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Ricarda, Kreativbloggerin aus Hamburg
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  • Bis man 18 wird, feiert man jeden Geburtstag wie eine persönliche Meisterleistung.
Endlich 14, endlich 16, endlich 18.... irgendwann, ich weiß gar nicht wann es genau passiert, wahrscheinlich irgendwo zwischen 20 und 30, schreit man nicht mehr ganz so laut in die Welt seinen Geburtstag hinaus, sondern wird vielleicht von Jahr zu Jahr leiser, bis man die Zahl nur noch flüstert, sie mit Buchstaben versieht oder sagt „ich bleibe immer (bitte persönliche Wohlfühlzahl einsetzen)“. Und gefühlt ist es so, dass es ab 30 (bei Frauen) stark davon abhängt, ob man schon Familie hat oder nicht. Wenn nicht - über den anderen Zustand kann ich nicht reden - fängt vielleicht die biologische Uhr an zu ticken oder man hat unrealistische Erwartungen.
Da mein Geburtstag am Ende des Jahres ist, ist es immer ein guter Zeitpunkt um etwas zu reflektierten, nachzudenken und ganz bei mir zu sein.
Und gestern war auf einmal der Punkt da, wo ich verstanden habe, dass ich heute nicht „schon“ 33 geworden bin, sondern dass ich heute 33 werden durfte.
Und anstatt wie in den letzten Jahren zu denken „wieder ein Jahr rum, wieder ein Jahr älter“, denke ich, wie dankbar ich sein darf, schon 33 tolle, schöne, lustige, manchmal schwierige, traurige, anstrengende Jahre gehabt zu haben.
Aber unterm Strich war mein Leben bisher ne Wucht!
Höhen und Tiefen gehören dazu. Sie machen einen zu dem Menschen, der man ist. Mit jedem Jahr wachse ich und bin sehr dankbar dafür. Auch fur all die Menschen, sie mich auf diesem Weg begleiten. 
Und ich kann heute sagen: Geil, wieder ein gutes Jahr gehabt, ich freu mich auf das 34.🍾