Reisen

Südafrika – Teil 1: Unsere Route und allgemeine Südafrikatipps

Südafrika – ach ich hab mich verliebt, so richtig! Die Landschaft, die Leute, das Essen, die Freundlichkeit, die Stimmung, die Tiere – ich hätte wirklich nichts dagegen, wenn ich noch einmal für etwas längere Zeit auf die andere Seite der Welt fliegen würde.

Wir haben in 16 Tagen sooooooo viel erlebt, dass das niemals in einen Post passt, daher unterteile ich das in kompakte Häppchen für euch. Immerhin warten 86 GB (und da ist schon die erste Runde löschen inklusive!) Rohmaterial in Form von Video und Fotos darauf, gesichtet und sortiert zu werden.

Einige von euch, haben die Reise wahrscheinlich schon auf Instagram verfolgt und viele haben gefragt, ob ich die einzelnen Hotels und Stationen noch einmal im Blog vorstellen könnte. Aber sehr gern!

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Klima, Reisedauer und Reisezeitraum

Wir waren Mitte bis Ende März in Südafrika, also in deren Herbst. Für mich war es die perfekte Reisezeit und würde das nächste Mal wieder in dieser Zeit oder im Oktober (deren Frühling) fahren wollen. Das Wetter war genau richtig, ich mag es nicht, wenn es zu warm ist und ich am liebsten nur noch faul im Schatten liegen mag, weil mir jede Bewegung zu anstrengend ist. Allerdings hängen die Temperaturen sehr von der Gegend ab, in der ihr seid. So gibt es im Dezember und Januar Orte, wo es nur 28 Grad werden, in anderen Gegenden kann es aber auch mal 45 Grad heiß sein.

Man sollte auf jeden Fall, egal wann man fährt, für verschiedene Klimazonen packen. :) Morgens um 6 Uhr auf einem Boot kann es zum Beispiel schon sehr frisch sein. Ich hatte eine leichte Daunenjacke dabei, die perfekt bei morgendlichen Safaris und frühe Bootsfahrten war.

Auch der Winter in Südafrika (bei uns Sommer) kann glaube ich toll als Reisezeit sein, da die Preise für Hotels und co deutlich günstiger sind und man auch weniger Touristen sieht. Allerdings muss ich sagen, dass es auch im März nicht zu überlaufen war und wir nur 2 Mal asiatische Reisegruppen während der ganzen Zeit gesehen haben. :)

Insgesamt waren wir 16 Tage in Südafrika, Samstagmittag gelandet und Montagabend wieder zurück. Natürlich ist das für so ein großes und abwechslungsreiches Land nicht viel Zeit und viele haben im Vorfeld gesagt, dass wir gar nicht alles sehen können, was wir uns vorgenommen haben. Wir hatten zwar schon einen etwas strafferen Zeitplan, aber uns war vorher bewusst, dass wir dort keinen Strandurlaub machen wollen, sondern gerne viel sehen und erleben möchte. Am Ende finde ich, dass 16 Tage okay für unser Programm waren, für Familien mit Kindern wäre es wohl zu kurz, aber man kann in der Zeit schon eine Menge sehen!

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Unsere Route

(jeweils die Städte und Guest Houses oder Hotels, in denen wir geschlafen haben, inkl. meiner persönlichen Empfehlung von 1 bis 5 Sternen, wobei ich 5 Sterne uneingeschränkt empfehlen kann, 4 Sterne waren auch tolle Unterkünfte, aber würde vielleicht auch schauen, was es für den Preis sonst in der Umgebung gibt und bei 3 Sternen würde ich mir wahrscheinlich eine Alternative suchen, obwohl auch diese Unterkünfte total in Ordnung waren und vor allem alle Leute nett waren!)

10.-11. 3 Flug von Hamburg über Istanbul nach Kapstadt
11.-15.3 Kapstadt – Guesthouse Lolo House ***
15.3 Gansbaai – Sea Star Lodge *****
17.3 Swellendam – Aande Oewer Guest House *****
17-18.3 Oudtshoorn De Zeekoe Guest Farm ***** und Oue Werf Country House & Manor ****
19.3 Knysna – Knysna Wayside Inn ***
20.3 Goerge – Heriot Manor Guest House *****
21.3 Mossel Bay – Bar-T-Nique ****
22.3 Wilderness – Lodge on the Lake *****
23.3 Flug von George nach Johannesburg und von dort direkt Richtung Krüger Nationalpark.
23.3-27.3 Krüger Nationalpark – La Kruger Lifestyle Lodge ****
27.-28.3 Rückflug von Johannesburg nach Hamburg über Istanbul

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 Allgemeine Tipps für Südafrika

Schaut vorher, ob ihr den richtigen Adapter für die Steckdosen habt, viele Multiadapter haben nicht den Stecker für Südafrika dabei. Ansonsten bei der Ankunft am Flughafen kaufen.

Holt euch die Uber App. Wir haben gerade abends viel die App benutzt, um von A nach B zu kommen. Die Vorteile gegenüber eines Taxis: Du weißt bereits im Vorfeld was Du zahlen musst und wirst nicht übers Ohr gezogen. Als Frau gefällt es mir zu wissen, dass man die Fahrstrecke nachvollziehen kann und man bereits vorher weiß, wer einen abholt. Als kleines extra kommt noch hinzu, dass die Uber Fahrzeuge meist deutlich sauberer sind und auch die Fahrer waren alle nett.

Habt einen Plan B! Gerade bei Aktivitäten, die Wetter bzw. Windabhängig sind. Besonders in Kapstadt ist das wichtig – dazu in einem anderen Post mehr.

Holt euch am Flughafen eine südafrikanische SIM-Karte. Mache ich mittlerweile außerhalb Europas immer. Zum einen brauchte ich die Karte zum Arbeiten, aber auch für die Navigation von A nach B, die Uber App oder mal schnell nachgucken, was für nette Cafes in der Nähe sind, finde ich Internet auch unterwegs super. Klar man hat Urlaub und kann sich auch treiben lassen, aber für 40 Euro hatte ich 13 GB und musste mich auch nicht auf das teilweise schlechte Wlan in Hotels verlassen. Welchen Anbieter ihr nehmt ist relativ egal, da sie sich bei den Preisen nicht wirklich etwas tun. Natürlich kann man auch weniger Datenvolumen aufladen und bei Bedarf unterwegs noch mal aufladen.

Thema Sicherheit: Ich habe mich in Südafrika sehr sicher gefühlt. Abends würde ich eher nicht zu Fuß in Kapstadt unterwegs sein, aber da ich abends ein kleiner Schisser bin, würde ich das auch in keiner anderen Stadt. :) Die normalen Sicherheitsvorkehrungen, die man auch in anderen Großstädten trifft, reichen völlig aus, man braucht wirklich keinen Brustbeutel. ;)

Wir hatten für die Strecke von Kapstadt bis George den Luxus einen Guide zu haben, der auch unser Fahrer war. Abduhl war großartig! Dazu in einen der weiteren Beiträge noch mehr. :)

Plant nicht nur die Garden Route. Die Städte, die ich entlang der Route gesehen habe waren zwar schön, aber auch sehr touristisch. Da fand ich andere Orte noch schöner. :) Die Garden Route fängt übrigens nicht schon in Kapstadt an, sondern viel weiter im Westen, ca. Höhe Mossel Bay.

Zum Thema Kleidung habe ich weiter oben ja schon etwas geschrieben, aber ich empfehle gerade im Herbst lange, dünne Hosen. So ist es tagsüber nicht zu heiß aber früh und spät nicht zu kalt, wenn es windig wird. Eine leichte Jacke sollte auch dabei sein, ansonsten darf die Kleidung etwas leichter sein.

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In den nächsten Posts stelle ich euch die einzelnen Routenabschnitte genauer vor und erzähle euch auch, was wir wo gemacht haben und verrate euch tolle Restaurantempfehlungen und co. Wenn ihr spezielle Fragen habt, fragt gern! :)

Liebste Grüße,

Ricarda

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4 Kommentare
  1. Christiane

    7. April 2017 um 16:55

    Hallo Ricarda,
    ein sehr schöner Bericht und sehr informativ (besonders, wenn man im Herbst selbst dorthin fliegt…). Und so schöne Bilder!
    Ich freue mich schon auf Teil 2. Danke!!
    Viele Grüße,
    Christiane

    Antworten

  2. Diana Auberle

    7. April 2017 um 19:59

    Wunderschöne Bilder, da würde ich auch gleich hinwollen. Ich bin schon gespannt auf deine nächsten Berichte.
    Vielen lieben Dank für die tollen Einblicke.
    LG Diana

    Antworten

  3. Martina von Jolinas Welt

    7. April 2017 um 20:24

    Deine wunderschönen Bilder erinnern mich wieder, dass ich mir wahrscheinlich den Rest meines Lebens in den Hintern beißen möchte, weil ich eine Riesengelegenheit verdaddelt habe, 4 Jahre lang.
    Unsere Nachbarn aus der anderen Doppelhaushälfte leben gerade noch bis August in Südafrika, wir wurden so oft von ihnen eingeladen und wir haben es uns mit unseren Kindern einfach nicht zugetraut, jetzt vielleicht, wo die jüngste gesundheitlich endlich stabiler ist, doch jetzt ist es zu spät.
    Deshalb freue ich mich auf weitere Bilder von dir und auf unsere lieben Nachbarn, die endlich wieder bald da sind.

    Antworten

  4. Andrea

    14. April 2017 um 18:02

    Südafrika reizt mich auch sehr und freue mich schon auf deine weiteren Blogposts dazu!

    Antworten

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