Meine Tipps gegen den Herbstblues

Ich weiß ja nicht wie es auch geht, aber dass es so spät hell und so früh dunkel wird, schlägt mir wirklich aufs Gemüt. Dauer müde, hungrig, etwas dünnhäutig – in einem Wort: Mimimi!

Bei mir schlägt der Herbstblues jedes Jahr besonders schlimm durch, ich habe irgendwo mal gehört, dass das bei Leuten, die im Winter geboren sind schlimmer sein soll als bei Sommerkindern – na danke. :)

Daher hier heute meine persönlichen Tipps, um nicht in einen langen und trägen Winterschlaf zu verfallen.

1)  Ernährung

Ich versuche aktuell ein Gleichgewicht zu finden zwischen gesund und Futter für die Seele. Morgens ist mein Frühstück warm und gesund (Haferbrei mit Obst und Zimt), abends darf es dafür dann auch mal ungesund sein und genau das, wozu ich gerade Lust habe. Dafür versuche ich den Wein und co. gerade etwas fernzubleiben, komme ich dann doch nur noch schlechter aus dem Bett morgens. Dazu gibt es viel heißes Ingwerwasser mit Zitrone und Honig (meine Ma macht noch Orange und Zimt mit rein, ein köstliches Weihnachtsgetränk!).

2) Künstliches Tageslicht

Ja, ich habe mir diesen Monat eine Lampe gekauft, die dem Tageslicht nachempfunden ist. Ich dachte, das hilft vielleicht gegen meine Dauermüdigkeit. Ich habe mich für dieses Modell entschieden, dass super klein ist und auch auf Reisen dabei sein kann, da es sowohl über das mitgelieferte Netzteil funktioniert als auch über den Akku betrieben werden kann. Da ich aktuell noch viel unterwegs bin, passt das Teil super in meinen Handgepäckkoffer. Laut Studien soll das wirklich etwas bringen, aber ich will hier keine Diskussion auf machen – sei es nur der Placebo-Effekt, ich habe das Gefühl, dass es mir etwas bringt. Das Licht steht einfach auf meinen Schreibtisch vormittags für ne halbe Stunde, während ich am Laptop sitze, fertig.

3) Blutcheck

Ich habe mich im Spätsommer einmal durchchecken lassen und nehme seitdem ein paar Vitamine, die meinem Körper aktuell fehlen, so zum Beispiel Vitamin D. Lasst euch da definitiv von einem Arzt beraten! Ich muss sagen, dass ich es gut finde, meinen Körper hier und da ein wenig unterstützen zu können, denn soviel draußen könnte ich aktuell gar nicht sein, egal wie sehr die Sonne scheint, um mein Vitamn D Haushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

4) In der Vorweihnachtszeit nicht völlig durchdrehen

In der Bloggerszene rasten die meisten wieder völlig wegen Weihnachten aus. Aufwändige DIYs, Gewinnspiele, 3 individuelle Adventskalender für die Familie und der Adventskranz muss natürlich auch selbstgemacht sein. Schaue ich mir gerne an, mache ich aber – mal wieder – nicht mit. Weihnachten ist für mich eine besinnliche Zeit, wo ich laut Musik mit meiner Family hören mag, mit meinen Mädels auf den Weihnachtsmarkt gehe, mir Weihnachtsschnulzen auf der Couch anschaue, unförmige, einfache, aber dafür leckere Kekse backe, die wenig Instatauglich sind und wo ich das Lichtermeer draußen genießen mag. Natürlich gehen mir dadurch einige Kooperationen flöten sowie viele potentielle Follower im Dezember, aber hey, das ist mir zum Glück ziemlich egal. :)
Ein paar sehr coole Projekte, sowie zwei Schnittmuster sind dieses Jahr noch offen, aber ansonsten entspanne ich mich da und mache mir keinen Druck, sondern lese und gucke ich mich lieber in neue Projekte fürs neue Jahr rein und schaue mir die wahrscheinlich 376 besten Bloggeradventskalender aus der Ferne an. ;) 

5) Auf meinen Körper hören

Okay ich gebe zu, das letzte halbe Jahr hatte ich schon ein ziemliches Tempo in meinem beruflichen und privaten Alltag. War viel unterwegs, auch aktuell bin ich 4 Wochenenden hintereinander nicht in Hamburg und auch in der Woche steht oft viel an. Ab dem 5.12. versuche ich mir aber nicht mehr allzu viele Termine in den Kalender zu legen, um einfach spontan sein zu können. So lege ich mich gern um 18 Uhr für ne Stunde auf die Couch, auch wenn die Arbeit immer noch ruft. Oder ich bleibe den halben Sonntag einfach mal im Jogger (hier auf den Bildern: Schnittmuster Berlin) auf dem Sofa und lege – so gut es geht, ich kleiner Suchti – mein Handy weg.

6) Yoga, Meditation und Sauna

In den letzten Monaten leider wirklich vernachlässigt, komme ich langsam wieder in den Yogaflow. Viel mit ruhigem Yin Yoga, Sachen für den Rücken, viel Atemtechnik – herrlich. Außerdem versuche ich alle 2 Wochen mir einen Wellnessabend zu gönnen, sprich Sauna, Ruheraum, ein Buch, entweder alleine oder mit einer Freundin.

7) Mir meinen Alltag etwas netter machen

Ich bin ein Fan von Frischluft im Schlafzimmer, aber direkt wenn ich ins Bett gehe und wenn ich morgens aufstehen muss, ist mir das vieeeeel zu kalt. So nehme ich seit einer Woche wieder abends eine Wärmflasche mit ins Bett und lege sie ans Fussende (als Nadine das gehört hat meinte sie nur, dass ich jetzt wirklich alt bin – yes!). Am Morgen stehe ich kurz auf, tapse in die Küche, mache mir einen Kaffee, schnappe mir mein Laptop und kuschel mich noch einmal für eine halbe Stunde ins Bett. Entweder drehe ich dann eine kleine Blogrunde oder arbeite schon ein paar Sachen ab – dabei ist die Wärmflasche übrigens immer noch ein bisschen warm. :) Ansonsten komme ich aktuell super schlecht aus dem Bett, aber so klappt es ziemlich gut, denn nach diesem Morgenritual fällt das Aufstehen gar nicht mehr so schwer.

Was sind eure Tipps gegen den Herbstblues oder geht das total an euch vorbei?

Liebste Grüße,
Ricarda

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