Privates

Ein Jahr lang keine Kleidung kaufen – mein Fazit

#2015ohneshoppen ist vorbei.
Ich weiß heute gar nicht mehr so genau, was der eigentliche Auslöser vor einem Jahr war. Möglicherweise mein Berlinbesuch im Januar 2015. Da war ich bei Forever21 und ich habe gemerkt, dass ich so gar keine 21 mehr bin. Und dass die Klamotten da alle komisch riechen und die Kids (die genauso weit weg von 21 waren wie ich, nur in die andere Richtung ;)) waren in einen regelrechten Konsumrausch, den selbst ich erschreckend fand. Wohlgemerkt war ich früher nicht viel besser. Mit 17 bin ich mit dem Schwesterherz und dem Schwager mal eine Woche nach Orlando geflogen – hauptsächlich zum Outletshopping. Mit nem leeren Koffer hin, mit einem vollen zurück. Ein bisschen kriege ich beim Schreiben rote Wangen, denn sind wir mal ehrlich – wie bekloppt war das denn bitte?

Wen die Anfänge meines Jahres ohne Kleidungskaufs interessieren, hier geht es zum ersten Post, alle Posts zu dem Thema findet ihr hier in der Suche.
Aber kommen wir zum Fazit des vergangen Jahres ohne Shoppen im Bekleidungsbereich.

#2015ohneshoppen

Folgende Fragen wurden mir während des Jahres immer wieder gestellt.

Hast Du Geld gespart?
Nicht wirklich. Ich habe 2015 dafür in Yogaretreats und jede Menge normaler Yogastunden investiert, ebenso in vermehrte Sauna- und Wellnessbesuche. Außerdem sind Jan und ich letztes Jahr zusammengezogen und Sachen für die Wohnung mussten her. Also nein, gespart habe ich insgesamt definitiv nicht :)

Ist es Dir schwer gefallen?
Gar nicht! Komischerweise. Ich fand es sogar sehr entspannt! Ein bisschen ist es wie bei einem Tag in Stille (man redet den ganzen Tag nicht, ist aber trotzdem mit anderen Menschen zusammen). Zunächst ist es ungewohnt, manchmal ein bisschen unangenehm, aber nach kurzer Zeit ist es super befreiend.

Hast Du das durchgezogen?
Ja. Bis auf die paar Ausnahmen, die ich vorher festgelegt habe. Ich habe mir zum Beispiel Yogasocken und Sport BHs. Ebenso standen 2 Hochzeiten an, von denen ich im Januar noch nichts wusste. Für die eine Hochzeit habe ich mir kein neues Kleid gekauft. Ein Gedanke, der früher unmöglich war (ein Kleid bei 2 Hochzeiten anziehen? Tsss). Bei der anderen Hochzeit, wo ich Trauzeugin war, wurde ein Kleid gekauft, schon weil wir Trauzeugen farblich abgestimmt sein wollten und es kein Stoff in der Farbe gab. Und ja ich bin ehrlich, das Kleid was ich anhatte – das hätte ich niemals selber nähen können. Ein wenig ärgere ich mich heute, dass ich da nicht auf die Nachhaltigkeit geachtet habe. Aber 1 Kleid im Gegensatz zu sonst ganzen Tüten voll Kleidung… Ein Erfolg!

Was machst Du 2016?
Genau vor einem Jahr hätte ich gedacht, dass ich in einen totalen Shoppingrausch verfalle. Davon bin ich weit weg. Ich habe mir zwar auf einer einschlägigen Internetseite bestimmt erst einmal 20 Kleidungsstücke bestellt, aber alle wieder zurück geschickt. Nach einem Jahr merkt man erst einmal, wie schlecht die Stoffe, die Schnitte, die Farben von vielen Sachen sind. Auch war ich letztens in einer netten kleinen Boutique, habe ein Kleid anprobiert und war da schon genervt vom An- und Ausziehen. Also nein. Ich verfalle jetzt nicht in den nächsten Konsumrausch. Irgendwann wird mir bestimmt ein wunderschönes Teil über den Weg laufen, dann werde ich genau überlegen, ob ich das brauche und warum ich es gerade haben möchte.

Und die vielleicht wichtigste Frage: Gehst Du jetzt nie wieder beim Textilschweden und co einkaufen?
Tja, diese Frage ist wohl das größte Problem. Ich weiß, dass viele meiner Leser(innen) deutlich bewusster über Kleidung denkt als der Durchschnittsdeutsche. Aber auch hier haben mich Fragen erreicht, wie ich das denn mache? Gerade für ihre Kinder gehen sie auch mal fix zu H&M und kaufen eine Leggings.
Die Bedingungen in den Ländern wo Billigkleidung hergestellt wird sind grausam. Leider werden dort auch oft die teuere Markenkleidung hergestellt. Bei manchen Sachen wüsste ich auch noch nicht einmal, ob es die “in nachhaltig” auch gibt (Nylonstrumpfhosen!). Meine Meinung dazu ist – Mitdenken und sich ein bisschen entspannen.  Nur wir Konsumenten haben die Macht, etwas zu bewirken. Ich verstehe, warum große Konzerne nicht umdenken. Die Nachfrage ist ja da für die gefühlten 12 Kollektionen im Jahr. Meine Meinung dazu ist ähnlich wie beim Essen. Ich würde nie sagen, dass nur vegan die richtige Ernährungsform ist. Ich mag Fleisch! Aber bitte mit einem Blick wo es her kommt und in Maßen. Und da sind wir beim Stichwort: in Maßen.
Nehmen wir mal an, statt 10 Kleidungsstücke nehme ich heute nur noch 1-2 mit, oder auch mal gar nichts, wenn ich shoppen gehen würde. Und mehr Menschen würden so denken. Dann hätten die großen Unternehmen so massive Umsatzeinbußen, dass ihnen gar nichts anderes übrig bleiben würde als umzudenken. Der Gedanke gefällt mir. Und so werde ich es auch in Zukunft handhaben.

Wo kriege ich nachhaltige Kleidung her?
Ein schwieriges Thema. Ich finde die Informationspolitik dazu sehr mühsam. Auf kaum einer normalen Internetseite steht, wo der Pullover hergestellt wurde. Und selbst dann ist ja das Problem, dass nur das Land draufstehen muss, wo die letzte Naht gemacht wurde. Sollte also eure Jeans komplett in Bangladesh hergestellt worden sein und nur der letzte Knopf wurde in der Türkei oder Deutschland angenäht. Zack darf genau das als Herkunftsland draufstehen. Das ist doch Mist.

Und worauf soll man jetzt achten? Bio? Fair Trade? GOTS? Das hängt auch davon ab, was euch persönlich wichtig ist. Ich für mich finde GOTS sehr gut. Dort wird nicht nur auf die Qualität der Rohstoffe geachtet, sondern auch wie sie weiterverarbeitet werden.

Es gibt mittlerweile Suchmaschinen, die nur nachhaltige Kleidung findet, wie zum Beispiel WeGreen. Auch Onlineshops wie Avocadostore sind tolle Quellen für schöne und nachhaltige Produkte. Ich werde mich auf jeden Fall weiter mit dem Thema beschäftigen und wenn ich schöne Shops finde, euch davon berichten.

Habt ihr mitgemacht? Durchgehalten? Oder wollt vielleicht selber jetzt 2016 das Projekt starten? Kennt vielleicht tolle Blogs zu dem Thema? Schreibt mir gerne einen Kommentar dazu und verlinkt fleißig! Der Austausch ist für mich ein ganz wichtiger Teil beim Thema Nachhaltigkeit. Um es jedem so leicht wie möglich zu machen, sich darüber zu informieren.

Liebste Grüße,
Ricarda

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30 Kommentare
  1. Jule

    26. Januar 2016 um 8:45

    Liebe Ricarda,
    Respekt, wie du das durchgezogen hast! Ich habe nicht mitgemacht bei #2015ohneshoppen, aber dennoch wesentlich weniger geshoppt als in manchen Jahren davor! Ich glaube das liegt einerseits daran, dass ich durch das Nähen, genau wie du, inzwischen einen anderen Standard an meine Kleidung habe und zweitens, weil einfach viel zu viel in meinem Schrank hängt.

    Im Februar will ich mal wieder richtig ausmisten, was auch deshalb notwendig ist, weil ich 15 Kilo abgehnommen habe und bestimmt einiges dabei ist, was einfach nicht mehr sitzt oder mir von der Hüfte fällt. Ein paar neue Teile (Hosen!) mussten deshalb schon her und ich freue mich auf einen etwas übersichtlichen Kleiderschrank und habe mir fest vorgenommen ihn nicht gleich wieder vollzustopfen, denn sind wir mal ehrlich, so viele Kleidungsstücke braucht kein Mensch, denn irgendwie ziehen wir ja doch immer unsere Lieblingsteile an. Durch die Abnahme habe ich sogar ein paar Teile in meinem Schrank wiedergefunden, die mir jetzt viel besser passen oder besser sitzen, also kommen auch mal wieder Stücke zum Einsatz, die ich sonst vermutlich aussortiert hätte.
    Ein paar tolle Teile, da bin ich ehrlich, werde ich mir im Sommer aber sicher auch gönnen. Als Belohnung für die neue Figur und das andere Lebensgefühl.

    Vielen Dank, dass du uns mitgenommen hast auf deine “Reise” ohne Shoppen.

    Alles Liebe,
    Jule

    Ps: Ich weiß, dass eine Hochzeit eine private Sache ist und du deshalb vielleicht nicht darüber schreiben magst, aber mich würde brennend interessieren, was ihr nun zum JGA deiner besten Freundin gemacht habt und was ihr für die Hochzeit organisiert habt. Vielleicht bleibt ja irgendwann Zeit für einen kleinen Post zu dem Thema? Das kann ja auch etwas allgemeiner geschrieben sein. Ich würde mich jedenfalls freuen. :-)

    Antworten

  2. Zeidler Nicole

    26. Januar 2016 um 9:31

    Hi,

    Ja 2015 ohne shoppen war ein Wendepunkt im Bewusstsein über Kleidung und für mich geht es 2016 weiter.

    Mein Faszit findest du hier: http://blog.lovely-pauni.de/2016/01/13/2015einjahrohneshoppen/

    Liebe Grüße Nicole

    Antworten

  3. Stephanie

    26. Januar 2016 um 9:48

    Sehr gute Zusammenfassung! Es geht mir da genau wie dir – es stört mich sehr, dass es so schwierig ist die Herkunft/Produktion von vielen Sachen nachzuvollziehen. Das gilt übrigens auch für die Herstellung von Stoffen! Allerdings fühle ich mich mit dem Selbernähen schon deutlich besser, da ja zumindest die Verarbeitung dann ganz in meiner Hand liegt. ^_^ Insgesamt habe ich auch ganz gut durchgehalten 2015, nur eine Jeans musste her. Das traue ich mir und besonders meiner Nähmaschine aber auch nicht in Eigenarbeit zu. Insgesamt habe ich trotzdem wirklich viele neue Klamotten im Schrank – ich werde also wohl auch den Trick mit dem “ein Jahr nicht angezogen, ungesehen weg” in Erwägung ziehen müssen. ^_^
    LG, Stephanie

    Antworten

  4. Marina metterlink

    26. Januar 2016 um 10:55

    Mein Fazit sah ähnlich aus :) Ich habe tatsächlich 2015 aufs Shoppen verzichtet und es ohne Ausnahmen geschafft und ich bin auch von Läden immer schier erschlagen… Tolle Informationen zu fairer Kleidung findet man auf dem Blog von Nunu Kaller auf ichkaufnix.com. Mein Fazit gibts unter http://www.metterlink.de/2016/01/ein-jahr-ohne-shoppen-mein-fazit.html?m=0.
    Liebe Grüße,
    Marina

    Antworten

  5. Nina

    26. Januar 2016 um 11:45

    Liebe Ricarda,
    ich finde ( eigentlich ) das es wirklich eine super tolle Leistung ist ! Was dies ein wenig abschwächt ist wohl die Tatsache das, wenn man “vorher” schon einen Kleiderschrank von 4 Meter hatte, genug Kleidung für ein Jahr da ist, und einem der Verzicht gar nicht mal so groß vorkommt. Mein Schrank mißt genau 1 Meter, Sommer wie Winterkleidung sind dort untergebracht. Ich habe vor zwei Jahren schon das Buch von Nunu gelesen und auch dort war es so das Kleidung in Massen vorhanden war. Man muß also nicht mit wenig auskommen. Trotzdem finde ich es klasse das Du es durchgehalten hast !!! Ich finde wir alle machen uns zu wenig bewußt wo unsere Kleidung eigentlich herkommt und das dafür Mensch unter sehr schlechten Bedingungen für sehr wenig Geld arbeiten. Allerdings ernähren sie damit zum Teil eine ganze Familie. Schwieriges Thema also. Ich selber kaufe, für mich, beim Textilschweden seit den Buch von Nunu nichts mehr. Für meinen Sohn ( 3 ) kaufe ich dort noch Jeans weil keine anderen auf seine lange dünne Figur passen. Leider. Seit 9 Monaten nähe ich nun selber und kaufe meinem Sohn selten Oberteile “von der Stange”. Wie Du finde ich es sehr schwierig heraus zu finden von man schöne modische Kleidung “fair” kaufen kann. Ich fände es klasse zu diesem Thema mehr zu finden.
    Ich bin gespannt wie Dein Shopping-Verhalten sich wieder neu entwickelt :-)

    Liebe Grüße und WEITER SO,
    Nina

    Antworten

  6. Sarah

    26. Januar 2016 um 11:49

    Liebe Ricarda,
    toller Beitrag. Seit dem ich selbst nähe und deine Beiträge gelesen hab achte ich noch viel mehr darauf was und wo ich kaufe. und ob ich diese oder jenes wirklich brauche. Shopping Touren habe ich zum Glück noch nie gemacht. dafür aber eine Stoffsucht, die ich versuche zu Kontrollieren ;) Pullover, T-shirts, Kleider und Jogginghosen werden gar nicht mehr gekauft sondern selbst hergestellt. Auch bei Socken bin ich gerade dabei. Alte sachen werden natürlich so lange sie zu tragen gehen auch noch getragen. Was ich wenn dann kaufe sind Jeans, weil ich mich noch nicht so damit auskenne. Außerdem Unterwäsche und Jacken. Aber wie gesagt, dass wird ja dann auch ehr selten gekauft.
    Schreibe bitte weiter zu dem Thema, es ist super spannend!
    P.S.: Es ist sooo toll selbst genähtes zu tragen und man fühlt sich viel wohler :)

    Antworten

  7. Ellen

    26. Januar 2016 um 12:43

    Mein letzter normaler “Klamottenkauf” im Laden (oder Online) ist nun schon über 2 Jahre her. Lediglich Unterwäsche und Socken kaufe ich nach (wenn diese ersetzt werden müssen). Ansonsten …. ist mein Schrank voll genug! Ich arbeite auch wieder Kleidung um (upcycling nennt man das ja jetzt). Das macht viel mehr Spaß und vor allem … diese Teile gibt es nirgends zu kaufen ;) Dieses “Umarbeiten” kannte ich schon von meiner Mutter. Habe dieses aber selbst lange nicht mehr gemacht.
    Ich war es einfach “Leid” … dieses sinnfreie kaufen von Kleidungsstücken die
    a) viel zu oft stinken
    b) oft schlecht verarbeitet sind … und
    c) ich eigentlich gar nicht brauchte

    Wie gesagt … Mein Kleiderschrank ist durchschnittlich gut sortiert. Wer braucht schon 5 ähnliche grüne T-shirts? Ich mache weiter mit meinem “Shoppingboykott”. Die letzten beiden Jahre hat mir nichts gefehlt, warum sollte ich da etwas daran ändern?

    Liebe Grüße
    Ellen

    Antworten

  8. Josii

    26. Januar 2016 um 12:54

    Liebe Ricarda! Ich fand deinen ersten Post zum Thema schon seeeehr spannend! Für 2016 habe ich mir das Gleiche vorgenommen! Bin echt inspiriert. Wirklich sparen werde ich dabei wohl nicht, denn die Stoffe sind ja doch alle recht preisintensiv. Aber ehrlich gesagt nähe ich mir lieber ein Teil wo der Qualitativ hochwertigere Stoff etwas mehr kostet, anstatt mir dafür drei Tops zu kaufen, nur um festzustellen, dass sie nach zwei Monaten ausgeleiert in die Tonne fliegen. Ich finde auch man sollte mehr nachdenken…. Leider ist es immer noch eine Art Mekkafahrt zu Primark und Co. Ich finde diesen Hype darum so erschreckend. Klar die Mädels und Jungs haben nicht viel Geld…Ich glaube aber auch hier liegt das Problem in unserer Konsum-/Wegwerfgesellschaft und somit auch in der Erziehung. Woher sollen sie es auch anders wissen, wenn sie es so auf den Weg mitgegeben bekommen. Der Januar ist nun schon fast rum, gekauft habe ich mir noch nix. Für meinen Zwerg kaufe ich zwar noch immer, da aber auch sehr gerne Second Hand.
    Liebste Grüße!

    Antworten

  9. Nathalie

    26. Januar 2016 um 13:13

    Hallo Ricarda,
    Ich habe zwar nicht mitgemacht, da ich schon sehr wenig shoppe, aber habe durch deine Aktion noch mehr darauf geachtet nur zu kaufen was ich wirklich brauche. Meine Nähkünste reichen leider noch nicht aus um meinen Kleiderschrank komplett auszustatten.
    Ich habe beim Einkaufen auch versucht auf Herkunft und Material zu achten, was aber wirklich sehr schwer ist. Darum freue ich mich immer über tipps bezüglich nachhaltiger Kleidung.
    Für dieses jahr habe ich vor noch weniger ( bis gar nicht ) zu shoppen und so viel wie möglich für mich selbst zu nähen.
    Liebe Grüße
    Nathalie

    Antworten

  10. Franziska Bolte

    26. Januar 2016 um 15:03

    Jetzt weiß ich auch wieder, bei wem ich die Idee damals gelesen hatte. Bei DIR!
    Ich habe mir fest vorgenommen, dieses Jahr weder für meine Tochter noch für mich einzukaufen. Bzw. keine neue Kleidung zu kaufen, denn Second Hand finde ich großartig! Vielmehr nähe und stricke ich jetzt alles selbst, was ich selber machen kann. Schuhe, BHs und Strumpfhosen werden weiterhin gekauft und auch für mein eigenes Brautkleid hätte ich eine Ausnahme gemacht, wenn ich es nicht schon 2015 gekauft hätte.
    Bisher viel es mir unerwartet leicht und, genau wie du auch sagst, ist es eher eine Befreiung! Aber das Jahr ist noch lang, im Januar 2017 darfst Du dann meinen Fazit-Post lesen :)
    F2 (Franziska)

    Antworten

  11. Alex

    26. Januar 2016 um 20:00

    Ich finde das ein super Projekt, vor allem dass du es echt geschafft hast durchzuziehen. Respekt :)
    Aber manchmal findet man ja im hintersten Eck vom Schrank noch Sachen die man schon total vergessen hat ;)

    Kleines.Woelfchen

    Antworten

  12. Anja

    26. Januar 2016 um 21:54

    Hallo Ricarda,

    ich finde es super, dass Du dieses Thema aufgreifst! Mich persönlich treibt das schon lange um und spätestens seit ich letztes Jahr im August die 37-Grad-Reportage gesehen habe (http://www.zdf.de/37-grad/gesichter-der-armut-arbeiten-in-der-textilindustrie-in-bangladesch-40215424.html) komm ich von dem Thema auch nicht mehr los. Den Anfang Deines Ohne-Shopping-Jahres hab ich zwar verpasst aber Du mich hast mit Deinen Blog-Berichten auf jeden Fall dazu motiviert, das auch mal zu versuchen. Seit September 2015 leben wir nun auch ohne Shopping – mit Ausnahmen von Socken und Strumpfhosen. Und einer Winterjacke, weil die vom Sohnemann vor zwei Wochen kaputtgegangen ist… wo es dann mal endlich kalt und schneereich wurde diesen Winter und ich es einfach nicht geschafft hätte, ihm selbst eine auf die Schnelle zu nähen. Das hat mich zwar auch etwas geärgert aber wir machen weiter “mit ohne Shopping” und wenn ich mal meine mir unbedingt eine neue Jeans leisten zu müssen, dann werde ich auf jeden Fall auf eine FairTrade-Marke zurückgreifen. In diesem Zusammenhang bin ich letztes Jahr auf Armed Angels gestoßen. Da kostet die Jeans zwischen 70 und 120 Euro – etwas mehr als eine Levis o.ä. Und das sollte es auf jeden Fall wert sein! Dein Fazit von heute finde ich einfach super zusammen gefasst und genau so ist es auch: wenn jeder ein bisschen und jeder eben nur ein oder zwei statt zehn Teile kauft… Danke für die Inspiration! LG, Anja

    Antworten

  13. Melanie Tönis

    27. Januar 2016 um 10:27

    Hallo Ricarda,

    ich bin mittlerweile an dem gleichen Punkt angelangt, wie du. Bei mir gilt dein Vorsatz für dieses Jahr.
    Lange habe ich mich mit dem Thema auseinandergesetzt. Alles selber nähen, auch nicht machbar, aber mit ein wenig mehr Mitdenken, was braucht man und wieviel davon, ist es ja manchmal auch getan. Es gibt manche Sachen, da fällt es mir schwer, denn beim Thema Unterwäsche oder Nylonstrümpfen bin ich auch raus ;) aber mittlerweile gibt es ja sogar für Sportklamotten Meterware, das hat mich absolut fasziniert!

    Ich bin gespannt, wie mein Jahr wird. noch fällt es mir absolut leicht, denn ich bin zum 4. Mal schwanger und trage einfach alles auf, was ich von vorherigen Schwangerschaften übrig hatte :)

    Danke für dein Fazit und die daraus resultierende weitere Inspiration und Motivation :)
    Grüße

    Melanie

    Antworten

  14. Ella

    27. Januar 2016 um 12:02

    Hallo Ricarda,
    Ich finde deinen Mittelweg super. Mit geht es auch so wie dir. Extreme sind mir meist zu extrem ;-) zB vegan usw.
    Finde gut wie du damit umgehst. Für 2016 habe ich mir auch vorgenommen nichts für mich zu kaufen! Liebe Grüsse und danke für deinen Bericht.

    Antworten

  15. Elisa

    27. Januar 2016 um 17:33

    Hallo liebe Ricarda,

    ich habe damals den Start-Beitrag gelesen und versucht ebenfalls etwas auf mein Shoppingverhalten zu achten. Bis auf ein Paar neue Wanderstiefel, die dringend nötig waren, habe ich nichts gekauft.Eher viel mehr selbst gemacht :-D
    Mein Fazit: Ich gehe nun viel bewusster einkaufen und nehme mir Zeit um die Produktinfos zu lesen. Und zu manch Ärger der Verkäufer, hinterfrage ich vieles ^^

    In Öhringen (BW) gibt es einen kleinen aber tollen Laden, Naturhaus Fellhäusle, dort werden nur Sachen (Schuhe,Klamotten,Decken,Felle,etc) verkauft die Fair gehandelt wurden. Wir haben dort immer etwas schönes für unser Zuhause gefunden. Ich denke nicht, dass dieser Laden der einzige in Deutschland ist, also halte ich weiter Ausschau :)

    Grüßle Elisa

    Antworten

  16. Marco

    27. Januar 2016 um 19:21

    Tolles Experiment! Freue mich riesig, dass es so gut für dich gelaufen ist. Ich übe mich selbst auch seit einigen Jahren in der Zurückhaltung beim Shopping. Das Thema Minimalismus ist ein großes Thema für mich. Danke, dass du so ausführlich und offen darüber berichtest. Du bist ein tolles Vorbild für viele :-)

    Antworten

  17. FashionqueensDiary

    27. Januar 2016 um 21:56

    Wow, interessanter Bericht! Ich selbst könnte das so konsequent wohl nicht, gehe dafür aber nur sehr unregelmäßig shoppen und habe tatsächlich einen recht kleinen Kleiderschrank, weil ich mir bei jedem Teil 3 Mal überlege, ob ich es wirklich brauche und öfter anziehen werde oder eben nicht…Stichwort Nachhaligkeit und sinnlose Einkäufe vermeiden ;-)

    Antworten

  18. Amélie

    27. Januar 2016 um 22:10

    Liebe Ricarda,
    ich habe es im Facebook-Post schon kurz angemerkt, dass du meine Inspiration für mein Shoppingfreies 2016 bist. Abgesehen davon habe ich mir im Herbst letzten Jahres den ersten Hoodie selbst genäht und war schockiert, wieviel Schweiß darin stecken kann. Wenn ich nun im Laden nur 20€ für so ein Teil zahle, ist das völlig indiskutabel.
    Mich würde interessieren, wo man auch guten Stoff her bekommt – Avocadostore und Co. sind super für “fertige” Kleidung, aber wenn man ordentlich Nähen will, dann sollte der Stoff ja auch nachhaltig sein. Wenn du dazu auch Tipps hast wäre ich super dankbar!
    Alles Liebe dir weiterhin und Danke für den guten Bericht :)

    Antworten

    • Ricarda

      28. Januar 2016 um 9:59

      Mittlerweile findet man bei vielen Onlineshops GOTS Stoffe – da kann man sich sicher sein, dass die unter guten Bedingungen hergestellt wurden. Bei Nadine, sprich alles-fuer-selbermacher gibt es zum Beispiel schon viele GOTS Stoffe.

      Antworten

  19. claudi

    31. Januar 2016 um 14:33

    liebe ricarda, ich habe deine aktion voller spannung verfolgt und 2016 nun für mich auch zum shoppingfreien jahr erklärt. vielleicht hast du ja lust, meinen post dazu einmal zu lesen. es gibt ja so viele baustellen, da weiß man manchmal gar nicht wo fängt man an, wo hört man auf. aber ich finde es total spannend und bin gespannt auf mein 2016. liebste grüße claudi @nadelnixe http://www.nadelnixe.blogspot.de/2016/01/mission-shoppingfrei-durch-2016.html

    Antworten

    • Ricarda

      3. Februar 2016 um 10:23

      Liebe Claudi, was für ein schöner Artikel dazu von dir!

      Antworten

  20. Julia

    1. Februar 2016 um 15:40

    Liebe Ricarda,
    ich verfolge deinen Blog schon lange. Deine Posts zum Thema 2015 Ohne shoppen haben mich sehr zum Nachdenken angeregt. Ich habe mich in vielen Schilderungen wieder erkannt. Ich teile auch deine Meinung, dass viele kleine Änderungen eine große Auswirkung haben werden! Ein Jahr ohne Shoppen würde ich glaube ich nicht schaffen. Aber meine Haltung hat sich sehr gewandelt von “einfach mal so was kaufen” hin zum bewussten Nachdenken “brauche ich das wirklich?”! Danke für deine Inspirationen!
    Liebe Grüße Julia

    Antworten

  21. Karin

    2. Februar 2016 um 8:46

    Liebe Ricarda,
    ich finde es schön, dass es zumindest in der Welt der “Näh” – “DIY” – Blogger zu einem Nachdenken kommt. Du und viele andere berichten immer wieder über ihre Projekte zur Nachhaltigkeit vor allem was Kleidung betrifft.
    Ich meinerseits faste seit Jahren Kleidung.
    …aber eigentlich nicht so bewusst wie du es betrieben hast. Ich gebe generell einfach nur Geld für Kleidung aus die dringend gebraucht wird. In meinem Fall sind das meist Socken, Unterwäsche und letztens zwei Jeans , weil die alten nicht mehr passten. T -Shirts gab es letztes Jahr 5 Stück.
    ..sicher gehöre ich nicht zu den Fashionistas , denn ich muss mich einfach wohlfühlen in den Klamotten und sie müssen jeden Spielplatzbesuch mitmachen können.
    …durch das Nähen ergeben sich aber neue Möglichkeiten, die ich in den normalen Stores vermisse.

    Denn wie du gesagt hast – Information ist Mangelware!!

    Leider!! Ich möchte , wenn ich Kleidung kaufe , weil sie dringend benötigt wird, nicht stundenlang recherchieren müssen, um vielleicht etwas ähnliches was ich suche zu finden, warten bis es geliefert wird, um es dann vielleicht doch zurückschicken zu müssen.
    ..ist doch auch so schon mühsam Geschmack , Passform und “Geldbörse” unter einen Hut zu bringen.

    Besonders schön fand ich übrigens letztes Jahr das Projekt von Susanne – mamimade – http://mami-made.blogspot.co.at/2015/07/der-nahbloggerinnen-katalog-eine.html

    ..weil man da auch sieht wie viele sich mit diesem Thema auseinandersetzen.
    LG Karin

    Antworten

  22. Paulina

    2. Februar 2016 um 15:41

    Liebe Ricarda,
    Ich muss sagen, dass du mich schon ein wenig inspiriert hast, mehr über Kleidung und den Konsum nachzudenken. Seit vier Monaten nähe ich nun auch für mich und liebe es, wenn mir wieder ein Lieblingsteil von der Nadel hüpft. Kaufkleidung “ödet” mich im Moment nur an, die Schnitte/Farben/Formen sind langweilig und für meine Kurven oftmals nicht passend. Aber ich denke, dass dieser Denkprozess auch ein wenig mit unserem Alter und dem beginnenden “Geld verdienen” zu tun hat. So kann ich mir seit zwei Jahren auch qualitativ gute Kleidung kaufen, weil das Studium nun einen Traumjob gebracht hat… Alles in allem, ein komplexes Zusammenspiel verschiedenster Faktoren!
    Liebe Grüße
    Paulina

    Antworten

  23. sonja

    4. Februar 2016 um 21:21

    Hallo,
    finde es klasse, was du machst. Ich nähe seit einem Jahr auch viel für meine Tochter, vor allem Leggins, die sie sowieso am liebsten trägt.
    Auch kann ich für sie noch einiges gebraucht kaufen, da ist die Öko-Bilanz auch ein bisschen besser…
    Jeder muss einfach ein bisschen mehr acht geben, was er finanziert und verantwortet. Dann klappt es auch irgendwann.
    Ich finde z.B. diesen shop auch toll: http://www.armedangels.de
    Lg und weiterhin viel Erfolg
    Dein Blog ist toll und inspirierend!

    Antworten

  24. littlebee

    13. Februar 2016 um 15:31

    Huhu
    Ich finde es toll das du es wirklich durchgezogen hast, ich stehe noch ganz am Anfang, wobei, so ganz stimmt das nun auch wieder nicht, ich habe ja so schon immer vieles für mich genäht, aber 2016 will ich es komplett durchziehen.
    Mein Beitrag dazu ist auf meinem Blog zu finden
    https://littlebeeblog.wordpress.com/2016/02/13/1-jahr/
    ich bin gespannt wie mein Fazit aussehen wird.
    Liebste Grüße
    Michaela

    Antworten

  25. Dana

    19. Februar 2016 um 19:24

    Hallo Ricarda,
    Durch deine “Challenge“ inspiriert habe ich einfach keine Kleidung mehr gekauft. Mehr und mehr habe ich dann gelesen und gemerkt, dass ich Fast Fashion auch so schlimm finde wie Fast Food. Letztlich schadet beides allen außer den Produzenten.
    Tja und 2016? Meine Fähigkeiten im Nähen haben sich dadurch ordentlich verbessert und auch für die Kinder wird bis auf Strumpfhosen nichts mehr gekauft.
    Auch der kleinste Beitrag ist ein Schritt zu mehr Nachhaltigkeit. So erleben unsere Kinder direkt, welche Werte wir leben. Ich hoffe, dass es nicht nur ein Trend oder eine kurze Modeerscheinung sein wird, auf Nachhaltigkeit und Fairness zu achten – bei allem.
    Viele Grüße, Dana

    Antworten

  26. Natalie

    28. Februar 2016 um 17:29

    Super, dein Projekt.

    Was ist aus den Klamotten geworden, die Ende 2015 rechts des Bandes im Schrank waren?

    Antworten

    • Ricarda

      29. Februar 2016 um 14:56

      Die sind entweder gespendet oder verkauft worden :)

      Antworten

  27. Nina Utz

    6. Juni 2016 um 20:30

    Hi Ricarda,
    ich bin gerade auf diesen Blogpost von dir gestoßen und habe ihn verschlungen. Gerade gestern habe ich selbst einen geschrieben, der sich teilweise ums gleiche Thema dreht. Ich finde deinen 2015 Vorsatz toll und werde mir daran ein Beispiel nehmen. Ich werde ein Jahr lang nur mit Selbstgenähtem meinen Kleiderschrank erweitern. So, nun ist es niedergeschrieben und es gibt kein zurück mehr.
    Mal sehen wie gut meine Disziplin ist…
    Viele Grüße Nina

    https://messergabelscherelicht.org/2016/06/05/schnittkopie-eines-t-shirts/

    Antworten

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