Ihr Lieben,
ein schneller und völlig außerplanmäßiger Post (als ob ich sonst einen Plan hätte… nun ja).
Das Bloggerleben ist meist sehr bunt, fröhlich, schick, lecker, stylisch. Dass das wahre Leben nicht immer so ist, wissen wir alle. Hat doch jeder seine Probleme, Sorgen, Ängste, seine Päckchen zu tragen.
Und dann liest du im Netz zufällig etwas und weißt wieder, dass all das, womit man sich selber meint belasten (=Sorgen) zu müssen – nichts im Vergleich zu dem ist, was anderen Menschen gerade widerfährt.
Es gibt viele Aufrufe im Netz zum Spenden, von Schicksalsschlägen – jedes einzelne berührt, lässt einen selber Dankbar sein… Aber manchmal liest man irgendwo irgendetwas, erfährt von einer speziellen Geschichte und denkt sich „So viel Scheiß kann einem alleine gar nicht passieren! Da möchte ich jetzt sofort helfen“.
In diesem Fall geht es um Natalie, sie ist eine Freundin einer Nähbloggerin, die ich nicht kenne. Ich kenne auch weder Natalie noch ihre Familie, aber das muss ich auch gar nicht.
Ich weiß auch so, dass man mit 29, mit Mann und zwei Kindern, Krebs und kaum Chancen auf Heilung, jede Hilfe verdient hat! Und das, selbst wenn es nur eine kleine Chance auf Heilung gibt, man diese nutzen muss. Leider ist so etwas mit viel Geld verbunden, das die Familie nicht hat. Daher wurde auf der eigens eingerichteten Seite ein Spendenruf eingerichtet, wo ihr mehr über Natalies Geschichte erfahrt und unter dem Motto „Elfen helfen“ versteigern Kreative zu diesem Zweck selbst gemachte Dinge.
Und da sind wir an dem Punkt, wo ich denke – so oberflächlich, vielleicht sogar unwichtig und trivial für viele Außenstehende ein Blog sein mag, Blogger haben etwas, was viele Leute nicht haben – Reichweite und dadurch eine „lautere Stimme“.
Heute mag ich daher zu diesem Zweck meine erste selbstgenähte Patchworkdecke versteigern. Der Erlös geht zu 100% an Natalie und ihre Familie, die Versandkosten innerhalb Deutschlands trage ich.
Die Decke habe ich im September 2010 genäht… Und sie ist bei weitem nicht perfekt, hat wahrscheinlich zahlreiche kleine Schönheitsfehler, aber ist mit so viel Liebe genäht worden, wie keine andere danach!
Sie besteht aus über 250 Quadraten, die ich damals noch liebevoll und mit sehr viel Arbeit alle einzeln – ohne Schablone, es lebe der Lerneffekt! – zugeschnitten habe. Es sind hauptsächlich Tilda Stoffe verarbeitet worden und die Decke ist 140 x 180 cm groß.
So viel Herzblut und Erinnerungen auch an dieser Decke hängen, denke ich, dass es genau das richtige Werk ist, was bei so einer Aktion versteigert werden sollte.
Wer also die allererste genähte Decke von Pech&Schwefel haben möchte, möge bitte unter dem Post sein Gebot und, falls nicht vorhanden, Kontaktmöglichkeit hinterlassen. Das höchste Gebot kriegt den Zuschlag und mitbieten könnt ihr bis zum 5. Mai 2014.
Und noch als kleiner Anreiz: Ich selber verdopple das Gebot im Anschluss
Teilt gern den Beitrag und auch Natalies Seite auf Facebook und Co, damit noch mehr zusammenkommt.
Und hat nicht jeder, der gerne und viel näht nicht selber Zuhause 65 Taschen und Täschchen, die er selber alle gar nicht nutzen kann? Dann ab – versteigert selber etwas.
Ich danke euch, viel Spaß beim Ersteigern und alles Liebe und Gute an Natalie und ihre Familie.
Ricarda





