Guten Morgen ihr Lieben,
heute gibt es hier in meinem kleinen Blogwohnzimmer eine Premiere – hach ich freu mich und bin ein bisschen aufgeregt :) Wurde dafür sogar extra eine Nachtschicht eingelegt (jaaaaa, jetzt bitte alle einmal ein kollektives Mitleidseufzen – ach nee, schiebt mir lieber nen Kaffee rüber ;))
Nadine hat heute im Adventskalender auf Facebook für euch ein kostenloses Schnittmuster – den „Selbermacher Hoodie“ Ein Pullikleid in A Form für Mädchen und eine lässige Jungsvariante.
Für besonders schmale Kinder findest Du hier die extra Variante für Mädchen und Jungen.
Das Schnittmuster könnt ihr euch kostenlos bei alles-fuer-selbermacher runterladen, und bei mir gibt es die Anleitung zum Schnittmuster mit Bildern.
So, der Nervkram ist erledigt, legen wir los :)
Der Stoffverbrauch beträgt bei einer Stoffbreite von 130cm ca:
Hoodie Girls
80-86 ca 79 cm
92-98 ca 88 cm
104-110 ca 100 cm
116-122 ca 120 cm
Hoodie Boys
80-86 ca 79 cm
Zusätzlich braucht ihr noch ca 25 cm Bündchen und eventuell einen Stoff für den Mittelstreifen der Kapuze. Die Nahtzugabe ist im Schnittmuster bereits enthalten und es sollten dehnbare Stoffe wie Jersey verwendet werden. Bei sehr dickem Sweat kann eventuell eine Nummer größer genäht werden.
Zusätzlich solltet ihr einen Stift zum Markieren haben, sowie einige Stecknadeln. Genäht wird entweder mit einem elastischen Zickzackstich und einer Jerseynadel, oder mit der Overlock.
Zunächst das Schnittmuster ausdrucken (achtet bitte darauf, das ihr „keine Seitenanpassung“ auswählt, also die Größe 100% beträgt), ausschneiden, zusammenkleben und die Markierungen auf die zurechtgeschnittenen Stoffstücke übertragen. Das erleichtert das Nähen später sehr und ist gerade für ungeübte Näherinnen eine große Erleichterung. Bitte achtet darauf, dass die Teile der Innen- und Außenkapuze jeweils gegengleich zugeschnitten werden (weiter unten auf dem Bild auch zu sehen).
So sieht es nun aus… Könnte schon eine Kapuze sein :) genau so mit der Innenseite der Kapuze verfahren und beide Teile erst einmal zur Seite legen.
Die Ärmel… Eigentlich einer meiner „mag-ich-nicht“ Schritte, aber mit den Markierungen war es super einfach. Also, im Bild oben links liegen Vorder- und Rückteil auseinandergefaltet vor euch, die rechte Seite schaut nach oben, ebenso wie die rechte Seite des Armes. Die Nadeln zeigen die Markierungen an. Nun wird die rechte Seite des Armes auf die rechte Seite des Vorder- und Rückteils festgesteckt. Oben rechts seht ihr, dass ich ziemlich viele Nadeln benutzt habe, so kann nichts verrutschen. Immer wieder schauen ob die Markierungen auch aufeinander treffen. Festnähen und es sieht schon ein bisschen wie ein Pulli aus… Mit der anderen Seite genau so verfahren.
Nehmt nun die beiden Zuschnitte für das Bündchen. Legt die langen Seiten eines Stücks jeweils rechts auf rechts und näht sie zusammen. Mit beiden Schnitteilen so verfahren.
Nun stülpt ihr die Stoffschläuche jeweils ineinander, sodass sie nur noch halb so lang sind. Unten im Bild sieht man vorne im Bild wie es hinterher aussehen soll und hinten wie es bis jetzt aussieht (links) und wie links auf links den Schlauch schon etwas umgestülpt ist (rechts).
Dafür das Ripsband entweder auf einem Teil der Kapuze knapp mit einem Gradstich festnähen und dann die beiden Kapuzenteile rechts auf rechts aufeinander aufeinanderlegen, oder ihr steckt das Band einfach mit zwischen den beiden Stoffstücken fest, ohne es vorher zu fixieren.
Die Kapuze wird jetzt rundherum zusammengenäht. die untere Kante bleibt dabei offen, die wird gleich an den Pullover angebracht.
Die untere Kante des Hoodies könnt ihr entweder mit einem Jerseyschrägband oder einem Rollsaum abschließen. Ich bin noch unentschlossen, daher hier Bilder der „Rohfassung ohne Kind“ ;)
Ich hoffe euch gefällt das Schnittmuster und die Anleitung?
Nadine und ich sind auf jeden Fall seeeehr gespannt auf eurer Werke und würden uns wahnsinnig doll freuen, wenn ihr Lust habt hier eure fertigen Werke des Schnittmusters zu posten – wir sind doch so neugierig ;)
Habt einen super schönen Tag – ich hol mir mal noch einen Kaffee :)
Liebste Grüße,
Ricarda














