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Genäht: Madeira. Und Haare waschen mit Mehl – funktioniert das?

Okay, der Titel des Posts mag verwirrend klingen. Die Auflösung ist ganz einfach – letztens beim Aufräumen meiner Festplatte ist mir aufgefallen, dass es immer noch ein paar genähte Sachen gibt, die ich euch eigentlich schon lange zeigen wollte und dabei fiel mir auf, dass diese Fotos letztes Jahr im Spätfrühling entstanden sind, als ich versucht habe, meine Haare nicht mehr mit normalen Shampoo zu waschen.

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Kein Shampoo zu benutzten, oder auch No Poo genannt, hatte ich zuvor bereits auf zahlreichen Blogs gelesen.

Warum man das ausprobiert? Die meisten Shampoos enthalten jede Menge Silikone – desto weicher das Haar, desto mehr Chemie und Silikone sind in der Regel in den Shampoos. Das ist auf Dauert nicht nur für die Haare schlecht, sondern auch für unsere Umwelt. Was da alles in die Abflüsse kommt, mag man sich gar nicht vorstellen.

Nun denn, ich wollte ausprobieren, ob es auch ohne geht und bin kläglich gescheitert.

Haare waschen mit Roggenmehl

Roggenmehl? Ja, Roggenmehl. Wichtig ist, dass es wirklich Roggenmehl ist, denn anderes Mehl klumpt zu sehr und hinterlässt Rückstände in den Haaren und kann auch die Dusche verstopfen. Ca. 1 EL Mehl (je nach Haarlänge) wird mit Wasser vermengt, bis eine schön matschige Pampe entsteht. Diese wird in das nasse Haar einmassiert – wo bei mir schon das erste Problem los ging. Shampoos schäumen so schön, weil herrlich viel Chemie drinnen ist. Dementsprechend tut sich bei Mehl nichts. Nada. Die Masse in den Haaren zu verteilen ist dementsprechend schwierig und bedarf einiger Zeit um die einzelnen Haarpartien abzuteilen, damit überall Mehl hinkommt. Bis dahin stand ich jedes mal frierend unter der Dusche und ich hasse sowieso das Gefühl von nassen, kalten, tropfenden Haaren an meinem Rücken. Nun denn, wenn einmal alles eingemehlt ist, nur noch ausspülen – fertig.

So die Theorie.

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Das Haar braucht natürlich etwas, bis es sich an die neue Pflege gewöhnt hat. Die ganzen Silikone müssen erst einmal raus und man kann es sich vorstellen, die Haare danken es erst einmal nicht. Kein bisschen.

Aber selbst nach 4 Wochen waren meine Haare noch weit entfernt von „locker und leicht“ und sahen nach wie vor eher nach „einen Tag zu lange nicht gewaschen aus“ – obwohl ich frisch gewaschen aus dem Badezimmer kam. In dieser Zeit entstanden auch diese Fotos und ich sage euch, ich habe einige Zeit an Photoshop gesessen, bis die Haare auf den Fotos nicht mehr ungewaschen aussahen!

Ich bewundere jeden, der es schafft, sich nur mit Mehl die Haare zu waschen, manche Leute verzichten sogar ganz auf Reinigungsmittel und benutzen nur Wasser und haben dabei wunderschönes Haar. Mein Neid ist diesen Menschen sicher. :)

Im Anschluss habe ich noch verschiedene Varianten ausprobiert, ich wollte wirklich auf normales Shampoo verzichten. Heilerde und Natron wurde ausprobiert, aber auch das war nichts für mich. Danach wurde Haarseife probiert. Die Haare wurden sauber, es schäumte sogar ein bisschen aber nach ein paar Wochen fühlen die Haare sich immer etwas glitschig nach dem Waschen an.

Der nächste Versuch führte mich zu festem Shampoo, welches ich nach wie vor ganz gut finde, allerdings schäumt auch das nahezu gar nicht und es ist auch nicht so super ergiebig, im Verhältnis zum Preis (wobei ich vorher Shmapoos benutzt habe, die teilweise deutlich teurer waren!), dennoch mag ich das Shampoo für Reisen immer noch sehr gerne, weil es mit ins Handgepäck darf und auch das feste Deo von der Firma kann ich empfehlen.

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Schnittmuster: Madeira 

Am Ende teste ich mich jetzt durch Shampoos verschiedener Drogerien, allerdings achte ich auf die Inhaltsstoffe und erkundige mich vorher per Codecheck App, ob Silikone usw drinnen sind. Denn sind wir mal ehrlich – um alle Inhaltsstoffe zu entziffern, müsste man ein Wörterbuch dabei haben. So kann ich ohne langes Suchen schauen, ob das Shampoo „grün“ ist oder nicht. Allerdings muss ich gestehen, würde ich nach wie vor gerne auf Seife umsteigen, eine die etwas schäumt aber trotzdem gut für die Umwelt ist. Habt ihr da vielleicht Tipps für eher schnell fettendes Haar?

Was aus der Zeit mit dem Mehl aber hängen geblieben ist. Ich nehme keine Spülungen mehr. Meine Haare spüle ich hin und wieder mit kalten Wasser und einen großzügigen Schuss Apfelessig am Ende der Dusche. Das war beim Mehlshampoo auch immer dringend nötig, weil die Haare bei mir immer ziemlich verzottelt waren. Mit dem Apfelessig werden die Haare super weich und ganz toll kämmbar. Und nein, man riecht nicht nach Essig, der Duft verfliegt ganz schnell, gerade wenn man die Haare nach der Spülung noch einmal mit Wasser ausspült. Das kann ich also wirklich jedem empfehlen, als Alternative zu Chemiebomben bei Spülungen.

Am Ende werde ich auch dieses Jahr versuchen, nach und nach die „bösen“ Sachen aus unserem Haushalt zu entfernen. Nicht auf einmal, aber immer wenn etwas aufgebraucht ist schaue ich mich nach Alternativen um, wie letztes Jahr beim Deo oder Waschmittel aus Kastanien. So ist es nicht stressig und ich tue nach und nach etwas mehr für unsere Umwelt.

Liebste Grüße,
Ricarda

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54 Kommentare
  1. Corinna Maurer

    15. Februar 2017 um 6:56

    Als super Spülung nehme ich schon seit 35 Jahren (inzwischen auch bei meinen Töchtern)
    1 Tasse lauwarmes Wasser mit 1 Teelöffel Honig und 1 Esslöffel Essig (egal was für einer, außer Balsamico).
    Nach dem Waschen verteilen, kurz wirken lassen und dann kurz ausspülen.
    Hilft super gegen Nachfetten, ist aber auch bei trockenem Haar toll. Glanz und Volumen macht das auch.

    Liebe Grüße aus Stuttgart
    Coco

    Antworten

  2. Bettina

    15. Februar 2017 um 8:32

    Ich kann das Glanz Shampoo und die Produkte von http://www.iplusm.berlin sehr empfehlen. Die Produkte kannst Du sogar in HH bei Bio Company kaufen.

    Deo hole ich mir seit Jahren bei Wolkenseifen. Frei von Aluminium und wirkt trotzdem.

    Danke für die Tipps! Wie üblich war wieder eine gute Anregung für mich dabei :)

    Codecheck habe ich gerade installiert. Ich werde gleich mal die Produkte abscannen die hier rumstehen.

    Antworten

    • Ricarda

      15. Februar 2017 um 9:45

      Oh und die Produkte sehen auch noch schön aus :)

      Antworten

  3. Michaela

    15. Februar 2017 um 9:22

    Ich hab no-poo auch mal probiert, hab allerdings mit Lavaerde gewaschen. Nach ein paar Wochen war meine Kopfhaut so trocken, dass meine dunkelbraunen Haaren voll waren mit Schuppen. Das hat einfach nur noch gejuckt und war ganz grauenhaft. Ich bin dann wieder zurück zum festen Shampoo von Lush. Das ist zwar keine Naturkosmetik, aber ich schau dann auch immer mit codecheck, welches Shampoo noch die besten Inhaltsstoffe hat. Das schäumt auch toll und ist extrem ergiebig. Ich wasche meine schulterlangen Haare jetzt jeden vierten Tag, das reicht vollkommen. Als Spülung nehm ich auch gerne Apfelessig.
    Mir geht es auch darum, dass ich mir die Verpackung beim Shampoo spare. Deswegen verwende icha uch kein Duschgel mehr sondern nur ein Stück Seife. Hält zehnmal so lange, pflegt und schäumt und duftet genauso. Ich mach das jetzt schon seit ein paar Jahren und es ist unglaublich, was man sich da an Geld und Plastik erspart.

    Antworten

    • Ricarda

      15. Februar 2017 um 9:45

      Jeden 4. tag klingt seeeeehr gut! Das kommt ja noch dazu – wenn man jeden Tag Haare waschen müsste oder nur jeden 3. oder 4. Tag. Da spart man auch Ressourcen und könnte auch teureres Naturshampoo/-seife kaufen. :) Welches benutzt du von Lush?

      Antworten

      • Nicole

        15. Februar 2017 um 16:04

        Liebe Ricarda,
        Lush hätte ich dir auch empfohlen. Davon habe ich schon einige durchprobiert und sie sind alle gut. Am Anfang musste ich ein wenig herumtüfteln, bis ich herausgefunden habe, welche für mich das beste ist. Seit geraumer Zeit nehme ich nun das mit der Zitonenscheibe drinnen und brauche hin und wieder mal wieder ein altes Stück auf. Funktioniert bei mir sehr gut!
        Liebe Grüße,
        Nicole

        Antworten

    • Melanie

      15. Februar 2017 um 21:04

      Liebe Ricarda,

      danke für die tollen Anregungen. Ich nutze seit Jahren fast nur noch Shampoos von Santé oder Lavera, gelegentlich kommt mal eine von Garnier dazwischen, aber auch nur wirklich selten.
      Ansonsten zwischendurch Trockenshampoo (mir gefällt das von Algermarin für blonde Haare am besten) oder aber auch mal Babypuder. Das verleiht Volumen und nimmt auch Talk & Co. auf.

      Als Kur für trockene Haare nutze ich immer mal wieder Cocosöl. Ins trockene Haar in die Längen einkneten und über Nacht wirken lassen, am Tag drauf normal waschen. Hilft wunderbar bei trockenem Haar.

      Viele Grüße
      Melanie

      Antworten

  4. Anika Löffler

    15. Februar 2017 um 10:18

    Toller Artikel – es beruhigt mich, dass es nicht nur mir so ging bei dem NoPoo-Test! ;) Lush habe ich auch schonmal probiert und war davon auch sehr begeistert…muss ich mal wieder holen! :)

    Antworten

  5. Nora

    15. Februar 2017 um 10:21

    Wie unterschiedlich das ist, ich bin mit Roggenmehl super gut zurechtgekommen. Hast du auch Vollkornmehl verwendet? Seit Dezember benutze ich jetzt nur noch Wasser, und ich bin guter Hoffnung. Nach und nach komme ich auch damit zurecht, obwohl die Umstellung schon eine größere ist. Mit dem Mehl hatte ich von Anfang an bessere Ergebnisse als mit Shampoo, wobei ich auch schon seit vielen Jahren keine Silikone benutze. Ich drücke dir die Daumen, du findest schon eine passende Methode für dich :)

    Beste Grüße, Nora

    Antworten

  6. Steffi

    15. Februar 2017 um 10:23

    Ich habe mal für einen journalistischen Text ganz viele alte Handwerke untersucht und landete dabei auch in einer Naturseifenmanufaktur. Nicht nur, dass ich viel über Seifen und Öle gelernt habe (und seitdem nur noch solche Seifen nutze) – die Seifensiederin hat irgendwann auch feste Shampoos herzustellen begonnen. Ja, das geht nicht chemiefrei, aber sehr viel schlimmer Mist ist nicht drin, und zwei Umweltaspekte werden definitiv berücksichtigt: Verpackung (kleine Papiertüte) und Dosierung. Man verpanscht tatsächlich viel weniger als bei flüssigem Shampoo. Fand ich überzeugend.

    Antworten

  7. Ilona

    15. Februar 2017 um 10:26

    Hi Ricarda, ich finde die Haarseife „Honey I washed my hair“ von Lush ganz toll! Schäumt(!), duftet betörend und macht sauber! :) http://www.codecheck.info/m/kosmetik_koerperpflege/haarpflege/shampoo/id_1067600635/Lush_Honey_I_Washed_My_Hair_Shampoobar.pro
    Auf der Suche nach aluminiumfreien Deos bin ich bei Wolkenseifen- Deocremes gelandet, funktionieren bestens! Herzliche Grüße! ⚓❤

    Antworten

  8. scrapkat

    15. Februar 2017 um 10:44

    Ich hab die Montalbano Haarseife von Lush und bin ziemlich zufrieden mit ihr :) Ich muß auch nur alle 3-4 Tage Haare waschen und das Seifenstück ist super ergiebig :)
    Sonnige Grüße,
    scrapkat

    Antworten

  9. Nadine

    15. Februar 2017 um 10:51

    Ist natürlich dann auch ein krasser Umstieg. Ich habe schon beim Wechseln von den üblichen Verdächtigen aus der Werbung auf ein silikonfreies Shampoo kurz mal in den Wahnsinn getrieben worden. Meine Haare waren verknotet, verzottelt, strohig und einfach sowas von widerspenstig. ABER das hat sich geändert. Das hat zwar ein gutes halbes Jahr gedauert, ich habe aber nicht aufgegeben :) Ich wasche immer nur meinen Haaransatz und Spülung benutze ich ab und zu (gerade jetzt im Winter) aber auch nur in die Spitzen. Sonntags (wenn man das Haus nicht mehr verlassen muss) hau ich mir dann gerne ordentlich Kokosöl in die Spitzen und lass die dann bis zum nächsten Morgen (Duschen) einwirken. Je nach Zustand der Haare kann man auch nochmal „nachschmieren“. Wenn die bei mir lange keine Ölkur mehr bekommen haben, saugen die das förmlich auf. Damit verfahre ich ganz gut und meine Haare sind gesund, ich habe kaum Spliss (dafür, dass ich bestimmt schon 8 Monate keine Spitzen mehr schneiden lassen habe und kann sagen: geht. Meine Haare gehen bis kurz über den Po, sind also auch wirklich sehr sehr lang. Ich wäre aber auch offen, für eine Umweltverträglichere Variante. Aktuell benutze ich was silokonfreies von Balea, was laut der App (kannte ich gar nicht – cool!) auch ganz ok ist aber eben doch 3 Stoffe hat, auf die man verzichten könnte. Zwei davon sind aber wohl fürs schäumen verantwortlich… Ich mag Schaum aber auch doll gerne <3

    Antworten

  10. Daniela Rau

    15. Februar 2017 um 10:52

    Hallo Ricarda,
    also ich kann dir die Mannaseife empfehle die nutzen wir schon seit einem Jahr.
    Wir sind alle sehr zufrieden. Spülung mit Apfelessig mache ich auch ab und zu.
    https://mannaseife.de

    Liebe Grüße
    Daniela

    Antworten

    • Sharon

      15. Februar 2017 um 13:57

      Hier auch großer Mannaseifen-Fan! Die Seife „gesunde Strähnen“ benutze ich, wasche auch nur zweimal die Woche. Lässt sich nach dem Einseifen im Haar auch nochmal richtig aufschäumen!

      Antworten

      • Grit

        15. Februar 2017 um 23:27

        Ich habe auch ein paar Mannalieblinge, aber für meine Haare ist die nix, vielleicht sind sie zu dick, ich finde meine Haare hinterher fettiger als vorher, obwohl ich sie immer ordentlich ausspüle und so gut aufgeschäumt bekomm ich sie auch nicht. Ich nehme die von jolu.eu und die schäumt sehr gut und lässt sich sehr schön auswaschen.

        Antworten

  11. Isabel Strauß

    15. Februar 2017 um 10:54

    Also ich bin auch schon vor längerem auf Shampoo ohne Silikone umgestiegen, zur Zeit nutze ich auch ein festes von Lush, mit Meersalz und Algen und eins von Alverde mit Avocado. Das geht ganz gut bei meinem recht schnell fettenden Haaren! Deine kann ich auch nur Wolkeseifen empfehlen, habe viel getestet und nichts hat so gewirkt… Und es ist schön zu lesen das sich auch andere mit den gleichen Sachen beschäftigen wie ich! Ach ja, no-poo auch schon probiert, aber mit Natron und Apfelessig, für einmal zwischendurch hat es auch super geklappt!

    Antworten

  12. Eva

    15. Februar 2017 um 11:10

    Hey :-) Ich hab mal bei Manna Kosmetik gesehen, dass es da eine Haarseife gibt. Vielleicht wäre das ja eine Alternative. Habe es leider selbst noch nicht ausprobiert, habe aber die Zaubergartenseife fürs Gesicht und bin begeistert.
    Liebe Grüße
    Eva

    Antworten

  13. Resa

    15. Februar 2017 um 11:22

    Huhu,
    Ich kann das Shampoo von Weleda empfehlen, dies basiert nur auf natürlichen Zutaten.
    Ich nutze normales Shampoo jedoch achte ich darauf, dass es silikonfrei ist, denn davon juckt mir ganz fürchterlich die Kopfhaut und ich wechsel öfter das Shampoo, da ich ansonsten auch meistens Kopfjucken bekomme. Das Weleda-Shampoo schäumt nicht so sehr wie normales, aber es lässt sich doch definitiv einfacher einschäumen als nicht schäumendes Haaarwaschmittel.
    Den Tipp mit Apfelessig werde ich definitiv auch mal testen, denn Apfelessig ist, finde ich, so schon ein Wundermittel.
    Liebe Grüße
    Resa

    Antworten

  14. Julischka

    15. Februar 2017 um 11:28

    Hallo Ricarda,
    danke, dass du immer wieder von umweltfreundlichen, müllfreien Produkten im Selbstversuch berichtest. Das ist so wichtig, um eine breite Leserschaft zu erreichen und zum Nach- und Umdenken zu motivieren.
    Ich wasche seit drei Jahren mit Haarwaschseife und bin sehr zufrieden damit. Kein Verpackungsmüll, kein ausgelaufenes Shampoo im Reisegepäck.
    Zuvor hatte ich bereits seit Jahren nur mit Bio-Shampoo und folglich ohne Silikone gewaschen.
    Mit festen Shampoos (ich habe bislang nur die von Lush getestet) komme ich dauerhaft nicht zurecht, da sie zu viele Tenside enthalten und meine Kopfhaut sie nicht verträgt.
    Ich musste mich durch eine Vielzahl von Haarwaschseifen und Prozederen testen, bis ich die für mich passenden Produkte gefunden hatte. Anfangs hatte ich auch mit Kalkseifen, also klätschigen Haaren, zu kämpfen. Inzwischen ist mein Haar aber luftig und schön lockig.
    Das Ergebnis ist zudem stark vom Härtegrad und folglich Kalkgehalt des Leitungswassers abhängig. Auch die uindividuelle Haarstruktur erfordert unterschiedliche Pflege.
    Ich habe lockiges und somit trockenes Haar. Eine Essigrinse nutze ich nicht mehr, da sie mein Haar zu stark austrocknet und es auf Dauer brüchig macht.
    Conditioner, also Spülung brauche ich unbedingt, da es ansonsten Knoten in den Locken und zu trockenes Haar gibt.
    Ich wohne in Köln und muss deshalb leider mit sehr hartem Wasser waschen.
    Meine Lieblingsseifen sind von „Steffies Hexenküche“, auch die von „Natural and Pure Solids“ finde ich gut. Bei weichem Wasser (z.B. im Urlaub) komme ich bestens mit der Aleppo-Haarwaschseife von Zhenobya zurecht.
    Meine favorisierte Spülung ist von Sante.
    Auf meinem Blog habe ich meine Haarwaschseifen-Tests dokumentiert. Vielleicht hilft dir das weiter.
    Liebe Grüße,
    Julia

    Antworten

    • Julischka

      15. Februar 2017 um 11:29

      Ach ja: Ich wasche alle drei, manchmal alle vier Tage.

      Antworten

  15. Kathi

    15. Februar 2017 um 11:41

    Mehl, Natron usw. sind übrigens auch Chemie. ;)
    Ich bin Chemikerin und es stört mich jedes Mal, wenn der Begriff Chemie abwertend und fälschlicherweise gleichgesetzt mit „synthetisch“ verwendet wird. Vielleicht magst du das in Zukunft überdenken.

    Ich habe meine Haare auch eine ganze Weile mit Natron gewaschen (Mehl habe ich nie ausprobiert), habe aber irgendwann sehr schuppige Kopfhaut davon bekommen. Der pH-Wert ist ja auch eher nicht so toll für die Haut, da ist klassisches Shampoo wohl besser. Ich benutze jetzt wieder welches ohne Silikone, bin aber eigentlich noch auf der Suche nach einem mit milderen Tensiden, das meine Kopfhaut trotzdem sauber bekommt. Die saure Rosmarin-Rinse, die ich beim Waschen mit Natron verwendet habe, nehme ich immer noch gerne ab und zu, davon bekommen die Haare einen richtig tollen Glanz. :)

    Antworten

  16. Sally

    15. Februar 2017 um 12:13

    Hallo Ricarda,

    ich benutze die Haarseifen von Savion.
    Die sind bei mir super.
    Meine Haare waren auch schnellfettend.
    Mit der Seife kann ich nun alle drei Tage waschen!
    Sie schäumt auch schön.
    Wichtig ist, dass du mit wirklich viel Wasser ausschäumst und mit der Seife über den ganzen Kopf gehst, auch mal unter die Haare ( man bekommt ein Gefühl dafür).
    Danach auf jeden Fall eine saure Rinse machen, damit die klätschigen Haare nicht auftreten. Dafür nehme ich ein Liter Wasser mit drei Esslöffeln Apfelessig und spüle damit ( kalt ) am Ende die Haare ( aber das hattest Du ja auch schon geschrieben ?!).
    Bei mir funktioniert das ganz super.
    Liebe Grüße und gib nicht auf damit, denn es spart auch jede Menge Plastikmüll.
    Sally

    Antworten

  17. Steffi

    15. Februar 2017 um 12:22

    Hallo Ricarda,
    ich habe schon lange auf dein Mehl-Shampoo Fazit gewartet und gehofft dass du sagst, es sei super toll und super einfach und dass du mich damit motivierst. Mhh ok, dann lass ich das wohl besser mit dem Mehl ;)

    Ich benutze auch gerne (nicht immer aber zwischendurch) das feste Shampoo von Lush. Ich hatte mal das mit Lavendel, riecht sehr gut und schäumt :)
    Und aktuell habe ich das, was aussieht wie Moor und auch so riecht ;) aber für die Kopfhaut eine Wohltat sein soll. Der Langzeittest steht allerdings noch aus.

    Aber ehrlich gesagt, liebe ich fast alle Lushprodukte. Ich mag einfach den Geruch, die Philosophie und vor allem dass die meisten Produkte ohne Verpackung auskommen.

    Teste dich doch mal durch oder lass dich im Lush Store beraten. Die geben sich immer so viel Mühe und helfen so gut beim Auswählen der richtigten Produkte.

    Liebe Grüße
    Steffi

    Antworten

  18. Simone

    15. Februar 2017 um 12:28

    Hallöchen,

    ich wasche seit ca. 2 Jahren meine Haare ohne Silikone. Dafür benutze ich das Balea

    Professional Tiefenreinigung Shampoo, 250 ml, was bei Stiftung Ökotest damals mit sehr gut abgeschnitten hatte. Es schäumt auch und ist für mich ein „richtiges“ Shampoo. Am Anfang viel es mir schon schwer auf die ganzen Haarpflegeprodukte zu verzichten. Haarspray benutze ich auch immer noch, muss ich zugeben.
    Als Abwechslung kaufe ich manchmal ein Shampoo von Alverde auch alles ohne Silikone.

    Da ich blondierte Haare habe brauche ich auch immer eine Spülung, da benutze ich Alverde Repair Spülung Bio Avocado ohne Silikone.
    Diese Produkte hatten bei Stiftung Ökotest ebenfalls gut abgeschnitten.

    Habe jetzt mal Codechek bei den Alverde Produkten getestet = alles grün :))

    Liebe Grüße
    Simone

    Antworten

  19. Rebecca

    15. Februar 2017 um 12:33

    Liebe Ricarda,

    ich wasche seit über 1 Jahr meine Haare ohne Shampoo.

    Es gibt ja viele Möglichkeiten seine Haare chemiefrei und ohne Shampoo zu waschen.
    Ich habe Roggenmehl ausprobiert, Haarseife (Manna, Savion) und indische Waschkräuter (khadi)

    Ich persönlich mag fast die Kräuter am liebsten, ist zwar irgendwie wie wenn man mit Erde die Haare wäscht aber ich mag sie trotzdem.
    Ich wechsel immer mal wieder ab.

    Ich spüle mit Essigwasser, Zitronenwasser oder auch mal mit Tee.
    Am liebsten aber mit Zitrone.
    Manchmal auch ein Ei, Honig oder Avocado.

    Nicht jeder/jedes Haar kommt mit allem zurecht, da braucht es oft schon einige Zeit bis man das richtige für sich und sein Haar findet.

    Ich wasche meine Haare z.B. nie unter der Dusche sondern immer separat.
    Was ich da an Wasser verbrauche kann ich gut mit Leben, dafür wasche ich nur 1x in der Woche meine Haare.

    Ich finde nicht nur die Silikone bedenklich sondern auch viele andere Dinge in Shampoo, Duschgel, Deo etc.

    Ich bin vor kurzem selbst erstaunt gewesen, dass ich schon über 1 Jahr nicht mehr beim Friseur war, meine Haare null Spiss haben und wie schnell sie gewachsen sind O_O

    Wer weiß vl. findest du auch noch das richtige für dich :)

    hab einen wundervollen Tag
    Rebecca

    Antworten

  20. Renate

    15. Februar 2017 um 12:35

    Ich benütze sehr gerne Rasul Shampoo, Volumen, von urtekram.
    Es ist leicht „erdig“, schäumt fast nicht und riecht nur leicht (angenehm).
    Meiner Kopfhaut und Haaren bekommt es sehr gut. Ich habe auch eher schnell fettende Haare.Gekauft habe ich es in einem Vitalia Reformhaus in München.

    Antworten

  21. Jessica Z.

    15. Februar 2017 um 12:54

    Hallo Ricarda,

    Mir ging es wie dir, habe auch alles ausprobiert (Haarseife, Roggen, heilerde, Natron…), und nichts hat funktioniert. Silikonshampoos nehme ich zwar seit Jahren nicht mehr, aber das viele Plastik nervt. Ich verwende nun seit über einem Jahr feste vegane Shampoos einer kleinen deutschen Manufaktur und bin endlich zufrieden. Die Dinger schäumen schön, machen das Haar schön weich (ade Spülung) und riechen gut. Mann, Kind und Freunde sind auch sehr zufrieden. Mit einem Maximum an natürlichen Zutaten. Was will man mehr? Ich weiß nicht, ob ich hier Werbung machen kann, aber schreib mich an wenn du die Firma wissen willst.

    Liebe grüße Jessica

    Antworten

    • Ricarda

      15. Februar 2017 um 13:33

      na aber klar – immer her mit den Namen :)

      Antworten

    • Caroline

      16. Februar 2017 um 19:16

      Die Alternative würde mich auch sehr interessieren :-)

      Antworten

    • Lena

      2. April 2017 um 7:26

      Die Alternative würde mich ebenfalls sehr interessieren :)

      Antworten

  22. Frederike Schimpf

    15. Februar 2017 um 16:03

    Hallo, ich benutze das Shampoo und die Deo- Creme von der tollen Maria Rose. Auch ihre anderen Produkte sind empfehlenswert.
    http://maria-rose.de
    LG Frederike

    Antworten

  23. Bettina

    15. Februar 2017 um 18:51

    Liebe Ricarda,
    ich brauche auch immer das Gefühl sauberer Haare nach dem Duschen. Über eine Freundin bin ich auf eine kleine Manufaktur aufmerksam geworden, die festes UND SCHÄUMENDES Shampoo herstellt. Und noch dazu duftet es ganz wunderbar! DAS ist eine echte Alternative zum herkömmlichen Shampoo.
    Meine Freundin benutzt die Sachen, da diese vegan sind. Mir ist das nicht so wichtig, bei mir zählt hauptsächlich das Sauberkeitsgefühl, die Anwendung, keine Silikon UND der Duft.
    Vielleicht magst Du mal dort schauen (ich verdiene nichts daran) – alle anderen Produkte sind auch ganz toll: http://www.sauberkunst.de
    Viele liebe Grüße
    Bettina

    Antworten

    • Ricarda

      16. Februar 2017 um 12:09

      Habe direkt dort und woanders noch mal Shmapoo bestellt (meins ist eh bald alle :)) Die Firma und noch eine andere wurden mir immer wieder genannt, die teste ich jetzt beide mal aus. Danke!

      Antworten

  24. Usi

    15. Februar 2017 um 19:15

    Mit „natürlichen“ Sachen habe ich es auch eine ganze Weile versucht, mit dem Fazit, dass meine schlafende Neurodermitis auf der Kopfhaut wieder aufgewacht ist. Der aggressive Alkohol und die Zuckertenside waren das Problem. Ich habe Monate gebraucht, bis mit der bösen Chemie es wieder auf ein Normalmaß runterging. Silikone müssen wirklich nicht sein und war in keinem meiner Shampoos, aber ich z.B. habe babyfeines aber trockenes Haar und daher brauchte ich immer eine Lotion beim Durchkämmen. Ohne Silikone (auswaschbare!) habe ich mir regelmäßig die Haare zerrissen beim Entwirren. Auch mit dem Tangleteezer.

    Inzwischen habe ich das Antischuppenshampoo Med von Balea (ohne Duftstoffe, ohne Silikone) gefunden und zum ersten Mal seit dem erneuten Ausbruch ist die Kopfhaut wieder ruhig. Erst dachte ich, dass es mein Haar strohig machen würde, wie diese Shampoos es tun. Da die Kopfhaut aber der Hauptfocus war, war es mir erstmal egal. So gut war mein Haar seit Jahren nicht.

    Und dieses Shampoo ist nach Codecheck-Maßstäben nicht gut. Vielen folgen diesem Portal sklavisch ohne es zu hinterfragen. Viele konventionelle Kosmetika ist nun mal gut verträglich, weil sie wenige Trigger für Allergene besitzen. LSL z.B. vertrage ich problemlos aber bei Zuckertensiden unter den ersten 5 Inhaltsstoffen juckt meine Kopfhaut wie blöd. Zusammen mit Alkohol würde das einen gefährlichen Cocktail für mich mixen. Silikone z.B. sind hypoallergen, natürliche Öle können Allergien triggern. Insofern bin ich da inzwischen dazu übergegangen gewisse Kombinationen zu beachten. Ein Trigger geht meist, mehrere in einem Produkt führen zum Nichtkauf. Und wenn Ökotest das noch so gut bewertet hat.

    Antworten

  25. Jessica Z.

    15. Februar 2017 um 21:38

  26. issi

    15. Februar 2017 um 22:53

    ich finde die Haarseifen von savion sind eine echte Alternative.
    https://www.savion.de/Haarwaschseifen/?

    LG issi

    Antworten

  27. Grit

    15. Februar 2017 um 23:17

    Hallo liebe Ricarda,
    ich habe auch lange nach was gesucht, was so wenig „Müll“ wie möglich drin hat. Ich habe sehr dickes Haar und brauche daher auch was schäumendes… Ich habe nun seit dem Weihnachtsmarkt im Kloster in der Nähe ein Shampoo mit dem ich zu 1000% zufrieden bin und ich will nix anderes mehr! Das von Manna hat mich nicht überzeugt, wobei ich da einige Handseifen sehr toll finde und die zur Gesichtsreinigung auch, aber mein Haar fühlte sich schwer an und irgendwie fettiger als vorher. Im Drogeriemarkt hat mich auch nix überzeugt.
    Jetzt habe ich das von jolu.eu und das Beste, es kommt quasi aus der Nachbarschaft. Es ist Shampoo und Spülung in einem, Haare naß machen und dann rubbel ich kurz über den Kopf, leg das Seifenstück zur Seite und dann kann ich es aufschäumen und meine Haare waschen, ganz easy. Ich nutz es seit 2 Monaten und hab erst die Hälfte verbraucht. Ich muss nicht mehr täglich Haare waschen, alle 3-4 Tage reicht. Und meine Haare sind auch schön weich. Ich habe den Duft Zitrone/Orange genommen zum Testen, sie hat noch 2 andere im Angebot. Die werd ich auch noch testen, hab ich schon bestellt letztens. Ich bin echt zufrieden. Sie hat auch noch viele andere Sachen im Angebot. Meine Kleine nutzt im Moment jeden Abend die Körperbutter mit Mango. Die Gründerin legt sogar Wert auf umweltfreundliche Verpackung, kein Plastik. Ein Test lohnt sich in jedem Fall. Und ich sehe gerade, dass ich mal wieder ein paar Artikel nachlesen muss, die du geschrieben hast, ich suche nämlich auch noch eine Waschalternative ;-)
    LG Grit

    Antworten

    • Ricarda

      16. Februar 2017 um 11:49

      Das klingt super! Da schaue ich auf jeden Fall mal vorbei. Danke!

      Antworten

  28. Nadine

    16. Februar 2017 um 10:00

    Mich würde mal interessieren, welche Haarseife Du ausprobiert hast? Ich schau grade auch nach Alternativen. Momentan benutze ich noch Naturkosmetik-Shampoos, bin aber für die Gesichtsreinigung schon auf Seifen von manna umgestiegen, mit denen ich eigentlich ganz zufrieden bin. Wollte nun auch mal Haarseife testen, aber bin noch etwas unsicher, welche ;-) Seltener Haare waschen zu müssen, das würde mich auch begeistern – momentan sind sie morgens grundsätzlich immer fettig und sehen ungewaschen aus, egal ob ich sie am Tag zuvor abends oder morgens gewaschen habe. Bei Birgit von selbermachen-macht-gluecklich hab ich neulich auch was über Produkte vom Ruditzhof gelesen, klang auch sehr vielversprechend … Auf jeden Fall erschrecke ich schon ein bisschen über die Menge an Plastik, die für unsere 4-köpfige Familie im Vorratsregal steht, da muss sich auf jeden Fall etwas tun!

    Antworten

    • Ricarda

      16. Februar 2017 um 12:16

      Hmmm… Die Marke fällt mir nicht mehr ein. Habe jetzt aber noch mal von 2 verschiedenen Anbietern festes Shampoo bestellt und berichte dann gerne in ein paar Monaten. Ja das ganze Plastik nervt mich auch sehr. Langsam wird es zwar weniger, aber zu viel ist es immer noch :)

      Antworten

  29. Ronja

    16. Februar 2017 um 10:35

    Liebe Ricarda,
    sehr gut sind auch die Mannaseifen. Da gibt es eine für die Haare und ganz viele für den Körper. Es sind vegane Seifenstücke, ohne Chemie, ohne Palmöl usw. Sehr gut für die Umwelt und ich nutze die Haarseife auch trotz leicht fettendem Haar.
    Auch da gibt es Erfahrungsberichte von Leuten die sogar nach einem halben Jahr noch keine Besserung sehen, aber so viel Chemie wie wir in uns aufnehmen, dauert es halt auch entsprechend lang bis diese bekämpft ist.
    Liebe Grüße Ronja

    Antworten

  30. Eileen

    16. Februar 2017 um 12:49

    Hallo =)

    Ich habe diverse Haarshampoos von Lush ausprobiert und finde eigentlich alle super -auch für schneller fettendes Haar. Zwischen den Wäschen liebe ich das Trockenshampoo dieser Firma ;) Wir nutzen eigentlich komplett nur noch feste Seifen dieser Firma.

    Bezüglich Haushaltsputzmitteln und Co. habe ich mir ein Buch gegönnt:“5 Haushaltsmittel ersetzen eine Drogerie“. Super <3 Ob Mittel für die Spülmaschine oder gegen Kalk…nur zu empfehlen =)

    LG
    Eileen

    Antworten

    • Ricarda

      19. Februar 2017 um 15:28

      Oh ja das Buch find ich ganz toll! (Auch wenn das Cover wirklich nicht einladend ist :))

      Antworten

  31. Anja Fröhlich

    17. Februar 2017 um 8:39

    Hallo Ricarda. Ich kann die Shampooseife von Naturseifengarten sehr empfehlen.Die Haare fühlen sich lange gut und frisch an. Die Inhaltsstoffe stehen auch nochmal ausführlich auf einer Papierbanderole. Die Familie Pichlbauer aus Werdohl hat außer einer Naturheilpraxis auch eine eigene Seiferei. Sie haben Seifen für alle Gelegenheiten. Ich habe schon einige ausprobiert und fand sie alle toll. Auch für unterwegs sehr praktisch. Die Inhaltsstoffe sind sorgsam ausgesucht und die Seifen werden nicht in Kunststoff verpackt-Der Umwelt zuliebe.
    Liebe Grüße Anja

    Antworten

  32. Gaden, Manuela

    17. Februar 2017 um 14:28

    Hallo Ricarda, wie ich sehe hast du schon den Link bekommen, den Link zu Sauberkunst. Die festen Shampoos von dort kann ich auch nur empfehlen. Sie werden noch dazu ganz ohne Plastik verschickt und ich habe schon einige ausprobiert und nutze seit dem auch keine Spülungen mehr und bin restlos zufrieden.
    Viele Grüße
    Manu…

    Antworten

  33. Claudia

    20. Februar 2017 um 7:05

    Ich nehme schon seit langem das Hafer-Shampoo von Weleda. Manchmal nervt es mich, weil es so gut wie nicht schäumt, aber letztlich dankt mein Haar es mir.
    Feste Shampoos die schäumen gibt es bei Lush – die nehme ich zwischendurch immer, wenn mir nach Schaum auf dem Kopf ist…
    Liebe Grüße
    Claudia

    Antworten

  34. Julie

    24. Februar 2017 um 20:31

    Ganz ganz toller Beitrag! Ich wasche meine Haare seit Monaten mit Roggenmehl und bin sehr zufrieden. Ich mag garkein Shampoo mehr verwenden. Zuerst hab ich Heilerde probiert, aber da hatte ich nach 2 Wochen noch immer ganz fürchterlich fettige Haare. Obwohl ich mir in diesen 2 Wochen jeden 2. Tag die Haare gründlichst gewaschen habe.

    Beim Roggenmehl hatte ich das garnicht. Da war garkeine Umstellungsphase. Eventuell probierst du es nochmal und nimmst beim Zusammenmischen bissl mehr Wasser dazu. Dann lässt es sich besser auswaschen.

    Spülung verwende ich die gleiche – Apfelessig-Wasser-Gemisch :)

    Antworten

  35. Bine

    27. Februar 2017 um 9:07

    Hallo.
    Ich verwende seit gut 4 jahren Alepposeife zur Körperpflege und Dodu Osun (Schwarze Seife) für die Haare.

    Meine „Mähne“ reicht mir bis zur Hüfte und verträgt die Seifenwaschung recht gut. 1x die Woche spühle ich mit einer Apfelessigrinse, weil wir sehr kalkiges Wasser haben. Die Dodu Osun riecht etwas nach Citrus, schäumt sehr schön und lässt sich fast wie Shampoo verwenden. Bei mir hat die Umstellung knapp 3 Monate gedauert, die klätschigen Stränen kenne ich auch. Da hilft nur, gut Aufschäumen und gründlich Auswaschen.

    LG
    Sabine

    Antworten

  36. Domi

    27. Februar 2017 um 12:24

    Sieht super aus. Ich kaufe oft Naturprodukte aus levico terme (südtirol), die sind von hoher Qualität.

    Antworten

  37. Sarah

    27. Februar 2017 um 22:02

    Wenn man von den konventionellen Mittelchen weg will, scheint Haare waschen tatsächlich eine Kunst zu sein :-) Ich habe zwar das Glück, mit sehr pflegeleichten Haaren gesegnet zu sein, aber habe von vielen schon viel Negatives gehört.
    Ich wasche selbst mit Roggenmehl, aber davon unabhängig hat mir tatsächlich bei der Umstellung geholfen, dass ich nicht von „Voll-Chemie“ auf „Voll-Natur“ umgestiegen bin, sondern erstmal auf Silikone verzichtet hab und mich dann durchgetestet hab. Nicht chemisch saubere Haare fühlen sich einfach anders an, als frau es gewohnt ist. Meine dicken Haare sind z.B. noch dicker geworden, weil einfach die natürliche Schutzschicht nicht jedes Mal abgetragen wird. Das sollte man einfach immer im Hinterkopf haben. Und gerade die Umstellungsphase ist SCHWER!!!! (ich war froh, eh grad in Elternzeit zu sein und keine geschäftlichen Termine o.ä. zu haben)
    Ich bin mit reiner Olivenseife auch gut klargekommen (ist mittlerweile das einzige Reinigungsmittel, was in der Dusche liegt…das spart Platz!!!), mich hat aber die saure Spülung tierisch genervt, ohne gabs aber trotz weichem Wasser sofort fiese Rückstände (Essig o.ä. nehm ich nur, wenn ich irgendwo bin, wo hartes Wasser ist).

    Mittlerweile wasche ich zwar alle 2-3 Tage, aber sogar nur noch jedes zweite Mal mit Roggenmehl, das andere Mal nur mit Wasser. Das wäre in Shampoo-Zeiten NIE gegangen.

    Ich glaub, es ist einfach wichtig, dran zu bleiben und sich Stück für Stück an die Veränderung zu gewöhnen.

    Antworten

  38. Sindy

    20. April 2017 um 22:07

    Hallo Ricarda, ich „verfolge“ deine Beiträge schon eine ganze Weile. Nun bin ich hier auch auf ein – mir – wichtiges Thema gestoßen. Haare waschen mit Roggenmehl. Ich mache das seit über 1 Jahr so und meine Haare sind super (ok… sie müssten mal wieder geschnitten werden… aber finde mal nen Frisör, der mit Mehl die Haare wäscht :,D). Wichtig ist, dass du immer nur den Haaransatz wäschst (bei allen Produkten eigentlich). Einmassieren, evtl. noch einwirken lassen und sehr gründlich ausspülen. Danach (fast das Wichtigste – vor allem bei kalkhaltigem Wasser): eine saure Rinse! die besteht aus (Apfel)Essig und KALTEM Wasser. Das kalte Wasser sorgt dafür, dass sich die Schuppenschicht der Haare wieder anlegt und alles schön glatt und glänzend wird ;). Ebenso wird so der richtige ph-Wert wieder erreicht. Ich persönlich bevorzuge den Apfelessig – anderer funktioniert aber auch. Zitrone soll die Haarstruktur zu sehr angreifen. Ach ja! nicht ausspülen ;) und keine Angst… es riecht nicht ;) Ich wasche meine Haare übrigens nur noch 1x die Woche. Zu Shampoo-Zeiten undenkbar!

    Ich hoffe, meine Ausführungen standen nicht schon in den Kommentaren (hab sie nicht alle gelesen) und sie konnten dir vielleicht helfen, deinen Weg für gesunde und nicht fettende Haare zu finden.

    Ausprobiert habe ich zudem Lavaerde, Haarseifen (nutze ich jetzt meist für Urlaube oder wenns schnell gehen muss) und Natron (naja ;))
    liebe Grüße Sindy

    Antworten

  39. Simone

    27. April 2017 um 13:24

    Dein Post ist zwar schon älter, aber vielleicht bist Du ja weiterhin froh über Tipps.
    Ich nutze seit etwa einem Jahr die festen Shampoo-Bits von https://www.bioseifen.com/
    Habe schon mehrere Sorten getestet- sie duften alle himmlisch und schäumen auch leicht. Meine Haare wasche ich alle 2-3 Tage damit und sehen toll aus. Bei meiner Tochter verwende ich die Shampoo-Bits inzwischen auch. Neben den tollen Inhaltsstoffen ist mir auch die Vermeidung von unnötigem Plastikmüll sehr wichtig.
    Die Seifen für Gesicht und Körper aus dem Shop kann ich auch sehr empfehlen. Liebe Grüße, Simone

    Antworten

  40. Cordula

    28. Mai 2017 um 12:18

    Toll ist die Haarseife aus Rizinus- und Arganöl von http://www.seife-und-mehr.de aus Bamberg.
    Die schäumt unglaublich gut und hinterlässt ein tolles gepflegtes Haargefühl. Das geniale, die kann man auch als Körperseife verwenden da kann man sich dann gleich noch diverse Duschgels und co sparen :-)
    Die Seife kann man dort telefonisch oder per Kontaktformular bestellen.
    Ausprobieren lohnt sich in jedem Fall, wenn die nix ist einfach als Körperseife verwenden :-)
    Aufmerksam bin ich auf diese tolle Haarseife durch den Blog „Besser leben ohne Plastik“ geworden.
    Liebe Grüße
    Cordula

    Antworten

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Ricarda, Kreativbloggerin aus Hamburg

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