Huhu ihr Lieben!
Manche Blogs hebe ich mir für eine ruhige Minute auf, denn ich möchte sie in Ruhe lesen und nicht nur so im Vorbeigehen, im Bad (ähm…) oder an der Ampel (äääähm…). Da will ich einfach bewusst die Beiträge lesen, so auch bei Bine von „was eigenes„.
Die Themen zu #Schreibzeit finde ich besonders schön, habe bisher aber noch nie mitgemacht. Gerade sitze ich aber auf der Couch, es ist 21:30 Uhr, ich müsste Koffer packen, aber ich mag lieber bei Schreibzeit mitmachen, nachdem ich bei Biene ihren schönen Artikel gelesen habe zum Thema „Im Moment„. Wie gut, dass sie schon ein paar Vorgaben vorbereitet hat, so kann ich jetzt einfach spontan runter schreiben, was mir auf der Seele liegt bzw meinen Kopf beschäftigt.
Im Moment…
denke ich: Zu viel, zu wirr. Der Kopf ist nahezu immer voll. Es fühlt sich ein bisschen an wie eine Schneekugel, die man ständig schüttelt und die Flocken kommen nie zur Ruhe. Wird Packendes etwas, wovon ich meinen Lebensunterhalt bestreiten kann? Kann es wachsen? Finde ich immer genug Produkte? Ich müsste für die neue Wohnung noch Kissen nähen. Und Blogbeiträge vorbereiten. Was nehme ich alles mit in den Urlaub? Schaffe ich es im Urlaub den Laptop auszulassen? Was muss bis dahin noch alles gemacht werden? Und wann komme ich endlich dazu Videos zu machen? Was bremst mich? Wie schaffe ich mir mehr Zeit für die Dinge, die mir wichtig sind?
mag ich: Das Gefühl in die neue Wohnung zu kommen. Ich fühle mich zu 100% Zuhause. Und das Gefühl jeden Morgen in die Tiefgarage zu gehen und – noch besser – abends in diese reinzufahren. Mag ich so sehr und ist jeden Cent wert! 2 Mal pure Freude am Tag über so eine Banalität, ich hoffe es hält lange an. Und draußen auf dem Balkon zu sitzen. Gerade am Sonntag gegrillt und bis 22:30 Uhr draußen gesessen, mit Freunden gegrillt, gelacht und getrunken im Kerzenschein. Egal wie kalt es ist, da wird mir warm ums Herz. Und dass sich das Zusammenwohnen mit dem Freund langsam endlich richtig schön anfühlt. Ja das war gerade in der ersten Woche gewöhnungsbedürftig, aber jetzt ist schon fast alles harmonisch. Mag ich.
mag ich nicht: Wie unproduktiv und unorganisiert ich bin. War ich schon immer, bin ich zur Zeit besonders. Ich weiß, dass vieles einfacher wäre, wenn ich mehr Struktur im Alltag hätte. Als Selbstständiger gar nicht so leicht. Ich weiß ich müsste etwas ändern, schaffe es aber (noch? bitte lass es noch sein) nicht. Mag ich nicht.
trage ich: Jeans, Chucks, oben rum Pullis. Etwas langweilig. Letze Woche mal wieder in Kleid, High Heels und etwas aufgebretzelt war auch mal wieder schön. Sollte ich mal wieder öfter machen. Denn auch trotz des Shoppingverbots dieses Jahr habe ich doch mehr als genug Kleidung – welch Überraschung ;)
brauche ich: den anstehenden Yoga-Urlaub. Runter kommen. Füße in den Sand stecken. Endlich mal wieder Fotos machen. Fotografieren macht die Seele freier finde ich.
nervt mich: Koffer packen. Es stresst mich so ungemein. Könnte am immer noch zu vollen Kleiderschrank liegen. Das wird nächstes Jahr angegangen. Sehr viel kommt dann raus, noch mehr als es jetzt schon geworden ist, da wird das packen auch wieder einfacher.
will ich: Tja…Noch Bücher für die Reise aussuchen und auf meinen Kindle mit Beleuchtung laden (oh den mag ich auch sehr! Danke Mama noch mal für das Geschenk, großartig!)
höre ich: NDR2 und dort läuft Indie Pop und ich finde es unglaublich gut! Hatte ja keine Ahnung, dass mir diese Musikrichtung gefällt! Ich muss später oder morgen noch ein paar von den Liedern suchen.
mache ich: Zu viele Notizen an zu vielen Orten. Aber genau jetzt: Liege ich auf dem Sofa (und vermisse die Kissen, siehe oben), freue mich Zuhause zu sein und dass ich die Möglichkeit habe genau jetzt diesen Beitrag zu schreiben. Das nenne ich schon ein großes Stück Freiheit.
esse ich: Zu ungesund und unregelmäßig. Da besteht wieder Optimierungsbedarf.
trinke ich: Fast nur Wasser, am Wochenende mal einen Wein oder Gin Tonic. Morgens meinen Kaffee, manchmal im Bett, wenn der Freund ihn bringt, am Wochenende manchmal auch zusammen im Bett. Gehört auch auf die mag ich Liste oben. So gemütlich.
rieche ich: einen Hauch Wasser. Zumindest bilde ich mir das ein, wenn man so nah an der Alster wohnt. Egal, bilde ich mir weiter ein, denn ich mag Wasser.
vermisse ich: spontan – nichts. Auch wenn ich oben vieles geschrieben habe, was gerade vielleicht nicht ganz optimal ist. Wirklich vermissen tue ich nichts und bin sehr dankbar dafür. Ach doch! Wo sind eigentlich meine Tupperdosen vom Umzug? :)
bedaure ich: Manchmal zu viel zu denken und zu wenig einfach zu machen.
träume ich: Von einem Trip durch die Lofoten mit dem Wohnmobil. Das muss nächstes Jahr irgendwie auf meine Reiseliste.
danke ich: meiner Family, die immer für mich da ist und mich unterstützt. Jan, dass der den Umzug mit mir ausgehalten hat (wir erinnern uns – ich bin Wohnzilla…), meinen Mädels, dass sie immer ein offenes Ohr haben, Tatiana die mir so viel Arbeit abnimmt, dass die äußeren Umstände es erlauben, mein Leben gerade so zu leben, wie ich es lebe. Und ganz ehrlich: Euch, dass ihr hier vorbei kommt und mir meinen Traum vom „Onlinewohnzimmer“ erst so bunt und wundervoll macht.
Liebste Grüße, Ricarda
P.S. Endlich habe ich es geschafft die Gewinner der letzten beiden Gewinnspiel zu ziehen :)
Die Seedballs hat gewonnen:
Die je ein Meter Ethno Summer haben gewonnen:
Meldet euch doch bitte unter info(at)pechundschwefel.eu mit eurer Adresse, damit der Gewinn auf die Reise zu euch gehen kann :)





