Fünf Fragen am Fünften – also fast am Fünften im Januar


Guten Morgen!

Eine gute Woche ist das neue Jahr schon alt, manche Vorsätze haben sich vielleicht schon wieder verabschiedet, manche entwickeln sich erst und manche werden voller Motivation umgesetzt. Egal wie, hier ist heute suuuuuuper gute Laune angesagt, denn in Hamburg scheint den zweiten Tag (und laut Wettervorhersage den letzten, haha) hintereinander die Sonne – Wahnsinn! Das reicht schon um happy zu sein.

Und so sitze ich am Montagmorgen am Schreibtisch, ein Kaffee neben mir, die Yogamatte noch hinter mir auf dem Boden und ich sprudle über vor Dankbarkeit und Glück. Da sieht man mal wieder, es sind die kleinen Dinge im Leben. :)

Nach einer Woche in 2018 darf es auch auf dem Blog wieder etwas mehr Leben geben und heute Morgen habe ich von der monatlichen Aktion von Nic gelesen, „Fünf Fragen am Fünften“ – ich mag die Idee sehr, jeden Monat beantwortet man fünf Fragen, die Nic vorgibt und erfährt dadurch herrlich unnützes Wissen von anderen Bloggern und lernt sie dadurch auch besser kennen. Ich stehe ja sehr darauf, wie man an meinen 20 Facts about me (Part 1 und Part 2 – die zum Teil schon wieder veraltet sind, wie schön, dass der Mensch sich verändert) sehen kann.
Also mache ich etwas verspätet im Januar mit, ich hoffe ihr vielleicht auch noch? Ich werde auf jeden Fall mich in ein paar Tagen mal bei Nic durchklicken durch die Verlinkungen und hoffe sehr, dass ich während des Jahres am Ball bleibe (ist ja nicht so meine Stärke bei so etwas, ich gebe es zu :)):

Wann hast du das letzte Mal einen verrückten Traum gehabt?

Vor ein paar Tagen habe ich etwas komisches mit einer Schlange geträumt, aber so richtig verrückte Träume habe ich nicht, und wenn vergesse ich sie nach 3 Sekunden nach dem Aufwachen. Übrigens eine Frage die sich mir darauf sofort anschließt: Wisst ihr, ob ihr in Farbe oder schwarz-weiß träumt? Ich habe leider keine Ahnung.

2. Bist du heute so, wie du es dir mit 16 vorgestellt hast?

An dieser Stelle stellt euch bitte ein lautes Lachen vor. Nein! Mit 16 wollte ich eine karrieregeile Frau im Kostüm in einem großen Konzern sein, man fragt sich, wie ich damals auf diese Idee kam! Familie wollte ich damals auch haben, alles gleichzeitig und natürlich ohne dabei ins Straucheln zu kommen. Ach ja, die Naivität mit 16. :)
Aber aktuell finde ich es sehr schön, dass es alles so gekommen ist, wie es jetzt gerade ist. 2018 wird mein Reisejahr, etwas, was ich mit 16 noch gar nicht auf dem Zettel hatte und wenn ich mir vorstelle, dass ich jetzt gerade in einem Meetingraum im Kostümchen sitzen müsste, anstatt im Jogger an meinem Schreibtisch… Da habe ich irgendwann doch noch die Kurve bekommen. Allerdings habe ich mit 16 auch gedacht, dass man mit gut 30 wüsste, wie das Leben läuft und man richtig erwachsen ist – ähm noch so eine Illusion, die ich meinen Ich von damals rauben muss. :)

3. Gibt es etwas, das du am alt werden richtig gut findest?

Okay viele würden wohl sagen, dass es etwas anmaßend ist, mit gut 30 schon von „alt werden“ zu sprechen (wobei es kommt auf die Sichtweise an, jemand mit 16 würde mich wohl schon für steinalt halten…), aber ja, ich mag es, dass ich lerne auf meinen Körper zu hören und dass ich mich traue meine eigene Meinung zu haben und zu sagen.
Gleichzeitig wird mir die Meinung von anderen sowohl unwichtiger, als auch wichtiger. Klingt etwas wirr? Die Meinung der breiten Masse ist mir ziemlich egal mittlerweile, von Menschen, die ich sehr schätze und achte wird dafür immer wichtiger. Auch kann ich besser zuhören mit dem Alter, und werde gelassener bei vielen Dingen und rege mich nicht mehr wegen jeder Kleinigkeit auf (wahrscheinlich, weil ich auch keine Zeit dafür habe). Wenn jetzt noch ein wenig mehr Geduld dazu kommen würde, wäre die Welt für mich ein Ponyhof. ;)

4. Welcher Geruch verursacht bei dir Kindheitserinnerungen?

Jetzt müssen mal bitte alle eigentlich wegschauen. Der Duft von dem Weichspüler Lenor Frühlingsfrisch (oder heißt er Aprilfrisch? Egal). Natürlich ist Weichspüler eine ganz böse Sache, aber dieser Geruch war früher immer bei uns in der Wohnung und ich mag ihn bis heute wirklich gern, auch wenn ich natürlich aus Umweltgründen keinen Weichspüler benutze. Aber der Geruch – er erinnert mich sofort an nach der Schule nach Hause kommen, das Mittagessen stand schon auf dem Tisch (Mama an dieser Stelle einmal danke! Auch wenn ich viel zu oft gemeckert habe, wenn es mal nicht Pfannkuchen und co gab – ich wusste diesen Luxus damals einfach noch nicht zu schätzen) und das Leben war so herrlich sorglos.

5. Welche übernatürliche Superkraft hättest du gern?

Da muss ich nicht lange überlegen. Beamen wäre der Knaller! Ich mag fliegen wirklich nicht gern und je nach Stimmung bin ich manchmal nach wie vor im Flieger kurz vor einem Panikanfall und überlege fieberhaft, wie ich mit Bus und Bahn wieder nach Hause kommen könnte. Außerdem sind die Stunden beim Reisen für mich meist stressig und verschwendete Zeit und man könnte so einfach mal abends für nen Drink nach Kapstadt oder zum Frühstück für ein kleines Bad in die Karibik… Am Ende ist es aber wohl sehr gut, dass ich diese Fähigkeit nicht habe, denn sonst wüsste man all die fernen Orte wahrscheinlich viel weniger zu schätzen.

Macht ihr mit bei den 5 Fragen? :)

Liebste Grüße,
Ricarda

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