Allgemein, Buchtipp, Food&Soul

Meine aktuellen Lieblingsbücher zum Thema Nachhaltigkeit (und Gewinner des Fahrradkorbes)

Vor ca. 2 Monaten habe ich mich zum ersten Mal mit dem Thema Zero Waste auseinander gesetzt, was so viel heißt wie “kein Müll produzieren”. Habe viel gegoogelt und noch mehr Blogs und YouTube Videos angeschaut – und war fasziniert!

Wie schaffen es Menschen, wirklich nur ein kleines Einwegglas als Restmüll zu haben? Und das in einem Jahr! Alleine, zu zweit oder sogar als 4 köpfige Familie!

Zunächst überforderte mich das Thema maßlos. Wow, wie viel Müll produziere ich im Gegensatz? Warum gibt es in Hamburg noch keinen Unverpackt Laden? Und wie viel weniger Müll produziert man dann wirklich – wird das Problem nicht nur verlagert? Zählt es denn überhaupt als Zero Waste, wenn manche trotzdem ein Auto haben? Oder wenn kein Auto, dann aktuell viel durch die Welt reisen um Vorträge zu halten? Sind tausende Flugkilometer nicht schlimmer, als wenn man ein bisschen mehr Haushaltsmüll hat? Und ist das nicht anstrengend? Logistisch in meinem Alltag überhaupt möglich? Auf wie viele Sachen müsste man verzichten? Und würde das Leben nicht zugleich deutlich einfacher werden, da man sich über so viele Sachen keine Gedanken mehr machen müsste?

Ihr seht, wenn ich ein neues Thema finde, dann kann ich da auch voll und ganz eintauchen. Nachdem die ganzen Fragezeichen und Gedanken im Kopf sortiert waren dachte ich für eine Millisekunde – okay, das schaffst Du eh nicht.

Aber hey, darum geht es ja gar nicht, es geht darum sich Anregungen zu holen und neue Sachen auszuprobieren – und wenn sie gut sind, sie beizubehalten.

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In den letzten zwei Monaten habe ich so mein Waschmittel selber hergestellt, endlich auf Weichspüler verzichtet (ja, ganz ganz böse für die Umwelt) und mein Deo selber angerührt, was bei mir wirklich toll wirkt. Tampons wurden durch eine Menstruationstasse ersetzt, was ich erst einmal befremdlich fand, es nun aber genial finde! Habe versucht die Geschirrspültabs zu ersetzen und bin kläglich gescheitert. Aber auch das gehört dazu und wird demnächst noch mal mit einer anderen Rezeptur versucht.

Ich habe mein Haar mit Roggenmehl gewaschen und merke, dass mein Haar eine Übergangszeit braucht von Shampoos wie von John Frieda für blondes Haar für extra viel Volumen – so benutze ich zur Zeit veganes, festes Shampoo und habe mir Haarseife gekauft. Plastiktüten zum Einkaufen gibt es hier schon lange nicht mehr, da wird ein Stoffbeutel mitgenommen. Um ein paar Sachen zu nennen.

Natürlich gibt es noch jede Menge Potential, ich könnte auf Flugreisen verzichten, auf mein Auto, auf Lebensmittel wie Bananen und Ananas, die weite Wege hinter sich haben, auf Bestellungen im Internet… Wow, da kann es zu einer leichten Schockstarre kommen und man mag vielleicht denken “ist ja eh alles nicht genug”.

Aber meine Einstellung ist da ganz klar! Egal was man macht – Hauptsache man macht etwas! Und hinterfragt sich von Zeit zu Zeit etwas. Für mich ist der einfachste Weg, dass ich nach und nach schaue, welche Produkte im Bad und in der Küche sich bald dem Ende neigen und ich mich erkundige, welche Alternativen es dafür gibt. Für mich persönlich die einfachste Art, um mehr Nachhaltigkeit in meinen Alltag zu bringen.

Da ich mich in letzter Zeit viel damit beschäftigt habe, stelle ich euch noch 4 Bücher vor, die mich überzeugt haben.

Besser leben ohne Plastik

Ein schönes Buch für den Einstieg. Wie schadet Plastik unsere Umwelt und wie schaffen wir es Schritt für Schritt, bewusster zu konsumieren. Für Eltern ist der Teil Kinder und Plastik bestimmt besonders interessant und auch die Rezepte zeigen schöne Alternativen für Industriesnacks und co. Das Buch vermittelt eine schöne Leichtigkeit und ist nicht überladen, sodass man nach dem Lesen wirklich denkt “okay, das kriege ich auch hin.” – I like!

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Zero Waste – Weniger Müll ist das neue Grün

Wenn man sich mit Zero Waste in Deutschland beschäftigt, kommt man an der Bloggerin Shia Su kaum vorbei. :) Ich mag ihren Blog Wasteland Rebel sehr! Da ich aber zu bestimmten Themen gerne auch Bücher in der Hand habe, habe ich mir ihr Buch gleich geholt. Das Buch ist schön aufgemacht, der Inhalt logisch in einzelne Kapitel wie Kochen und Vorrat, Hauhalt und Monatshygiene aufgeteilt und besonders gefällt mir das Kapitel Wie fange ich an. Ein dicker Pluspunkt: Shia schriebt das Buch nicht mit erhobenen Zeigefinger, sondern bietet dem Leser wertvolle Tipps und Hintergrundwissen an. Ein tolles Buch!

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Fünf Haumittel ersetzen eine Drogerie

Okay, das Cover ist erst einmal nicht so ansprechend. :) Das Buch kommt mit wenig Bildern aus, aber dafür finde ich den Gedanken, dass man mit 5 Hausmitteln (plus ein paar Extrazutaten) quasi alles an Reinigungszeug rauswerfen kann hervorragend! Die Rezepte sind von der Seite smarticular, welche ich euch auch ans Herz legen kann. Es gibt jede Menge Tipps für Nachhaltigkeit, die auch noch die Geldbörse schonen sollen. Im Buch ist alles schön auf einen Blick zusammen und es werden tolle Tipps gegeben, die man vielleicht noch dunkel von seiner Oma kennt, aufgeteilt nach Reinigen und Putzen, Wäsche waschen, Körperpflege, Gesundheit, Ernährung, Haushalt und Garten. Ein tolles Werk zum Nachschlagen!

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The Glow

Die Aufmachung des Buches ist toll! Wenig öko – eher schick. :) Da bekomme ich Lust auch meine Kosmetik selber herzustellen. Gerade Peelings lassen sich super einfach selber herstellen und sind besonders da in Industrieprodukten jede Menge Plastikteilchen drinnen, die weder für uns noch für die Meere gut sind! Aber es gibt natürlich auch Rezepte für Masken, Cremes, Lippen Balm, Reinigungstonic und mehr! Zusätzlich gibt es als Extra ein paar Detoxrezepte und Achtsamkeitstipps. Der Einleitungsteil mit den Rohstoffen finde ich super, hätte mir nur am Ende des Buches gewünscht, dass bei den Bezugsquellen zum Teil nicht nur “Webshops” genannt werden, sondern auch konkrete Shops – das es die Sachen ohne gibt, hatte ich mir so schon fast gedacht. ;) Trotzdem eine klare Empfehlung von mir.

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So, und dann möchte ich noch jemanden glücklich machen, nämlich die Gewinnerin des tollen Rattankorbes, den ich im Namen von Batavus verlosen durfte: Silke H. die am 24.08 um 9:19 kommentiert hat. Herzlichen Glückwunsch! Melde Dich gerne per Mail bei mir, damit der Korb sich schnell auf den Weg zu Dir machen kann. :)

 

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr ultimative Tipps zum Thema Nachhaltigkeit? Was sagt ihr zum Thema Zero Waste? Toll oder übertrieben? Ich bin neugierig. :)

Liebste Grüße,
Ricarda

Empfohlene Beiträge
25 Kommentare
  1. Esther

    9. September 2016 um 10:24

    O wow! Ich bin beeindruckt von deiner Konsequenz :)
    Bisher habe ich es lediglich geschafft, meine Haare mit Roggenmehl zu waschen. Ein außergewöhnliches, aber effektives Erlebnis :)
    Was mich interessieren würde: Wie machst du dein Deo selbst? Ich möchte es nämlich auch, da Industrie-Deo einfach nicht mein Fall ist. Möchte mich mit der Zeit davon trennen.
    Freue mich über einen Tip/Link etc. von dir dazu!

    LG Esther

    Antworten

    • Ricarda

      9. September 2016 um 10:26

      Ich poste dazu gerne etwas! Auch mit einer Empfehlung zum gekauften Deo, ohne Aluminum. Versuche das gleich zur nächster Woche fertig zu machen :)

      Antworten

      • Esther

        9. September 2016 um 10:51

        Danke, ich freu mich :))

        Antworten

      • petra

        16. September 2016 um 9:34

        ich liebe die Deos von schmid’s und alverde oder
        selbstgerührt aus shea, Natron und ätherischem Öl nach gusto

        Antworten

  2. Julischka

    9. September 2016 um 11:08

    Liebe Ricarda,
    ich beschäftige mich nun shcon etwas länger mit deen Thematiken Nachhaltigkeit udn Umweltschutz.
    Auch ich bin über einige der vorgestellten Bücher gestolpert – und immer wieder dankbar für neue Tipps.
    Vor allem im Bad empfinde ich die Plastik-Reduktion als sehr angenehm. Seit zweieinhalb Jahren z.B. wasche ich mein Haar nun mit Seife und bin begeistert.
    Diverse andere Sachen wurden ersetzt oder komplett rausgeworfen.
    Alles in allem: Toll, wenn sich immer mehr Menschen damit auseinandersetzen.
    Dann wird auch die Politik vermehrt auf das Thema reagieren müssen.
    Nur so kann sich langfristig etwas im Umgang mit unseren Resourcen und unserer Umwelt ändern.
    Viele Grüße,
    Julischka

    Antworten

  3. Nora

    9. September 2016 um 11:30

    Ich stalke Shias Blog auch seit kurzem und habe mir schon überlegt, ihr Buch zu kaufen. Schön, dass das Thema derzeit die Runde macht, hoffentlich bleibt es auch so :) Ich denke da ähnlich wie du, ZU extrem würde mich überfordern. Aber in einigen Bereichen fällt mir der Umstieg wirklich nicht schwer und alles andere kommt einfach nach und nach, solange man etwas achtsamer durch die Welt läuft.
    Beim Thema Deo bin ich mit selbstgemachten zum Beispiel kläglich gescheitert, aber ich liebe die Wolkenseifendeos, welche Zwar in Plastikdöschen kommen, aber dafür kein Mist drin ist. Zudem sind sie wirklich SEHR ergiebig. Haare waschen mit Roggenmehl klappt bei mir sogar besser, als mit Shampoo. Als zerowaste-Alternative könnte man auch auf feste Shampoobars zurückgreifen, die funktionieren von der Wirkung her genauso wie ein Flüssigshampoos.

    Beste Grüße, Nora

    Antworten

  4. Laura Riehn

    9. September 2016 um 11:53

    Hallo Ricarda!

    Seit wir am bauen sind ist das Thema bei uns allgegenwärtig. Noch nie in meinem Leben hatten wir so viel Verpackungsmüll.

    Was mich noch interessieren würde. Hast du Erfahrung mit Waschnüssen gemacht? Ich stand im Laden davor und war sehr unschlüssig was ich davon halten soll.

    Ansonsten bin ich auch gespannt auf die Beiträge zu diesem Thema.
    Ein schönes Wohenende,
    Laura

    Antworten

    • Ricarda

      9. September 2016 um 19:10

      Liebe Laura,
      ich habe gelesen, dass man auf Waschnüsse eher verzichten sollte. In Ländern wie Indien, wo die Waschnüsse traditionell benutzt werden, werden die Waschnüsse durch den Westen knapp, sodass sie nun anfangen, Industriewaschmittel zu benutzen… Aber ich habe gelesen, dass man auch Kastanien nehmen kann! Die haben wir ja bald ohne Ende :)

      Antworten

    • Julia

      14. September 2016 um 14:29

      Ich sehe es wie Riccarda. Und wasche selbst seit dem letzten Herbst mit unseren heimischen Kastanien – klappt wunderbar :)
      Die Anregung hatte ich vom Blog “Experiment Selbstversorgung”. Da sind die wichtigsten Tipps zusammengefasst.

      Antworten

  5. nadine

    9. September 2016 um 17:53

    Super Thema. Mich würde auch deine Deo Rezeptur interessieren und welches festes Shampoo du nimmst.

    Antworten

  6. Kerstin

    9. September 2016 um 20:02

    Hallo Ricarda,
    ein toller Post, in sooo vielen Sätzen erkenne ich mich wieder. Ich beschäftige mich seit ca vier Monaten mit DM Thema Zero Waste und muss immer wieder feststellen, dass es doch ein weiter Weg ist. Aber ich sehe es wie du, besser mit kleinen Schritten anfangen als gar nicht.
    Beim Thema Haare bin ich auch noch am Experimentieren. Haarseife ( plus saure Rinse) hat bei mir leider nicht funktioniert, meine Haare waren total stumpf und trocken und irgendwann habe ich sie auch nicht mehr richtig sauber bekommen. Im Moment verwende ich ein festes Shampoo und bin bisher sehr, sehr zufrieden damit. Mal sehen, ob die Wirkung anhält. Das Shampoo ist von der Naturseifenmanufaktur Uckermark. Die haben auch einen Online-Shop. Deo habe ich auch schon selbst gemacht, das hat bei mir leider nicht gewirkt. Ich würde mich freuen, wenn du dein Rezept mal hier auf dem Blog verraten würdest. Ich bin gespannt, wie es bei dir in Sachen Zero Waste weitergeht, damit triffst du wie gesagt bei mir gerade einen Nerv.
    Liebe Grüße, Kerstin M.

    Antworten

  7. Jasmin

    9. September 2016 um 20:12

    Liebe Ricarda,

    tolles Thema…vielleicht eine Monatsidee für packendes? ;-)

    Ich beschäftige mich auch seit kurzem damit. Ich finde auch, dass es einen schnell überfordert, weil man etwas tun will, aber das Plastik einen erschlägt. Aber trotzdem fühle ich mich gut bei allem, was wir umsetzen. Kleine Schritte sind besser als gar keine.
    Verzicht auf Weichspüler, Waschmittel nur noch im Karton, Getränke/Joghurt/Sahne nur noch in Flaschen, feste Haarseife, Duschseife (z.B. http://www.saponeria-naturseifen.de), Edelstahldosen und -flaschen, Essig u frische Zitrone zum Putzen, Beutel für Obst u Gemüse…..

    Das Deorezept interessiert mich auch sehr!

    Ich hoffe sehr, dass sich bald einiges am Kaufverhalten gerade bei Obst u Gemüse ändert in Supermärkten. Finde es erschreckend, dass quasi alles eingeschweißt wird.

    Freue mich, wenn wir über dieses Thema demnächst öfter was bei dir lesen werde.

    Lieber Gruß Jasmin

    Antworten

  8. Eva

    9. September 2016 um 20:47

    Liebe Ricarda,

    dein Deo-Rezept interessiert mich auch sehr. Bislang habe ich leider kein Deo ohne Aluminium gefunden, das bei mir vernünftig wirkt, würde aber total gerne ohne Aluminium auskommen…

    Bzgl. der Menstruationstasse ging es mir wie dir. Ich fand den Gedanken erst total komisch, habe mich irgendwann dann aber doch entschieden, sie auszuprobieren und bin mittlerweile total begeistert.

    Liebe Grüße,
    Eva

    Antworten

  9. Diana

    10. September 2016 um 8:43

    Liebe Ricarda, danke für die Buchtipps. Wir haben bei uns im Kindergarten in diesem Jahr dieses Thema für die Kinder ausgewählt, um das mal etwas genauer zu bearbeiten. Die Bücher werden uns sicher dabei helfen.
    LG und schönes Wochenende
    Diana

    Antworten

  10. Judith

    10. September 2016 um 14:09

    Liebe Ricarda,

    es ist ein durchaus interessantes Thema “no waste”. Auch bei uns ist es immerwieder andauernd Thema. Nur so viel kaufen, dass man es verbraucht, bevor es reif für die Tonne ist, ist schonmal ein guter Anfang. Außerdem gibt es diesen Discounter namens A+di, dort ist einfach alles verpackt und man kauft gefühlt mehr Müll, denn Inhalt. Daher gehen wir dort garnicht mehr einkaufen. Denn meine Kartoffeln brauchen keine Hülle um die Hülle, ebensowenig Äpfel und co.
    wie dem auch sei, man muss einen Schritt machen, beginnen und sich fragen, wie man auch im kleinen Teil der “Weltverbesserung” sein kann. Leider findet man in Gespröchen immer iweder Menschen die einem dumpf anworten “Ja, aber ich bin ja nicht schuld, guck mal die Amis mit ihren Autos…”, da bin ich dann manchmal echt enttäuscht von dieser Ignoranz.

    Liebe Grüße

    Judith

    PS: Ein tolles Peeling ist grobes Salz mit Avocado, so weiche Hände hatte ich noch nie.

    Antworten

  11. Steffi H.

    10. September 2016 um 20:56

    Genial! Bin leider noch nicht so weit wie du, aber genau mit diesen Themen möchte ich mich näher beschäftigen. Da hast du mir enorme Recherchearbeit erspart.
    Bisher kaufen wir Bio, vermeiden Platiktüten, kaufen ecover reiniger etc. Aber Müll haben wir zu fünft einfach zu viel.
    Mein Nachhaltigkeitstipp: Leitungswasser mit sodastream selbst sprudeln. Das spart enorme Mengen an Resourchen, Transportwegen, Geld und Zeit!

    Antworten

  12. Patricia Jonas

    11. September 2016 um 18:17

    Hallo liebe Ricarda,

    ich würde mich gern über weitere Artikel zum Thema weniger Müll und Alternativen mit Selbermacher Tipps freuen.
    Ich versuche schon seit mehr als ein Jahr meinen Konsum an Plastiktüten zu reduzieren bzw. ganz zu verzichten.
    Bei der Körperhygiene bin ich dabei auf Festprodukte von Lush umzusteigen.
    Ich folge dir auf Instagram und habe gesehen, dass du Abschminkpads und Deo und Waschmittel hergestellt hast. Über eine genauer Anleitung würde ich mich sehr freuen, weil wir in unsere WG auch versuchen weniger Müll zu machen und sind dabei Putzmittel zu selber machen und ich bin auf der Suchen nach einer Anleitung, um selber eine Küchenschwamm zu häkeln.
    Liebe Grüße aus der Nähe von Hamburg.
    Patricia

    Antworten

  13. Birte

    11. September 2016 um 21:44

    Liebe Ricarda, toll dass Du zu diesem Thema was schreibst! Auch ich beschäftige mich mit dem Thema, nachhaltiger zu leben und sehe es wie Du: Es kann entmutigend sein, zu sehen, was man alles machen könnte. Aber: Kleine Schritte sind besser als keine Schritte! Es wäre toll, wenn immer mehr Leute mitmachen.
    Meine kleinen Schritte (stehe selbst noch am Anfang) kann man bei mir nachlesen für jedermann zum Mitmachen. (Hoffe dieser Hinweis ist ok, will keine Klickrekorde sondern einfach nur zum Mitmachen anregen.)
    Ich freue mich wenn das Thema auch bei Dir groß wird. Du erreichst doch so toll viele Leute! :-)
    LG Birte

    Antworten

  14. Birte

    11. September 2016 um 21:46

    Übrigens läuft bei startnext gerade die Crowdfunding-Kampagne für den geplanten Unverpackt-Laden in Hamburg! Das Projekt heißt “Stückgut”.

    Antworten

  15. Mona

    12. September 2016 um 8:10

    Liebe Ricarda,

    danke für diesen Beitrag!
    Wir nutzen seit Jahren das Auto nur noch zum Großeinkauf, im Ort erledigen wir alles mit dem Fahrrad. Das ist für mich persönlich der größte Beitrag zum Umweltschutz, der mir am wenigsten Aufwand bereitet. Immerhin kann ich den Drahtesel meistens direkt dort abstellen, wo ich hin will, also direkt beim Bäcker, direkt an die Bibliothek usw.
    Seit einiger Zeit nutzen wir Brotdosen aus Edelstahl und ich die tulpenförmigen Weckgläser für mein Müsli, das ich im Büro in der Pause esse. Das Ergebnis: der neidvolle Blick der Kollegen, wie lecker das aussieht :)
    Die Waschmittelmenge habe ich schon seit Jahren halbiert. Meine Wäsche wird auch sauber und ich habe den Eindurck, es bleiben weniger Rückstände in der Wäsche. Das ist vor allem von Vorteil, wenn man hauttechnisch belastet ist, so wie ich.
    Putzmittel nutze ich nur noch selten, ich reinige unsere Böden mit einem Dampfsauger. Das finde ich sehr praktisch, zum einen wirkt zum einen mit thermischer Desinfektion und saugt das Schmutzwasser wieder ein. Und der Boden ist fast trocken.
    Ich verfolge auf jeden Fall weiterhin gespannt das Thema auf Deinem Blog!

    LG Mona

    Antworten

  16. Jaqueline Weirauch

    13. September 2016 um 21:57

    Sehr interessant das Thema. Ich bin durch einen anderen Weg dazu gekommen nach und nach Industrieprodukte zu ersetzen. Meine Haut hat einfach noch nie alles vertragen und seitdem ich vieles mit natürlichen Zutaten selber mache, geht es mir viel besser.

    Ich habe ein paar Wochen hinter mir, die eine extreme Umstellung waren und bin mittlerweile so weit, dass ich meine Haare fast ausschließlich mit kühlem Wasser wasche und einmal die Woche mit Zitronensaft, den ich mit Wasser verdünne.
    Als Deo nutze ich Kokosöl mit Natron. (Also Öl schmelzen, Natron rein und beim Erkalten rühren.) Das funktioniert bei mir super.
    Und mit der selbst gemixten Propoliscreme wird sogar meine Neurodermitis besser.

    Mit dem Waschmittel und einem Zahnpasta-Ersatz beschäftige ich mich aktuell. Unverpackt einkaufen kann man bei uns leider kaum. Mal schauen, was noch kommt.

    Ganz liebe Grüße
    Jacky

    Antworten

  17. petra

    16. September 2016 um 9:38

    Danke Ricardo für die Empfehlungen!
    bezüglich Geschirrspüler Pulver: ich komme sehr gut aus mit der Mischung Zitronensäure, Natron und Soda. in der klarspülkammer ist dann noch Essig! LG Petra

    Antworten

    • Ricarda

      20. September 2016 um 13:40

      Oh danke! Das werde ich mal ausprobieren :)

      Antworten

  18. Bianca

    26. September 2016 um 11:18

    Liebe Ricarda,

    durch dich inspiriert startet meine 5-köfige Familie nun einen zweiten Versuch Plastikfrei und Müllreduzierend einzukaufen.
    Da ich keinen Blog habe möchte ich hier unbedingt den Onlinehandel http://www.mein-muesli-laden.de empfehlen, bei dem man bei Bestellung angeben kann, dass man sich die Bestellung in Papier verpackt wünscht und somit Nudeln, Reis, Gewürze, Hülsenfrüchte und vieles mehr ohne Plastikverpackung bestellen kann!
    Bin gerade sehr verzückt über mein tolles Paket, dass sehr schnell hier ankam, mit netten Worten, ein paar Extras und vor allem mit tollen Nudeln, Müsli und Reis- ganz ohne Plastik!
    Natürlich ist mir auch klar dass sich Nhrungsmittel schicken lassen auch keine so ökologische Lösung ist, aber vllt kann man ja in Gruppen bestellen oder in großen Mengen, wenn man die Produkte kennt und zufrieden ist!

    Herzliche Grüße
    Bianca

    Antworten

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