Ich war so stolz, dass ich etwas genäht hatte, ich wollte es einfach meinen 30 Lesern zeigen und war so begeistert, dass es die Möglichkeit dazu gab. Heute kann es schon vorkommen, dass ich mich frage, was ihr gerade lesen wollt. Aber da ist es mir wieder eingefallen. Ihr wollt einfach mich lesen. Kein Magazin, kein Hochglanz, kein zu hundert Prozent durchgestylt. Einfach nur Pech&Schwefel.

Kurz habe ich überlegt, ob ich diesen Post veröffentliche oder doch lösche. Aber warum? Das bin doch ich. Und mein Blog. Nicht mehr und nicht weniger.

Liebste Grüße,
Ricarda

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59 Kommentare
  1. Ephrata

    6. April 2016 um 19:21

    Dein Beitrag ist super. Es spricht mir aus dem Herzen. Denn zurzeit sitze ich oft da, überlege was und ob ich schreibe und wie was ankommt. Ist nicht Sinn der Sache. Manchmal schreibe ich dann drauf los und es fließt. Meistens schreibe ich mehrere Stunden, verteilt auf die Tage, an einem Beitrag, lösche, überarbeite. Viel Zeit fließt da rein, dabei sollte ich schreiben, was ich mag und nicht was jemand hören mag. Ich finde es gut so. Und das Titelbild reicht. Wenn manche nur Fotos schreiben und wenig Text, dann denke ich immer:da kannst auch zu Facebook und Instagram. Und ich bin hier, weil ich irgendwie das Ganze so mag. Dieses mal schreibe ich darüber und mal darüber. Ich bin nicht der Einthemenblogleser :D schöner Beitrag. Bleib, wie du bist.

    Antworten

    • Ricarda

      6. April 2016 um 19:22

      Ich danke Dir von Herzen! :)

      Antworten

  2. Julia

    6. April 2016 um 19:30

    Danke dafür, liebe Ricarda. :)
    Und bitte mach weiter so.
    LG Julia

    Antworten

  3. Sabrina

    6. April 2016 um 19:34

    Ach Ricarda, du sprichst mir wirklich aus der Seele. Dieser Beitrag könnte….wenn auch mein Blog längst nicht sooooo bekannt ist wie der deine, so könnte dieser Betrag trotzdem auch genau so auf meinem Blog erschienen sein. Ein Blog sollte vorallem auch eines… Spaß machen.. Und mit Druck… Passiert doch überhaupt garnichts gutes.

    LG Sabrina

    Antworten

  4. Katja

    6. April 2016 um 19:37

    Liebe Ricarda,
    Deine Ehrlichkeit tut gut – ich finde Deine Einstellung genau richtig und erstrebenswert für viele Andere! Lieber lese ich weniger von Dir, aber dafür dann mit Tiefgang! Ich habe von diesen endlosen kommerziellen, “höher, schneller, weiter” usw. Beiträgen die Nase voll und bin dankbar für Deine liebenswerten Beiträge. Bitte bleibe so und lasse Dich nicht beirren von dem Treiben, sollen die Anderen ruhrig danach gieren die Besten zu sein – Ohne uns☺️
    Liebe Grüße
    Katja

    Antworten

  5. Katrin Bach

    6. April 2016 um 19:40

    Hallo Ricarda,

    ich mag deine Blogbeiträge ja immer sehr…aber der heute bekommt ein extra dickes Sternchen, denn den mag ich besonders gern, weswegen ich ihn direkt ein zweites Mal gelesen habe.

    Es ist echt Wahnsinn, wie sich dein Blog entwickelt hat und wie breit gefächert du inzwischen Mehrwert bietest. So viele spannende Kategorien und wie oft sitze ich vor deinen Beiträgen und denke “haben will” oder “unbedingt nachmachen muss” und bewundere deine tollen Bilder. Du hast nicht ohne Grund so viele Leser und ich finde, man spürt bei jedem deiner Posts, dass du da mit Herz bei der Sache bist.

    Dennoch finde ich gerade den heutigen Post richtig toll, weil er so natürlich und ehrlich ist, weil er ohne große Fotostrecke auskommt und nix bearbeitet ist. Just Ricarda…einfach du und deine Gedanken, sonst nix. Manchmal braucht es auch einfach nicht mehr!

    Wenn ich so überlege, wie oft ich schon daran gedacht habe, meinen Mini-Blog wieder zu schließen…puuh…aber irgendwie ist er mir ans Herz gewachsen. Gut, ich habe wenig Leser und es werden seit Monaten nicht mehr. Ich weiß auch, dass mein Blog kaum etwas von diesem hochgelobten Mehrwert bietet…oder viel zu selten, als dass neue Leser sich zu mir verirren und womöglich bleiben. Aber dann blinkt doch ab und an dieses “sie haben einen Kommentar erhalten” und ich freue mich wie ein frisch paniertes Schnitzel unterm Weihnachtsbaum, ohne ihn überhaupt schon gelesen zu haben. Bisschen bekloppt…wie Schnitzel eben sind *lach* Tja, und die wenigen aber herzlichen Kommentare geben dann Motivation zum doch weiter bloggen…auch wenn es in der Bloggerwelt millionenfach mehrwertigere Blogs gibt, schreibe ich meine Posts mit Herz, weil ich mag und ohne Zwang. Ich glaube, dass das das Wichtigste ist. Nicht nur beim Bloggen, sondern allgemein im Leben: mach es mit Herz und mit Freude. Mache, was dich glücklich macht und das Hamsterrad wird zum Glücksrad.

    Und genau deswegen wären deine Posts für mich auch weiterhin lesenswert, auch und gerade, wenn er mal keinen nennenswerten Mehrwert hat und “nur” das ungephotoshopte Frühstücksmüsli zeigt.

    Hab einen schönen Abend.
    Liebe Grüße,
    Katrin

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  6. Peggy

    6. April 2016 um 19:40

    Liebe Ricarda!

    Du triffst es auf den Punkt. Es geht – für mich – wahrlich nicht darum, die spaktakulärsten Dinge hier zu lesen. Nein – überhaupt ganz und gar nicht.
    Ich möchte lesen, worüber du dir gerade Gedanken machst, was dein Statement zu l e b e n s w i c h t i g e n Dingen ist und was du eben so treibst. Sofern du es überhaupt mitteilen möchtest. Und daraus ergeben sich Fragen an mein eigenes Leben… mein Standpunkt zu Dies und Das oder eben auch nicht…

    Ich gehöre zu denen, die sich natürlich auch gern inspirieren lassen und hinter die Kulissen schauen. Aber gerade “stinknormale” Bilder zeigen, dass da hinter dem Geschriebenen eine “einfache, junge Frau” steht, mit ihrem eigenen Leben. Eine Frau, die es eben auch überhaupt nicht leiden kann, wenn die Knöpfe bei der Bettwäsche oben sind (in Gesichtnähe – geht gar nicht!!!) :)

    Ich glaube, dass ich mich bei solchen “einfachen Beiträgen” soviel näher bei dir fühle, als bei allen “Hochglanz-Artikeln” über Livestyle und was weiß ich nicht alles.

    Ich liebe dein Schreibstil – gerade raus, symphatisch, echt. Und darauf kommts an. DAS ist das Maß der Dinge: ECHTHEIT!!!

    Kurz um: dein Beitrag ist brilliant … und dein Frühstück sieht lecker aus!

    Ganz liebe Grüße
    Peggy

    Antworten

  7. Mel

    6. April 2016 um 19:43

    Genau. Genau so.
    Ich bin ja hier eher so die stille immer-mal-wieder-Reinguckerin aber jetzt muß ich mal meinen Senf dazu geben. Denn wenn sich in den Jahren meine Leseliste immer wieder ändert und neu formiert, liegt das oftmals daran, daß die Blogs die mir mal gefielen zu persönlichkeitsarmen Hochglanzpublikationen mutiert sind – mir als Leserin ist aber immer Herz wichtig. Herz und Authentizität. Profession und Persönlichkeit dergestalt unter einen Hut zu bringen ist nicht leicht, das weiß ich selbst, doch Austauschbares brauche ich nicht in meiner Sammlung. Was nicht bedeutet, daß Zielgruppenbewußtsein etwas Schlimmes ist, um Himmels Willen!! Aber dieses Quäntchen Mensch das sich in guten Beiträgen hier und da zwischen den Zeilen fangen läßt, macht einfach einen enormen Unterschied.
    Also mach bitte einfach so weiter.
    GLG,
    Mel

    Antworten

  8. Alina Becker-Schlobat

    6. April 2016 um 19:43

    Passt. Ich finde es wichtig, dass man ehrlich sein kann, vorallem zu sich selber, aber in deinem Fall auch zu uns Lesern. Ich finde deinen Blog schön weil man immer die begeisterung spürt. Bei den letzten posts zu den Schnittmustern hab ich regelrecht vor Aufregung mitvibriert und dir innerlich die Daumen gedrückt. Und so sollte es doch sein. Auch in Zukunft :)

    Antworten

  9. Petra

    6. April 2016 um 19:44

    Liebe Ricarda,
    Sehr schön geschrieben und gut das du ihn nicht gelöscht hast. Sehr schön wahre Worte.
    Ganz liebe Grüße,
    Petra

    Antworten

  10. Ranelabel

    6. April 2016 um 19:47

    Hallo Ricarda!
    Das hast du super geschrieben! Ich teile Deine Ansicht da absolut! Kenne diese Gedankengänge, auch wenn sie bei mir da eher im kleinen Stil sind… ;-)
    Ich lese DICH selbst auch am Liebsten!
    Mach also das, was du am liebsten bist/magst/sein willst und versuche die Leichtigkeit zu behalten/wieder zu finden!
    Denn sowas steckt beim Lesen an! Zumindest mich… :-)

    Liebe Grüße Christiane

    Antworten

  11. Martina

    6. April 2016 um 19:49

    Daumen hoch :-)
    Es muss nicht immer blitzblankpoliert sein und steril, ich liebe es echt mit Ecken und Kanten, so bin ich und so etwas lese ich auch gerne, wenn es aussieht als von Schöner wohnen entsprungen klicke ich oft gar nicht mehr hin, ich bin überfüttert mit zu schön, zu perfekt, zu durchdacht. Mein Leben ist weit entfernt von perfekt, daher fühle ich mich wohl wenn es einfach raus sprudelt, das ist mein Mehrwert ;-)
    Martina <3

    Antworten

  12. Fannysliebste

    6. April 2016 um 20:07

    Liebe Ricarda,
    was für ein sympathischer Post. Du sprichst mir aus meinem Bloggerherz :)
    Mach weiter so, ich freue mich auch über Post “ohne Mehrwert” (gibt es eigentlich nicht)…alles hat irgendeinen Mehrwert und wenn man sich nur daran erfreut was du für ein schönes Frühstücksbild gemacht hast :)
    Schönen Abend und liebe Grüße
    Fanny

    Antworten

  13. Julia

    6. April 2016 um 20:08

    Liebe Ricarda,
    ich finde, das Wichtigste ist, dass du das machst, was DU machen willst, nicht was jemand anderes hören will. DU musst Spaß an der Sache haben, dann ist es gut.
    Ich freue mich immer über Blogs von Menschen, bei denen ich das Gefühl habe, dass es ehrlich ist. Ich schreibe drei Blogs über verschiedene Themen und alle werden nur von wenigen gelesen – und darüber bin ich mittlerweile eigentlich schon fast froh. Das nimmt mir nämlich den Druck, immer etwas liefern zu müssen. Ich kann absolut verstehen, dass der Spaß auf der Strecke bleibt, wenn man unter Zugzwang gerät.
    Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du es schaffst, weiterhin DEINEN Weg zu gehen. Und mir wünsche ich, noch mehr so ehrliche Blogbeiträge lesen zu dürfen ;-)
    Das was Du machst ist toll – ich wünsche Dir weiterhin viel Spaß dabei.

    Antworten

  14. Helen

    6. April 2016 um 20:10

    Huhu Ricarda,

    wundervoll geschrieben. Dein Blog, Dein Baby, Deine Entscheidung. Wer es nicht mag, kann sich bei anderen Blogs den Suchtfaktor holen.
    Ich finde, es fehlen mehr Realitätsnahe Blogs.
    Der Hype ist groß, aber langlebiger das, was das Herz berührt, zum nachdenken anregt und Raum für eigenes schafft. Du hast dies mit deinem heutigen Eintrag alles bei mir in Gang gebracht.
    Danke und mach weiter so!
    Viele Grüße,
    Helen

    Antworten

  15. ElinaEinhorn

    6. April 2016 um 20:17

    Danke für den Post!
    Als Bloggerneuling, der kaum Ahnung von Computern hat und kein sonderlich gutes Fotoequipment besitzt, ist es schön zu lesen, dass in manchen Blogs wieder einen Gang runtergeschraubt wird (bist schon die 2. diese Woche;-)), eben nicht alles 100% perfekt, sondern ehrlicher und authentischer wird.

    LG
    Corina

    Antworten

  16. Nadine

    6. April 2016 um 20:21

    Liebe Ricarda, ich bin sicher du schreibst einigen aus der Seele. Instagram und Facebook sind Segen aber auch Fluch, vor allem Zeitfresser. Zeit die ich hätte um mich mehr um den Blog zu kümmern der mir persönlich das wichtigste ist, aber mit ein paar Bildern auf instagram sprießt die Reichweite in die Höhe während ich das Gefühl habe, dass die Blogs immer unrelevanter werden. Ja, manchmal wünsche ich mir die zeit ohne instagram, Facebook und Co zurück, wo es noch darum ging ETWAS gut zu können und nicht eine ganze “one-women-show” (ich finde das Wort furchtbar) abliefern zu müssen. Denn mal im ernst, das geht nicht! Selbst wenn ich diese “Show” moderiere, hält einem irgendwer im Hintergrund den Rücken frei um das zu tun, oder fotografiert wenn du das Model bist. Manchmal mag ich alles hinschmeißen und dann sage ich mir “es ist doch mein Ding und ich bin der Boss”. Es sollte einem nie das wichtigste werden, denn 10.000 instagram Follower oder 5000 Blogleser kommen nicht mit Brötchen morgens um 6:30Uhr zu dir nach Hause um dich krank und nicht genug vorbereitet für die Klausur fit zu bekommen. Sich nicht zu sehr vom Social Media beeinflussen zu lassen und auch so sein ding machen können, ich finde das ist wichtig.

    Liebe Grüße, Nadine die auch gerne unspektakuläre Blogposts aus dem Alltag ließt ;-)

    Antworten

  17. Katja

    6. April 2016 um 20:23

    Liebe Ricarda,
    Deine Ehrlichkeit tut gut – ich finde Deine Einstellung genau richtig und erstrebenswert für viele Andere! Lieber lese ich weniger von Dir, aber dafür dann mit Tiefgang! Ich habe von diesen endlosen kommerziellen, “höher, schneller, weiter” usw. Beiträgen die Nase voll und bin dankbar für Deine liebenswerten Beiträge. Bitte bleibe so und lasse Dich nicht beirren von dem Treiben, sollen die Anderen ruhrig danach gieren die Besten zu sein – Ohne uns.
    Liebe Grüße
    Katja

    Antworten

  18. Anna

    6. April 2016 um 20:25

    Hallöchen! Bin eigentlich nur stille Leserin über feedly…aber jetzt kommt doch mal ein Kommentar! Einfach, um dich zu bestärken. Bleib natürlich, sei du! So lesen dich die meisten sicher am liebsten. Und alles andere macht dich irgendwann platt.

    Ich jedenfall freue mich über jeden Nicht-Hochglanzfotopost, der einfach authentisch und nicht völlig durchgestyled wirkt.

    Liebste Grüße
    Anna

    Antworten

  19. mitje

    6. April 2016 um 20:52

    Zum Glück veröffentlicht! Ich würde mich freuen, wenn du so weitermachst!

    Antworten

  20. Piepselwerkstatt

    6. April 2016 um 20:56

    Ups, da war mein Kommentar plötzlich weg:-( Ich für meinen Teil habe beschlossen -ganz im Zeichen der Achtsamkeit- nicht mehr dem ganzen Blog- und Stoffhype zu folgen und mich mehr auf mich und mein richtiges Leben zu konzentrieren. Du, liebe Ricarda, hast aus deinem Hobby deinen Beruf gemacht, aber gerade dann muss das auch weiterhin Spaß machen und darf nicht in Druck ausarten. Und ganz ehrlich, ich lese lieber einmal im Monat einen tollen, ehrlichen Post mit Herzblut als jeden zweiten Tag einen mit Werbung und irgendwelchen semiprofessionellen Erziehungstipps vollgestopften Beitrag, dessen einziger Zweck das Geldverdienen ist. Also mach weiter das, was du für dich als richtig empfindest, denn letztlich geht’s um dein persönliches Glück und Wohlbefinden. Liebe Grüße Mari

    Antworten

  21. Larissa

    6. April 2016 um 21:15

    Ein ganz toller Beitrag, liebe Ricarda!
    Lieber Klasse statt Masse und viel wichtiger ist, dass man authentisch bleibt. Ich habe selber gar erst wieder mit dem bloggen nach 2 Jahren Pause angefangen, da ich “ausgepowert war. Ich habe zwar nicht damit mein Geld verdient, aber gemeint, ich musste an allen Challenges teilnehmen und irgendwann war eine richtige Abneigung gegen den Blog….
    Ich bin übrigens froh, wenn man auch mal normale Bilder sieht-da bekommt man nicht gleich wieder ein schlechtes Gewissen, wenn man selber nicht so tolle Bilder auf dem Blog hat, weil der Fotograf fehlt oder Zeit sich selber mit der Kamera auseinanderzusetzen bzw die Zeit mal eben alles aufzubauen um Bilder per Selbstauslöser hinzubekommen…Apropos Bild-Dein Frühstück sieht lecker aus-darf ich fragen, was da ausser Granatapfelkerne noch drin ist?
    Bleib so wie Du bis-dann lesen wir Dich am liebsten :-)
    liebe Grüsse
    Larissa

    Antworten

    • Ricarda

      7. April 2016 um 8:19

      Danke Larissa! :)
      Das sind Hafer- und Dinkleflocken mit Mandelmilch im Topf erwärmt, Banane dazu, Zimt, Vanille und noch ein bisschen Nüsse und Kokosflocken.

      Antworten

  22. Kati

    6. April 2016 um 21:27

    Liebe Ricarda,
    ich bin auch nur eine stille Mitleserin. Dein Blog war einer der ersten, die ich gelesen habe, als ich das Nähen wiederentdeckt habe. Gerade, weil er so authentisch war, irgendwie normal, sympathisch, nett. Und doch hattest du immer besondere Ideen, es gab und gibt bei dir nicht immer die gleichen Schnittmuster aus den immer gleichen Stoffen.
    Deinen Blog lese ich immer noch gerne, viele andere nicht mehr.

    Bleib dir bitte treu, dein Blog ist toll, deine Ideen sind toll.
    Liebe Grüsse,
    Kati

    Antworten

  23. Eclectic Hamilton

    6. April 2016 um 22:01

    Liebe Ricarda, wundervoll! Mach genau so weiter, wie du dich wohlfühlst. Man kann nicht immer nur bombastische Posts raushauen. Manchmal sind auch die leisen stillen ganz schön, insbesondere, wenn man sich selbst wohl dabei fühlt!

    Ganz liebe Grüße
    Ines

    Antworten

  24. Nicole

    6. April 2016 um 22:06

    Liebe Ricarda, vielen lieben DANK für diesen tollen Post! Danke für Deine so ehrlichen Worte! Es wäre so schade, wenn die Freude an einem wundervollen Hobby – oder einem schönen Beruf – mit dem Drang zum Perfektionismus nach und nach immer mehr verblasst….Denn irgendwann kommt man nicht mehr hinterher (weder von der Zeit, die man für Freunde und Familie verlieren würde und so nebenbei auch finanziell nicht….) und ich freue mich auf spontane Fotos aus der Laune heraus GENAU so, wie sie sind! Und oftmals ist das kleinste das wundervollste…. Liebe Grüße Nicole

    Antworten

  25. Yvonne

    6. April 2016 um 22:06

    So ehrlich – so wahr. Dankeschön!

    Antworten

  26. Paula

    7. April 2016 um 0:32

    Ich mag deinen heutigen Post sehrsehrsehr. Sehr.
    Es gibt echt genug perfekt durchgestylte, tippitoppi fotografierte (und retuschierte *gg*) Bilderstrecken mit so mäßig viel Aussage dazu. FastFood für die Augen, aber schnell vergessen.
    Ich komm – trotz der Tatsache, dass ich gar kein Instagram und kein Pinterest hab – sehr viel weniger zum Bloglesen und selber schreiben, als ich gerne würde. Umso mehr freu ich mich, wenn ich dann was echtes, auch mal ohne Affiliate, ohne “Mehrwert”, dafür aber mitten aus dem Leben, lesen darf. So wie deinen Post jetzt.
    Ich wünsch dir allzeit viel Freude bei dem, was du tust. Und die Fähigkeit, deinem Bauchgefühl auch weiterhin immer zu vertrauen, das weiß ja schon, was das richtige ist :)

    Alles Liebe vom Außenposten
    und immer ne Schüppe Sand dazu

    Paula

    Antworten

  27. Heike

    7. April 2016 um 3:40

    Hallo Ricarda,

    ich kann mich nur meinen Vorgängerinnen anschließen. Ich lese deinen Blog auch deshalb so gern, weil er so vielfältig ist und eben nicht immer total durchgestylt ist.

    Antworten

  28. Heike

    7. April 2016 um 4:51

    Ups, da war mein Kommentar schneller weg wie ich wollte. :-)
    Denn ich war noch gar nicht fertig.
    Wenn ich nur durchgestylte Artikel lesen wollte, kann ich mir auch ein Lifestylemagazin kaufen. Aber ich liebe einfach deine Vielfalt und dass man eben nicht schon immer vorher weiß über was du schreibst. Das macht es ja auch interessant einen Blog weiter zu verfolgen auch wenn ich gerne den ein oder anderen Nähblog gerne lese.
    Aber du schreibst eben auch mitten aus deinem Leben, lässt uns daran teilhaben, inspirierst uns Leser immer wieder, schaust über den Tellerrand hinaus.
    Das macht deinen Blog und dich aus.
    Ich lese auch immer wieder gerne den ein oder anderen älteren Artikel von dir.
    Bleib so wie du bist und dir selber treu, dann brauchst du dir um deine Leserschaft keine Sorgen machen.

    Liebe Grüße Heike

    Antworten

  29. StreifenPunkt

    7. April 2016 um 6:05

    Liebe Ricarda,
    es gibt mittlerweile so viele Blogs, deren Anfänge in der Entdeckung der Nähfreude entsprungen sind, die sich zu “Hochglanzmagazinen” entwickelt haben. Die meisten davon enthalten heute fast nur noch Werbung für die neuesten Schnittmuster und die neuesten Stoffmusterkollektionen. Es ist nicht mehr das, was es mal war, wie du schreibst. Und genau das macht mich traurig. Es steht außer Frage, das diese Menschen auch heute noch die Fähigkeit besitzen, tolle Sachen zu nähen (um nicht selten auch damit dann wieder die neueste Kollektion zu bewerben). Aber sie haben alle eins gemeinsam und das ist, das Hobby zum Beruf gemacht zu haben. Was liegt es näher, als die große Leserschaft daran teilhaben zu lassen, es ist ein Teil ihres Lebens geworden, vielleicht sogar der größte Inhalt. So ist es (vielleicht) auch bei dir. Dein Blog spiegelt einen Teil deines Lebens wider. Und ganz im Ernst, ich freue mich immer, wenn vom Bloggerinnen mit Geschäftshintergrund mal was ganz normales aus dem ganz normalen Leben kommt. Das Leben ist eben nicht immer spektakulär. Zum Glück! Und deshalb bin ich sehr froh über dein Posting! Bleib wie du bist – bleib dir selbst treu! Du hast ganz recht geschrieben, wir wollen DICH. Alles andere kann ich mir in Hochglanzmagazinen in der Bücherei kaufen ;-)
    Liebe Grüße vom StreifenPunkt

    Antworten

  30. AnnaTeresa

    7. April 2016 um 6:42

    Ein wirklich toller Artikel, den sich der ein oder andere Blogger mal durchlesen sollte! Leider verlieren sich viele zu sehr im Internet und auf einmal sind sie gar nicht mehr sie.
    Ich finde es toll, dass Du dir selber treu bleibst und wie du schon sagst, deshalb sind deine Leser deine Leser :-)

    Liebe Grüße
    AnnaTeresa

    Antworten

  31. Frau Mena

    7. April 2016 um 7:32

    Genau so!!!!!!!!

    Viele Grüße,
    Frau Mena.

    Antworten

  32. Danny - Cozy & Cuddly

    7. April 2016 um 7:36

    Liebe Ricarda
    Du sprichst mir aus der Seele. So Handhabe ich es mit meinem Blog auch. Ich bin auch manchmal traurig darüber. Aber es geht nicht anders. Ich poste dann auch schon mal ein bis zwei Monate fast gar nicht. Aber das ist mir lieber als einfach nur irgendwie einen Beitrag lieblos hinzuklatschen…
    Ich hab mich auch wegen allem total verrückt gemacht und es endete letztes Jahr mit einen ausgewachsenen BurnOut. Jetzt habe ich alles weggegeben was stresste, mich und meine Arbeit und mein Blog neu sortiert und arbeite ebenfalls an mehr Achtsamkeit. Versuche mehr aus dem Herzen zu leben und Abstand zum Hamsterrad zu halten…
    Deine Posts darüber helfen mir dabei und ich lese sie total gern. Aber ohne Terminkalender und lieber wenn sie aus dem Herzen kommen!
    Mach so weiter!
    Alles liebe Danny

    Antworten

  33. Decofine

    7. April 2016 um 8:19

    Liebe Ricarda,
    wenn ich an Deinen Blog denke, fällt mir eigentlich vor allem der Post mit der tollen Wandfarbe (war es petrol?) ein. Das war persönlich, man merkte, dass Du dich riesig freust, dass es so toll aussieht, wir haben uns kurz darüber ausgetauscht…das mag ich. Hochglanzmagazin Fotos machen mich eher neidisch..weil ich es nicht so hinbekomme…mich daraus immer der Satz entgegen springt..kuck mal wie geil ich fotographieren..bzw. photoshoppen kann…Dann diese Blogs auf denen Post nur deshalb erscheinen weil einer eine Kooperation eingegangen ist. Ich hab nichts gegen Werbung, aber dann sollte man merken, das der Schreiber tatsächlich davon begeistert ist. Mir ist der sogenannte Mehrwert eigentlich nicht so wichtig. Für mich zählt die persönliche Note und die entsteht meines Erachtens dann, wenn es auch was zu lesen und nicht nur zu sehen gibt. Ich mag Deinen Schreibstil sehr gern und lese gern bei Dir…vor alle, wenn es persönliche Gedanken zu einem Thema, wie zum Beispiel heute gibt. Ich habe mich mit meinem Miniblock auch einige Zeit unter Druck gesetzt und überlegt, wie ich meine Leserzahlen erhöhen kann, was ich bieten kann…mittlerweile ist es mir egal. Ich schreibe, worüber ich möchte und wenn bei einem Projekt mal was schief ging, dann steht das auch dabei :-)). Ich bin immer wieder erstaunt, wieviele Leute, die ich persönlich kenne, meinen Blog “heimlich” lesen…da freue ich mich dann umso mehr.

    Mach weiter so!

    LG
    Decofine

    Antworten

  34. kleiner Himmel

    7. April 2016 um 8:23

    Yes!
    Genau so mache ich das auch!
    Ich hab zwar zugegebenermaßen zurzeit ein schlechtes Gewissen, weil ich so lange nicht gepostet habe, obwohl viel los war – aber ich setze noch immer eine Priorität vorraus – ich muss fit sein, damit es auch mir Spaß macht! Was nutzt es irgendeinem Leser, wenn ich alles nur runterschreibe, um einen Post zu setzen?! Die Blogrolls sind gnadenlos und das Rad dreht sich auch ohne mich – aber es ist nur eine Programm, das meinen nächsten Post trotzdem wieder dem anzeigt, der mich abonniert hat – also sehen wir uns wieder ;)!

    Antworten

  35. Marina

    7. April 2016 um 8:38

    Ich finde es super was du machst. Bleib wie du bist.

    Antworten

  36. naadisnaa

    7. April 2016 um 8:57

    Liebe Ricarda
    Ich bin bei dir eher so eine sporadische Leserin, aber ich bin sehr gern bei dir zu Besuch. Danke für deinen heutigen Blogpost – und deine Authentizität, ich denke ja, dass gerade dies in unserer grossen und hektischen Welt voller Hochglanz-Überall das ist, was es ausmacht. Mach weiter so!
    Lg Kathrin

    Antworten

  37. Ani Lorak

    7. April 2016 um 10:25

    Genau! Bitte kein Hochglanzmagazin, sondern frei heraus! Ich persönlich hasse oft Kompromisse, die funktionieren nämlich nur, wenn beide (alle Beteiligten) sagen, was sie möchten und dann schaut man, ob man eine Schnittmenge findet. Bitte nicht überlegen, was wir lesen wollen, sondern das rauslassen, was raus soll. Bitte! Nicht anders! Daher lese ich hier gerne. Schreibe keinen Blog, lese hier und dort und bemühe mich zu kommentieren, Laut zu geben! Bite nicht ändern!

    Antworten

  38. Steffi - smettesbeste

    7. April 2016 um 13:34

    Liebe Ricarda,

    dieser Beitrag ist wundervoll. Mein Blog existiert schon sehr lange, aber ich habe wenige Leser und wenige Kommentare. Die Konkurrenz ‘da draußen’ ist einfach so riesig und so hochwertig, man vergisst auch schnell, dass viele das Blog schreiben professionell betreiben.

    Die Frage ist doch die nach dem Ziel: Was (oder wen) möchte ich mit meinem Blog erreichen? Und es ist schon so, wie Du sagst; für sich alleine kann man auch Tagebuch schreiben. Insofern ist es natürlich schon so, dass man im Hinterkopf hat, was die Leser interessieren könnte. Und ja, mich als Leser interessiert auch, was Dich sonst noch so bewegt. Das macht nämlich menschlich und gibt dem Blog Authenzität.

    Mach es so, wie Du das für richtig hältst, lass Dich nicht beirren, tu es mit Spaß und bleib Dir treu!

    Liebe Grüße,
    Steffi

    Antworten

  39. Nähkäschtle

    7. April 2016 um 14:34

    Ich finds gut wenn du es so machst. Deshalb habe ich das Bloggen begonnen und ich genieße es das ich da alles machen darf und kann und nicht wie sonst im Leben sein muss und überlege etc. Mir gefällt es – gern wenn nicht alles so geschleckt ist. LG Ingrid

    Antworten

  40. Rosy | Love Decorations

    7. April 2016 um 14:54

    Ein sehr schöner Blogpost – so ehrlich und pur! Großes Kino :)
    Dankeschön, liebe Ricarda ♥

    Eine schöne, sonnige Restwoche dir noch und liebste Grüße,
    Rosy ♥

    Antworten

  41. Dani Ela

    7. April 2016 um 18:03

    Gut geschrieben! Ich finde, die Leser merken das, wenn man nur noch unter Druck bestimmt Posts schreibst. Dann kann man auch einfach eine Zeitschrift am Kiosk kaufen. Aber der Blog sollte autentisch sein, auch mal spontan, und wenn man eine Pause ist… na und, das Leben spielt sich nicht nur im Blog ab. Und lieber ein toller Post nach einer Woche Pause, wo neue kreative Ideen und Erlebnisse geschildert werden, anstatt immer wieder Rezept und anderes, was nicht vom Herzen kommt und schnell langweilig wird… Bleib so wie Du bist! Genau deshalb sind wir hier Leser:-)
    Liebe Grüße
    Dani Ela

    Antworten

  42. kathrin

    7. April 2016 um 19:16

    Herzlich unperfekt… perfekt;)

    Antworten

  43. Marina

    7. April 2016 um 22:22

    Liebe Ricarda,
    aufmerksam und kopfnickend hab ich deinen blogbeitrag gelesen.
    Ein sehr interessanter Artikel, dem ich Dir absolut zustimmen möchte.
    Ähnlich ergeht es mir mit meinem Charlotte-Fingerhut Blog auch.
    Auch wenn dieser nicht einmal ansatzweise so populär und grossartig ist wie der Deinige.
    Aber ich auch habe diese Tendenzen festgestellt. Zu meiner Bloggerzeit vor 5 Jahren wollte ich einfach nur die Plattform nutzen um meine Nähergebnisse zu teilen.
    Das Nähen war gerade erst wieder im kommen , und hier in der realen Welt nähte maximal die
    Oma oder Großtante, so dass ein Austausch schwer fiel. Daher das bloggen.
    Klar, ein Blog entwickelt sich weiter, die Ansprüche von einem selber verändern sich.
    Irgendwann find ich an kleine Anleitungen zu verfassen und irgendwann fühlte ich mich “verpflichtet” mehr Anleitungen etc zur Verfügung zu stellen ,weil ich dachte, dass es das ist, was die Leser lesen wollen oder von mir erwarten.
    Und irgendwann war ich dann so Blogmüde, dass einfach gar nichts mehr ging.
    Ich wollte auch einfach mal nur ein kleines süsses Täschchen posten, total simple, aber hatte dann ehrlich Skrupel es zu tun, weil es “nur” ein Täschchen war.
    Da habe ich mir gedacht – puh – was ist da los. Das ist doch mein Blog und warum sollte ich da kein kleines Täschchen zeigen können. Klar Ricarda, du hast vollkommen recht, wenn Du sagst, man bloggt auch für andere. Aber wie weit sollte oder muss man sich davon von seinen Idealen entfernen?
    Ich habe diese Woche einen Blogpost veröffentlicht, in dem ich ein ähnliches Thema anspreche. Das vieles oft eigentlich mehr Schein als Sein ist und jegliche Authentizität verloren gegangen ist. Bei Menschen, in Blogs, Facebookseiten, Worten, Bildern und Gesten.
    Und ich glaube letztendlich ist es genau DAS war ein ehrlicher Leser lesen möchte. Dich. Authentisch. Und dazu gehört auch ein kleines Täschchen zu posten, oder mal ein nicht absolut top bearbeitetes Bild von einem leckeren Frühstücke (ich liiiiebe Granatapfel) .. oder persönliche Worte, wie diesen Blogpost hier. Ich persönliche lese nur noch wenige Blogs .. in Zeiten der facebookfanpages wird die Qualiät eines Blogs oft gar nicht mehr wertgeschätzt oder gar erkannt. Dabei ist es langlebiger und viel persönlicher und ich werde es immer anderen socialmedia kanälen vorziehen. Auch wenn ich die anderen ebenso nutze.
    Liebe Ricarda, lass Dich nicht verbiegen, schreibe und erzähle das was dir wichtig ist, was dein herz und deinen geist berührt und sei einfach du selbst.
    und wer das nicht mögen sollte – der kann anderswo lesen.
    ich drück dich lieb und sende dir viele sonnige grüsse aus bayern
    marina

    Antworten

  44. Kati aus ER

    7. April 2016 um 22:22

    Liebe Ricarda, gerade weil dein Blog lebendig ist, und eben nicht durchgestylt mit super Mega Hochglanz Zeug sondern fröhlich, lebendig und echt, deswegen lese ich hier. Und Leben heist eben auch mal traurig sein, müde, ideenlos oder einfach Lust mal nix zu tun für andere deswegen ist das völlig okay wenn mal eine Zeitlang Stille herrscht. Ich lese bei vielen verschiedenen Blogs, und wenn ich manchmal im Kopf überschlage, was da eine Mutter/Ehefrau etc. alles an einem Tag oder in einer Woche getan haben will, dann denke ich schon manchmal darüber nach ob da nicht gekaufter Content dahinter steht. Ich lese trotzdem weiter, aber mehr Spaß machen solche Blogs wie Deiner. Schade finde ich das so viele Blogs zugunsten von Insagramm zugemacht oder nicht mehr “beschrieben” werden. Denn ein Blog ist s hin was ganz anderes!
    In diesem Sinne bleib dir treu und schreib weiterhin so fröhlich lustvoll lebendig wie bisher!
    Liebe Grüße Kati

    Antworten

  45. Janina

    7. April 2016 um 22:25

    So schön geschrieben! Danke dir! Das hilft auch einem Blogger-Neuling wie mir sehr :*

    Lg Janina

    Antworten

  46. Sonja Magin

    7. April 2016 um 22:35

    Liebe Ricarda, du schreibst aus deinem Herzen heraus. Das ist alles was zählt.
    Was von Herzen kommt, geht ins Herz.

    Wer braucht perfekte Fotos? Es ist doch viel authentischer, wenn das Foto “ehrlich” ist, anstatt es bis zum Perfektionismus zu bearbeiten.
    Die Menschen streben nach Perfektionismus, aber wer wird damit Glücklich? Wer ist schon perfekt? Ich habe noch niemanden kennen gelernt. Du?

    Du schreibst, was Dein Thema für 2016 ist, dass du achtsamer mit Deiner Ernährung, mit Deiner Umgebung umgehst. Sowas kommt von Herzen… Damit identifizieren sich Menschen. Wie viele waren schon an dem Punkt und wollten vielleicht auch ihre Ernährung auf “gesünder” umstellen, sie werden alle von Dir mitgerissen, inspiriert.
    Und wenn du mal einen “Rückschlag” bekommst, weil dein innerer Schweinehund Chips oder ne Tafel Schokolade will, dann schreib darüber. Das macht dich authentisch…

    Sei Du selbst!
    Tue, was dir Spaß macht, dann wirst Du sehr erfolgreich sein.

    Ich lese Deine Beiträge immer sehr sehr gerne, weil Du einfach Du bist.

    Von Herzen, Sonja

    Antworten

  47. Christina

    8. April 2016 um 9:21

    Liebe Ricarda,
    toll geschrieben. Und das ist es doch auch, was die wirklichen Leser auch lesen wollen. Das macht dich menschlich und zu eine von ihnen;) Seit meinem Vietnamurlaub versuche ich mich auch immer mehr auf das wesentliche zu beschränken. Manchmal kommt man vor lauter Bloglesen und Ideensuchen überhaupt nicht dazu zu leben! Was nutzen mir die tollen Hochglazfotos der anderen, wenn mein Leben nicht stattfindet;)
    Wünsch dir ein tolles Wochenende

    Antworten

  48. Sarah

    8. April 2016 um 9:30

    Am liebsten würde ich dich jetztv mal ganz doll knuddeln!
    Du machst das hier ganz toll, bin bisher immer begeistert gewesen!
    Und habe immer das Gefühl dich am liebsten gleich kennenlernen zu wollen.

    Alles Liebe

    Sarah

    Antworten

  49. sabine

    8. April 2016 um 9:48

    Liebe Ricarda
    Danke für den Text!
    Mir wäre das bloggen viel zu anstrengend, da lese ich lieber was andere schreiben. Und bei Dir will ich “genau Dich” lesen, wie Du auch schreibst! Die Mischung, die Bilder, die Ehrlichkeit, genau das macht es aus. Und wenn mal nichts kommt ist es auch mehr als okay. Dann kommt irgendwann wieder was und ich freu mich wieder!
    Ich wünsche Dir, dass Du die Freude und Lust am bloggen nicht verlierst!
    Liebe Grüsse aus der Schweiz
    Sabine

    Antworten

  50. Emm.A

    8. April 2016 um 14:15

    LIebe Ricarda, ganz toller Beitrag. Ich finde auch, dass man sich selber beim bloggen treu bleiben muss. WEnn ich schon Sachen lese wie “welche Beiträge würdet ihr euch wünschen, über welches Thema soll ich denn als nächstes Schreiben” wird mir gleich ganz anders. Klar, wie d sagst, man bloggt auch ein Stück weit für die Leser und freut sich über Rückmeldungen, aber ich lese einen Blog ja, weil mich auch die Person dahinter interessiert. Und wenn dann mal nicht das bombastische diy kommt, sondern einfach ein “so war mein Tag”, dann lese ich das genauso gerne!
    Liebe Grüße
    EmmA

    Antworten

  51. Tanja Pitsch

    8. April 2016 um 17:43

    Liebe Ricarda, ich bin bei dir nur per Zufall reingestolpert und es war Liebe auf den ersten Blick. Dein Blog hebt sich ab und ist etwas ganz Besonderes, weil er ist, wie er ist. Ich habe beim Lesen immer das Gefühl, dass eine Person schreibt, die nicht abgehoben ist und sehr sympathisch. Ich finde im Übrigen, du postest vergleichsweise oft. Und es ist NIE, wirklich NIE, langweilig. Egal wie lang der Text ist, ich lese ihn mit Genuss immer bis zum Ende. Liebe Grüße, Tanja Christina

    Antworten

  52. Nina

    10. April 2016 um 17:03

    Liebe Ricarda,
    du hast sehr schöne Worte gefunden und ich finde es toll, dass du diese auch veröffentlicht hast. In der heutigen Zeit fließt vieles schnell auf einen ein und auch wieder davon und dass es so Menschen gibt wie dich, die sagen ‘STOP, da stimmt doch irgendwas nicht, dass bin ich nicht mehr’, finde ich bewundernswert. Ich bin zwar über dein ‘Packendes für mich’ auf dich aufmerksam geworden, aber mittlerweile lese ich auch hier sehr gerne mit, denn das was mich interessiert ist auch der Mensch dahinter und nicht die Bilder. :) Wenn der Blog zu einer Art Redaktion wird, wo Texte, Bilder und Produkte nur noch mit Hinterfragen, Bearbeiten und Planen statt findet, dann kann man auch eine Zeitschrift kaufen. Ich möchte gerne den natürlichen Menschen lesen, der mir das Gefühl gibt, ich bin mit meinem Chaos nicht alleine. :) Ich selber kann diesen Prozess eines regelmäßigem Postens nicht nachgehen, auch wenn ich es mir wünsche. Durch eine chronische Erkrankung kann ich soetwas nicht aufrecht erhalten. Auf meiner Seite ist es eher still. Ab und an zeige ich mal etwas und bin schon froh darüber, überhaupt etwas zu dokumentieren. Aber ich weiß, ich habe auch meine 5 Leutchen, die reingucken und das macht mich auch ein bisschen fröhlich. :) Bitte bleib dir selber treu und verliere niemals den Spaß an deiner Sache.

    Antworten

  53. Sandra von LieblingsLife

    14. April 2016 um 8:42

    Ich liiiiiebe deinen Schreibstil total, dein Blog ist super genauso wie er ist! Ich bin selbst noch relative Anfängerin gegen dich, aber ich merke auch schon, dass man schaut was dir Leute interessieren könnte. Wo bekommt man mehr Zuspruch? Lohnt sich das überhaupt? Und dabei macht es mir so viel Spaß einfach drauf los zu bloggen :)
    Ich wünsche dir eine schöne Woche!
    Ganz liebe Grüße
    Sandra von LieblingsLife

    Antworten

  54. elbmarie

    18. April 2016 um 7:52

    Sehr klasse…. Danke…viel Durchhaltevermögen ach für deinen Enthaltsamkeitsversuch…
    Hab ich auch mal gemacht…
    Liebe Grüße Sabine

    Antworten

  55. Bine

    19. April 2016 um 10:07

    Meine Gedanken. Meine Worte.
    Stress Dich nicht, besinne Dich auf das, was Du mal so geliebt hast und dann mach einfach weiter.
    Aus dem Bauch heraus, aus dem Herzen heraus.
    Dazwischen wirst Du dann viel Energie für die “großen” Dinge haben, die, die mit einer Deadline
    und SEO verbunden sind.
    Drück Dich, Bine

    Antworten

    • Ricarda

      22. April 2016 um 18:56

      Danke Bine! :*

      Antworten

  56. Bianca

    1. Mai 2016 um 22:43

    Hallo Ricarda,

    was für ein schöner Beitrag, mit dem du mir sehr aus der Seele sprichst.
    Gerade deine Anmerkung zu den vielen auf einen einstürmenden Reizen kann ich, die ich nur einen mini wini kleine Blog führe, bestätigen. Die Flut an neuen Blogs, Instas und Pinnern zu bestimmten Trendthemen kann schon dazu verführen, sich selbst unter eine Art Erfolgsdruck zu setzen, möglichst ebenfalls ganz vor dabei zu sein. Dann steht nicht mehr im Vordergrund, etwas zu zeigen, worauf man gerade Lust hat und was einen ausmacht z.B. ein Teil aus den ältesten Stoffresten. Stattdessen wird versucht, möglichst ebenfalls up-to-date und trendy zu sein für ein möglichst breites Publikum und viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen (ich nehme hier z.B. mal das Betonieren oder gerade ganz aktuell der KORK-Trend) und damit unter Umständen Beiträge zu verfassen, die zwar viele Leser ansprechen sollen, die aber nicht die eigene Persönlichkeit widerspiegeln.

    Ich erwische mich dabei, dass ich innerlich mit den Augen rolle oder genervt jedes neue Foto eines Korkstücks überspringe, einfach weil es mir reicht und ich übersättigt bin, obwohl ich gar nicht viele Blogs lese.
    Doch das ist völlig normal und beschränkt sich nicht nur auf den kreativen Blogbereich. Das findet sich in allen Bereichen im Leben, am besten ist es wohl mit nerviger Werbung vergleichbar :D

    Natürlich hängt das auch sehr stark davon ab, welche Ziele mit einem Blog verfolgt werden und von welchen Motiven die Blogger angetrieben werden: Geld verdienen, Aufmerksamkeit, eine große Followerschar oder einfach nur etwas von sich selbst mit anderen teilen und eine Verbindung zu anderen kreativen Bloggern aufzubauen.

    Ich freue mich auf deine neuen Werke und deine nächsten Einträge, lieber eine Woche später und dann von Herzen, als möglichst jeden Tag und dann halbherzig.
    Einen schönen Abend wünsche ichdir und sende viele liebe Grüße,
    Bianca

    Antworten

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