So sehen die Glasiglus von Innen und bei Nacht aus. Das Bett steht frei im Raum und im Rücken hat man eine kleine Küche sowie ein sehr schickes Bad inkl. Regendusche. Natürlich ist der ganze Iglu mit Fußbodenheizung ausgestattet ;)
Ein Blick nach Innen bei Nacht – gut das es Gardinen gibt ;)
Mehr als eine Nacht war allerdings nicht möglich, der Preis für die Iglus ist doch recht exklusiv :) aber mal ehrlich, wenn man diesen Blick beim Aufwachen hat, sein Kopfteil hochstellt und im Bett einen Kaffee trinkt, dann weiß man, es hat sich jeder Cent gelohnt!
Im Restaurant haben wir auch zu Abend gegessen. Das Essen war gut, aber vor allem war es natürlich ein einmaliges Erlebnis bei Minusgeraden ein nettes Abschlussdinner am Ende dieses Urlaubes zu haben.
Das Hotel hat übrigens auch eine Kapelle – natürlich aus Eis – wo man heiraten kann. Mein Fall wäre es nicht, da wäre es mir doch zu kalt im Kleidchen ;)
Die beleuchteten Stehtische gehören zu einer großen Halle, die extra für einen großen Autokonzern gebaut wurde – die Feier mit 200 Leuten hätte ich zu gern gesehen!
Die Statuen und Verzierungen sind mit so viel Liebe zum Detail hergestellt, ich hätte Stundenlang mit der Kamera alles fotografieren können, aber irgendwann war es dann doch Zeit um zu schlafen.
Die Zimmer waren der Wahnsinn!
Es gibt normale Zimmer ohne viele Details und sogenannte Suiten, die alle unterschiedlich aussehen und verschiedene Themen darstellen. Am meisten hat mich die Uhrensuite beeindruckt.
Alle Zimmer kann man sich bis 22 Uhr anschauen, danach sind die Zimmer den Gästen vorbehalten.
Tja und dann haben wir aus Spaß laut geflucht, warum wir so viel Geld ausgeben um uns den A… abzufrieren ;)
Die Zimmer sind 0 bis -5 Grad „warm“. Man schläft in einem Thermo- und einem Fleeceschlafsack und behält dabei seine Thermounterwäsche und Socken an.
Ich gestehe – die Nacht war kurz. Zwar waren die Schlafsäcke am Anfang wirklich warm, aber wenn man zwischendurch wach wird – und ich schätze das wird man, einfach weil man es nicht gewohnt ist völlig eingemummt zu schlafen, sodass nur noch die Nase herausschaut – dann wird es doch irgendwann frisch :)
Um 4 Uhr morgens war die Nacht somit für mich vorbei, aber ich möchte dieses Erlebnis dennoch nicht missen. Es war ein grandioser Abschluss dieser Reise.
Ich hoffe ich konnte euch ein wenig in die Stimmung für Lappland bringen. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!
Liebste Grüße,
Ricarda






















