Werbung, da unbezahlte Pressereise (die Übernachtungen haben wir gestellt bekommen)
Die Nordsee ist für mich immer wieder aufregend, bin ich im Grunde mein ganzes Leben ein Ostseekind gewesen. So kann es auch passieren, dass ich an die Nordsee Chucks mitnehme, um am Strand zu laufen. Keine gute Idee, wie sich dann herausstellte.
Diesen Fehler habe ich im Dezember nicht gemacht, als ich mit meinen Mädels ein Wochenende im Dezember in St. Peter-Ording war. Es ist herrlich, wenn wir Mädels mal ein Wochenende für uns haben. Noch schöner ist es, wenn man sich dabei den Wind um die Nase wehen lassen kann und ansonsten sich schön bei Tee und Kaffee, gutem Essen, Saunagängen und ein paar Gin Tonic einfach mal entspannen kann. Dafür hatten wir uns mit dem Beach Motel die perfekte Location ausgesucht. Mochte ich das Kubatzki für den Yogatrip sehr gern, finde ich für ein Mädelswochenende das Beach Motel noch besser. Ein bisschen Hamptonsstyle gepaart mit Strandlässigkeit. Genau so mag ich das. Außerdem war das Essen im hauseigenen Restaurant super lecker. Und so gestärkt konnte es Samstag zu einem ausgedehnten Strandspaziergang gehen.
Da ich für dieses Wochenende nicht meine eigene Kamera dabei hatte, sondern die Verleica, bin ich beim Spaziergang etwas von den anderen Mädels getrennt worden, denn die Kamera musste natürlich ordentlich getestet und ausprobiert werden. So hatte ich also 1-2 Stunden für mich und der Dezember eignet sich ja ganz hervorragend dafür, um sich mal Gedanken darüber zu machen, was war und was kommen wird.
Stand das Jahr 2015 bei mir ganz im Zeichen der Selbstständigkeit und dort ein bisschen Fuß zu fassen, steht 2016 bei mir ganz im Zeichen Achtsamkeit. Achtsamkeit mir gegenüber, für andere und mit meiner Umwelt.
In St. Peter Ording habe ich bemerkt, dass die Entscheidung im November 2014 einen Yogaurlaub für den Mai letzten Jahres zu buchen, mein Leben nachhaltig verändert hat. Auf einmal beschäftige ich mich mit Dingen wie Yoga, Meditation, Achtsamkeit, Bodyscan und einigen anderen Sachen, wo ich selbst meist noch denke, dass das eigentlich ein bisschen zu sehr esoterisch für mich ist. Man hat ja doch ein bestimmtes Bild im Kopf, wenn man als Neuling an Yoga und meditieren denkt. Meine ersten Assoziationen waren da immer Männer in weißen Gewändern und Frauen die penetrant betonen wie toll vegan ist und daneben keine andere Meinung existieren lassen.
Völliger Quatsch natürlich. Durch den Yogaurlaub auf Mallorca habe ich angefangen in Hamburg verschiedenste Yogaarten und -studios auszuprobieren, habe mich im Sommer in Stegyoga auf der Alster verliebt, Bikramyoga aktuell als zu anstrengend befunden, das Yogastudio schräg gegenüber unserer Wohnung entdeckt (ein Luxus nur einmal über die Straße zu müssen!), einen MBSR-Kurs gemacht und mich kurz vor dem Mädelswochenende an die Nordsee dazu durchgerungen, eine 2 Wochen Ayurveda-Entgiftungskur zu buchen. In Sri Lanka. Ganz alleine. Warum? Um Körper und Seele einmal richtig auf Null zu bringen und (alle) Schadstoffe aus dem Körper zu kriegen. Gerade wenn man wie ich nicht immer so gut auf seine Ernährung geachtet hat und seinen Körper etliche Jahre mit Hormonen wie der Antibabypille gefüttert hat, merkt man vielleicht, dass eine Entgiftungskur keine so schlechte Idee wäre. Ich werde berichten, ob es stimmt.
Daher geht es in diesem Jahr bei mir viel um die Themen Achtsamkeit, Yoga, Meditation, Ayurveda und co. Als ersten Schritt habe ich meine komplette Morgenroutine vor 2 Wochen umgestellt und merke wie gut mir ein neuer Tagesbeginn tut. Auch wenn er zunächst anstrengend wirkt, merke ich nach knapp 2 Wochen, dass die Entschleunigung am Morgen noch den ganzen Tag lang zu spüren ist.
Es geht nicht darum, meine Lebensgewohnheit nun alle um 180 Grad zu drehen, ich halte wenig von so radikalen Dingen. Klappen sie in der Regel doch eh nicht. Aber nach und nach kleine Gewohnheiten durch neue Gewohnheiten zu ersetzen, um in diesem Jahr mehr Energie zu haben, besser auf den eignen Körper zu hören, gelassener zu werden und als Folge dessen auch ein achtsamerer Mensch für meine Umwelt zu werden und in Folge dessen noch mehr Energie für die Arbeit zu haben, das wäre meine Idealvorstellung von 2016.
Mal schauen wie es kommt. Ich nehme euch gerne mit auf die Reise, wenn ich tolle Rezepte entdecke, spannende Bücher oder interessante Blogs und Seiten zu den Themen entdecke. Habt ihr Lust darauf?
Jetzt gibt es aber erst mal Nordseebilder.
Einen Tipp habe ich noch für euch, solltet ihr ein Wochenende im Beach Motel verbringen. Geht einen Abend ins Restaurant dii:ke im Hotel und einen Abend ins Restaurant in der Zweiten Heimat. Das Essen ist in beiden Restaurants super! Und fragt in der Zweiten Heimat am Ende nach den selbstgerechten Pralinen, die es zu der Rechnung dazu gibt. Die Sorte, die sie im Dezember da hatten war so unsagbar lecker, dass ich unbedingt noch welche mit nach Hause nehmen wollte, was auf Wunsch und zu einem fairen Preis auch geht (seitdem will ich gerne einen Pralinienkurs machen :)).
Ach, ich könnte schon wieder ans Meer…
Liebste Grüße,
Ricarda


























