Fahrräder und ich – das war bisher nicht so die große Liebe. Klar, als Kind bin ich schon Fahrrad gefahren, aber da ab dem Gymnasium mein Schulweg zu Fuß machbar war (und ein unglaublicher Berg auf dem Weg dorthin wartete, der jede Lust aufs Fahrradfahren bei mir im Keim erstickt hat) und auch meine Freunde alle nicht zu weit weg wohnten, hatte sich das bis in meine Zwanziger mit dem Radfahren erledigt. Als ich mit 20 nach Hamburg rein zog, wollte ich unbedingt ein Fahrrad haben. Ist ja viel praktischer in der Innenstadt. Also kaufte ich mir ein wirklich schickes Hollandbike. Rosa, mit weißen Blüten, sehr lässig. Mit Reifen so breit wie bei nem Mofa und mit 3 Gängen. Tja, schade schönes Fahrrad, ich hatte nicht über Deine Funktionalität nachgedacht und so wurde es stiefmütterlich behandelt.
Dieses Jahr nervte mich aber irgendwann das ständige Autofahren. Natürlich komme ich in Hamburg auch überall per Bus, S- und U-Bahn hin, aber ich bin leider kein Fan von den Öffentlichen. Wogegen weite Bahnfahrten wiederum ganz toll finde. Ja, ich bin sehr eigen. Und genau so eigen bin ich beim Fahrrad gewesen. Denn ich wollte ein E-Bike haben. Was?! Ein E-Bike? Wie alt bist Du Ricarda? 60?
Glücklicherweise ist mir die Meinung von anderen nicht mehr so wichtig wie früher, und so habe ich mich auf dem E-Bike-Markt umgesehen. Puh, gar nicht so einfach ein E-Bike zu finden, was hübsch ist und bezahlbar! Aber irgendwann bin ich bei uns um die Ecke in St. Georg fündig geworden und habe mich in Diva EGO von Batavus verguckt.
Hübsch? Check
Im bezahlbaren E-Bike-Segment? Check
Ordentliche Akkuleistung (bis zu 80 km)? Check
Eine Rücktrittbremse? Check
Lacht nicht, der Punkt mit der Rücktrittbremse war mir wirklich wichtig. Ich bin nie etwas anderes gefahren und war froh, dass ich ein E-Bike „mit“ gefunden habe. Gar nicht so einfach auf dem Markt.
Und wie ist das jetzt? Spießig? Nee, gar nicht. Ich liebe mein E-Bike! Und nicht nur ich, auch meine Schwester ist ziemlich verknallt in mein Rad, was ich liebevoll Paula getauft habe. Als ich letztens abends mit Freunden zum Essen unterwegs war, haben sowohl er als auch sie das Rad ausprobiert. Denn soviel die Leute vorher über E-Bikes reden, ausprobieren will sie doch jeder. :) Sie war hellauf begeistert und ihr Freund hatte wahrscheinlich noch mehr Spaß und meinte gleich, dass er es mir für seine Freundin abkaufen würde, wenn es mir nicht gefällt. Nix da. :)
Und so komme ich endlich dazu mein Auto stehen zu lassen, wenn ich in der Stadt Termine habe. Sei es die Yogastunde oder die beruflichen Termine, die es immer mal wieder rund um die Alster gibt. Ich kleiner Fauli bin sonst nach 6 Kilometern verschwitzt bei den Terminen angekommen, was nun mal gar nicht geht, wenn man sich mit Geschäftspartnern trifft. Ha! Das gehört der Vergangenheit an! Und auch das zusätzliche Extra, dass ich nicht mehr nur im Büro am Schreibtisch sitze, sondern so auch noch etwas Bewegung bekomme, auch wenn es mal spät wird, finde ich hervorragend.
Ich kann nach 3 Wochen mit einem E-Bike sagen – ich würde mir immer wieder eins holen! Einige von euch haben mir auch schon auf Instagram geschrieben, dass sie ein E-Bike unglaublich praktisch finden, gerade wenn man noch Kinder in einem Wagen zieht. Das stelle ich mir ehrlich gesagt auch ziemlich praktisch vor. Aber passt am Anfang auf – so ein E-Bike hat einen ganz schönen Antrieb! In der Stadt fahre ich daher meist nur maximal auf der dritten von fünf Stufen, da sollte man gerade am Anfang auf Nummer sicher gehen. Und auch wenn ich euch hier auch Bilder ohne Helm gezeigt habe – ein Helm ist beim E-Bike noch wichtiger als bei nem normalen Fahrrad! Autofahrer können zum Beispiel die Geschwindigkeit von E-Bikefahrern oft nicht richtig einschätzen. Also bitte – Helm auf!
Wem übrigens genau diese Ausstattung meines Rads gefällt, auf der Internetseite von Batavus gibt es das Fahrrad in grau und aubergine, allerdings ohne den Frontgepäckträger. Dieser kann aber bei einem Fachhändler nachgerüstet werden, da habe ich für euch nachgefragt.
Mein Ziel ist es definitiv öfter mit dem Rad ins Büro zu fahren (immerhin 18 km pro Strecke) und dafür das Auto stehen zu lassen. Dafür ist der Korb, den ich vorne montiert habe, unglaublich praktisch, da ich ja doch immer jede Menge Zeug dabei habe, vom Laptop über die Kamera bis hin zu Bastel- und Nähsachen.
Auch wenn der Korb groß ist, merke ich ihn vorne nicht wirklich. Da hatte ich zuerst ein bisschen bedenken, aber völlig umsonst. Der Korb kann allerdings nicht nur vorne, sondern auch auf dem Gepäckträger montiert werden. Vielleicht bei Dir?
Denn ich darf im Namen vom Batavus einen der mega schönen Rattankörbe von Basil, mit den Maßen 45 x 34 x 31 cm im Wert von 50 Euro, an euch verlosen, yeah! Alles was ihr dafür tun müsst: Diesen Beitrag bis zum 30.08.16 20 Uhr kommentieren und mir sagen, was ihr gerne in dem Korb durch die Gegend spazieren wollt.
Ich drücke euch die Daumen!
Liebste Grüße,
Ricarda











