2015 ohne Shoppen – Ein Zwischenstand

Hello ihr Lieben!

Puh, es ist wirklich schon ein halbes Jahr vergangen, seitdem ich mit meiner persönlichen Challenge 2015 angefangen habe – 2015 ohne Shopping von Kleidung.

Eigentlich wollte ich hier ja viel regelmäßiger davon berichten, aber durch den Umzug war die Challenge bisher einfacher als gedacht. Gab es doch viele Dinge für die Wohnung zu kaufen ;) sodass ich gar keine Zeit und Lust hatte mich nach Klamotten umzuschauen.

RucksackOkay, so ganz stimmt das nicht. Habe ich mich gerade im Frühling doch das ein oder andere Mal auf H&M, Zalando und Asos rumgetrieben. Nur mal gucken! Immerhin möchte man wissen, was diesen Sommer Trend ist und ob es einige Teile gibt, wo man denkt „verdammt, die hätte ich gern“.

Aber siehe da: Im Gegensatz zu den Jahren zuvor, wo ich wahllos meine Einkaufskörbe gefüllt habe – „Nehme ich diesen Pulli nun in creme oder rosé? Egal, pack beide ein.“ – hatte in diesem Jahr mein virtuelles Schaufenstershoppen wenig bis gar keine muss-ich-jetzt-unbedingt-sofort-haben Momente. Eher war ich verwirrt, warum die Kleidung nicht an Kleiderbügeln hängt, wenn die Models selber meist so dünn sind, dass ihre „Kurven“ eigentlich gar nicht nötig sind, um die Kleidung zu präsentieren. Eine Tatsache die mir zuvor nie so wirklich aufgefallen ist!

Aber ich gestehe – ich habe (abgesehen von ein paar Sport-BHs und Tops für den Yogaurlaub, welche ich mir schon Anfang des Jahres als Ausnahme genehmigt hatte) etwa gekauft! Der Rucksack der oben im Bild zu sehen ist, musste kurz vor meinem Mallorca Urlaub angeschafft werden, denn ich hatte wirklich keinen. Nun mag man sagen, dass man einen Rucksack auch gut selber nähen kann. Aber wenn in meinem Rucksack das Macbook, die Spiegelreflexkamera und Objektive drinnen sind, möchte ich a) nicht das Risiko eingehen, dass die Nähte bzw der Stoff vom selbstgenähten Rucksack nachgeben und b) weiß ich, dass ich selber nicht diese Polsterung am Rücken, Laptopfach und Schultergurten hinbekommen würde.

Da war mir mein Rücken also wichtiger als der Vorsatz und daher ist es für mich auch nicht so schlimm, als wenn ich mir ein sinnloses Glitzertop für 9,90 beim Schweden gekauft hätte :)

Immerhin hat mein Shoppingverbot mich davon abgehalten mir besagten Rucksack in Rosa mit innen weiß-roten Streifen zu kaufen (oh ist der süß! Und gerade jetzt für den Sommerurlaub so schön bunt und perfekt). Mein Hirn hat sich irgendwann doch noch eingeschaltet und mir erklärt, dass ich in Hamburg niemals mit einem rosa Rucksack zu einem Geschäftstermin gehen würde. Schon gar nicht im Herbst/Winter! Ich würde in etwa aussehen wie ein 12-jähriges Schulmädchen und ich möchte behaupten, dass das meine Kompetenz optisch etwas ausbremsen könnte. Also würde es ein schlichter Rucksack, den man immer und überall mit hinnehmen kann, sollte man wirklich seinen ganzen Technikkram dabei haben wollen/müssen.

Statt auf Shoppingseiten habe ich mich vermehrt auf Schnittmuster und Stoffseiten aufgehalten :)

Aber auch da fiel mir oft auf, dass nicht immer das passende oder richtige dabei ist. Welche Mode ich zum Beispiel großartig finde, sind die Burda Schnitte für große Größen! 90% aller Schnitte würde ich da sofort für mich haben wollen. Warum gibt es die bitte nicht auch für kleiner Größen? Hm, irgendetwas läuft da noch nicht ganz richtig finde ich :) Oder sehe ich diese Schnitte einfach nicht in kleineren Größen? Sowieso finde ich, dass es viel zu wenig gute weibliche Schnitte gibt, gerne mit einem Hauch 50er/60er Jahre Flair, egal für welche Größe.

Man merkt, dass da ein Wunsch tief in mir reift.. Wollen wir mal sehen, wo die Reise mit #2015ohneshoppen noch hin geht ;)

Wie sieht es bei euch aus? Macht ihr mit? Nicht mehr? Was fällt euch schwer? Wo könntet ihr schwach werden?

Ich freue mich auf eure Kommentare und Links dazu :)

Liebste Grüße,
Ricarda

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