Wie soll ich nach all euren lieben Worten zum letzten Blogbeitrag nur einen normalen Post schreiben?! Vielen vielen Dank an euch alle! Mein Herz ist noch mal ein kleines Stückchen mehr aufgegangen. :)
Heute möchte ich euch etwas zeigen, was für mich ein wundervolles Mittel ist um glücklicher zu werden. Egal wie traurig oder unzufrieden Du gerade bist.
Ich glaube daran, dass wir dort hingehen, wo wir unseren Blick hinlenken. Klingt zunächst etwas esoterisch, aber am Ende macht es Sinn: Die Gedanken, die uns beschäftigen, bestimmen unser zukünftiges Leben.
Aus diesem Grund sollte, wie ich finde, jeder von uns ein Glückstagebuch führen. Naja nicht wirklich Tagebuch, sondern viel schneller und einfacher. Ich selber bin nämlich kein großer Freund von normalen Tagebüchern, vergesse ich es doch ständig und ist es mir zu aufwändig.
Was ist also mein „Täglich gute Gedanken“-Büchlein?
Jeden Abend schreibe ich das aktuelle Datum rein und notiere (mindestens) 3 Dinge, die mich an dem Tag glücklich gemacht haben. Das können super banale Sachen sein, wie der Kaffee im Bett morgens, die Sonne die beim Duschen ins Badezimmer fiel, der schnell gefundene Parkplatz (Leute die zum Beispiel in Hamburg wohnen wissen was ich meine :)), das Lächeln des süßen Verkäufers beim Einkaufen – völlig egal! Drei Sachen findet man immer, versprochen. Auch wenn es vielleicht Tage gibt, wo man ein bisschen suchen muss, eine nette SMS, ein Telefonat mit jemanden, der Spaziergang in der Abendsonne… Es müssen keine großen Sachen sein (ich denke sowieso, dass das Glück aus der Summe den kleinen Dingen besteht).
Mein Tipp für euch: Nehmt eher ein dünnes Heft anstatt eines Buches, so kann das Heft auch im Urlaub oder bei Geschäftsreisen dabei sein, ohne viel Platz zu verschwenden.
Wichtig ist, dass man noch am selben Tag, am besten vor dem Schlafengehen, seine drei Glücksmomente aufschreibt, damit der Tag einen positiven Abschluss hat, denn diese Gedanken nehmen wir mit in den Schlaf. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass man allgemein positiver wird und das strahlt man dann auch nach außen aus.
Ich führe mein Glücksbuch seit 2 Monaten wieder und merkte bereits nach 3 Wochen, dass mein Blick automatisch die kleinen Dinge des Alltags suchte, die mich glücklich machen. Unser Hirn kann man in dieser Beziehung wirklich trainieren bzw. sich selber konditionieren.
Ein weiterer Nebeneffekt ist, dass man merkt, was einen wirklich glücklich macht. Ich liebe meinen Job, gar keine Frage, aber berufliches Dinge machen in meinem Büchlein vielleicht 20% aus, da sind es eher Momente mit der Familie, den Freunden, Yoga oder die Stunde mit einem Buch auf dem Balkon, die mich im Alltag happy machen.
Für mich mein einfacher und schneller Weg um auch in Zeiten, wo es mir nicht so gut geht, den Blick auf die schönen Dinge zu lenken.
In diesem Sinne – macht euch schöne Gedanken. :)
Liebste Grüße,
Ricarda

