Ihr Lieben,
die ersten Wochen mit #2015ohneshoppen sind rum. Ich finde es großartig, wie viele mitmachen, ob nun ganz oder eingeschränkt; wie viele anscheinend auch schon (fast) so leben. Bemerkenswert!
Was, wieso, warum? Hier ist der erste Beitrag zu dem Thema.
Als ich vor 2 Wochen mit meiner Familie in Scharbeutz war, bin ich fast rückfällig geworden. Und das so schnell! Erschreckend. Meine Mutter sprang ein und fragte, ob ich das Top zu Ostern haben möchte…. oh, gefährliche Grauzone! Aber es war wirklich so schön! Aus Seide, sehr bunt, weit geschnitten, aus Spanien… Ich kann ja schlecht den Osterhasen beeinflussen, oder? Also ich meine was er bringt :)
Man sieht, das ganze fällt mir nicht gerade leicht.
Damit ihr seht, wie schwer es mir fällt, hier ein winziger Überblick über meinen Kleiderschrank:
14 Paar Cucks
über 60 Paar weitere Schuhe
10 Kapuzenpullover
19 Röcke
42 Kleider (46 wenn man die für Hochzeiten und co mit einrechnet)
über 60 paar Socken
Das Schlimme ist, sobald ich irgendwo in Kassennähe Socken im 3er Pack sehe, nehme ich meist trotzdem welche mit… Kann man ja immer gebrauchen. Neee Ricarda, siehst du ja oben, kann man in dem Fall gar nicht gebrauchen. Ich meine ich könnte Monate meine Socken nicht waschen und hätte immer noch welche!
Man sieht, das ganze hat etwas übertriebene Ausmaße angenommen :) Und damit soll dieses Jahr Schluss sein. Letztes Jahr habe ich schon sehr viel aussortiert (zu Mädchenflohmarkt (gerade wieder ein bisschen aufgefüllt) sind bestimmt über 30 Kleidungsstücke, Handtaschen und Schuhe gewandert und einige blaue Müllsäcke sind in die Altkleidersammlung gegangen) und nun bin ich an einem Punkt, wo ich mich nur noch schwer von Dingen trennen kann. Daher habe ich an meinen Kleiderstangen kleine Geschenkbänder befestigt. Alles was seit der Befestigung getragen wurde, kommt auf die eine Seite, der Rest bleibt auf der anderen Seite. Alles was nach einem Jahr immer noch auf der ungetragenen Seite hängt, kommt ungesehen weg.
Dann muss ich mir auch gar keine Gedanken machen „möchte ich das wirklich noch haben, oder nicht?“ – Falls ja, ziehe ich es dieses Jahr an. So einfach ist das :)
Wie ergeht es euch bisher? Ich bin sooo neugierig :)
Durch eure Tipps bei meinem ersten Post zu dem Thema habe ich mich auch noch mit einem weiteren Thema beschäftigt, den „Capsule Collections“ – sprich nur wenig Kleidungsstücke zu haben, aber viele Kombinationsmöglichkeiten.
Dazu wurde natürlich – wie sollte es anders sein ;) – wieder ein Pinntest Board erstellt und ich bin so unglaublich fasziniert! Überschriften wie „13 Kleidungsstücke – 30 Outfits“ lassen mich sofort auf den Link klicken! Ich bin da so eine Niete drinnen! Schon das Kofferpacken wird bei mir zur Katastrophe (warum habe ich euch auf Facebook erzählt – schlechte Erinnerungen an einen Flug nach London :)).
Nach mehreren Stunden einer Stunde am Rechner kann man zusammenfassen: Im Schnitt werden ca. 35-39 Kleidungsstücke pro Saison ausgesucht, Schmuck und manchmal Schuhe zählen dabei extra. Diese knapp 40 Kleidungsstücke werden dann eine komplette Saison getragen, wobei eine Saison einer Jahreszeit entspricht. Die anderen Sachen werden währenddessen zum Beispiel im Keller verstaut. Natürlich werden Kleidungsstücke auch in mehr als einer Saison getragen und man kauft sich selbstverständlich nicht alle Teile jedes Mal neu, sondern nur ein paar. Dieses dann aber sehr ausgewählt, denn es muss ja zum Rest passen.
Sinn und Zweck ist es am Ende, nur um und bei 40 Kleidungsstücke auf einmal im Schrank zu haben.
Tja, ich liege also schon mit meinen Kleidern über den 35-39 Kleidungsstücken. Nichtsdestotrotz wird die Idee im Kopf behalten und wer weiß, vielleicht habe ich ja im Laufe des Jahres Lust das Prinzip mal auszuprobieren :)
Wenn ihr selber Beiträge dazu geschrieben habt, verlinkt sie gern als Kommentar unter dem Beitrag :)
Habt einen tollen Tag!
Liebste Grüße,
Ricarda




