Fotobeiträge

Gute Fotos bei wenig Licht – Wie man im Winter mit Tages- und Kunstlicht gute Fotos machen kann

Auch wenn die Tage schon wieder länger werden, schöne und vor allem helle Fotos im Winter zu machen ist für Blogger immer eine kleine Herausforderung.

Daher gibt es heute von mir zahlreiche Tipps und Empfehlungen zum Thema Zubehör und Kameraeinstellungen und wie ihr bei diesem Wetter das beste aus euren Fotos rausholt.

titel-fotografie

Tipps für Fotos mit Kunstlicht

Beim Kunstlicht streiten sich die Geister. Zu hart, zu unnatürlich, die Farbtemperatur gefällt nicht. Kann ich nachvollziehen. Ich würde Kunstlicht auch nicht für jede Art Fotos verwenden. Wo Kunstlicht für mich aber super funktioniert:

  • bei Produktbildern
  • bei Anleitungen, sprich DIYs
  • bei Videos

Was ihr dafür braucht:

  • einen hellen Hintergrund, oder zumindest nicht zu bunt, damit die Farben später noch gut angepasst werden können
  • 2 Tageslichtlampen

Das wars auch schon. Wenig, oder? Und eure Kamera natürlich :) Die Tageslichtlampen müssen kein Vermögen kosten, ich benutze seit Jahren diese beiden Lampen und bin mit ihnen total zufrieden. Natürlich gibt es deutlich bessere Modelle für mehr Geld, aber hier stimmt in meinen Augen das Preis-Leistungsverhältnis. Investiert unbedingt in 2 Lampen, nicht nur in eine (die Lampen die ich verlinkt habe sind schon ein Set)! Eine Lampe alleine wirft fiese Schatten, egal wo ihr sie aufstellt. Am besten wären eigentlich 3 Lampen, wobei eine Lampe dann stärker als die anderen sein sollte, aber die meisten von uns haben kein Platz für ein ganzes Fotostudio, ich auch nicht. :)

Auch wenn die Lampen erst einmal wie riesige Monster aussehen, sie sind in 3 Minuten auf- und abgebaut und wenn sie nicht gebraucht werden, verschwinden sie bei mir in das oberste Regal meines Kleiderschranks, da sie zusammengeklappt super wenig Platz wegnehmen.

Die Lampen stellt hier schräg rechts und links neben eure Kamera, also ca im 35-40 Grad Winkel. So wird die Fläche gleichmäßig ausgeleuchtet.

So sieht dann ein typischer Setaufbau bei mir auf. Das eine morgens um 6, das andere um 22 Uhr mit dem iPhone aufgenommen und völlig unbearbeitet, um das Originallicht zu zeigen.

IMG_5711 IMG_5547

Fotografiert am besten im RAW Format! Sowieso immer! Ich selber mache das erst seit einem Jahr und ärgere mich ein bisschen, dass ich es noch nicht früher gemacht habe. Ihr habt in der Nachbearbeitung einfach viel mehr Spiel um grundsätzliche Dinge wie die Helligkeit, den Kontrast, das Licht usw anzupassen.

Wenn ich mit Lampen fotografiere nehme ich in der Regel kein Stativ um mich freier mit der Kamera bewegen zu können. Und wie sollten die Kameraeinstellungen sein? Der ISO-Wert ist bei mir immer auf 100-200 eingestellt, danach überlege ich mir, was für eine Blende ich haben möchte, sprich ob der Hintergrund verschwommen sein soll oder scharf und daraus leitet sich für mich dann die Verschlusszeit ab. Mehr Infos zu den Einstellungen findet ihr in älteren Beiträgen von mir (Wie stelle ich meine Kamera manuell ein, Was macht die Blende). Wenn ihr mit Lampen arbeitet ist der Vorteil, wenn ihr einmal eure Einstellung gefunden habt, braucht ihr nichts mehr an der Kamera zu verändern. Es lohnt sich also etwas ausprobieren.

So sieht zum Beispiel eine Bildkorrektur in raw bei mir aus

Bildschirmfoto 2016-01-06 um 09.06.14

Die Bilder im Vergleich: jpg unbearbeitet, bearbeitet und raw bearbeitet. Man sieht also, auch im jpg kann man noch gute Bilder mit Tageslichtlampen machen.

bildlampe

Noch ein Wort zum Thema Baustrahler. Wir dachten am Anfang, dass die eine gute Idee wären. Nein. Sie werden viel zu warm und das Licht ist einfach nicht schön. Das Geld dann lieber in die Lampen für 80 Euro investieren (und ihr kriegt für das Geld zwei Lampen, nicht nur eine).

Tipps für Fotos bei wenig Tageslicht

Welches Licht? Das denke ich zumindest an manchen Tagen im Winter :) Nein im ernst, manche Fotoshooting erfordern in meinen Augen einfach Tageslicht. Nämlich alles wo die Stimmung natürlich sein soll, das Licht weich und natürliche Schatten entstehen sollen.

Für mich sind das Fotos von:

  • Menschen, allgemein sich bewegenden Objekten
  • Sachen, die in einem natürlichen Umfeld fotografiert werden sollen
  • Essen, wirkt in den meisten Fällen einfach appetitlicher
  • Situationen, wo eine Geschichte erzählt werden soll

Was ihr dafür braucht:

  • einen besonders hellen Ort in eurer Wohnung in Fensternähe
  • Reflektor
  • passende Hintergründe (bei kleinen Objekten)
  • Stativ
  • leichte, lichtdurchlässige Vorhänge (optional)

Grundsätzlich: Wenn ich mit Tageslicht arbeiten kann, wähle ich immer das Tageslicht! Die einzige Ausnahme sind im Winter Anleitungen. Die Lichtverhältnisse können sich einfach zu schnell ändern im Winter, sodass ich keine Lust habe immer die Kameraeinstellung neu einzustellen. Im Sommer dagegen verzichte ich fast vollständig auf Lampen.

Im Winter muss man mit einem normalen Job meist das Wochenende für Fotos mit Tageslicht nutzen. Ich habe das Glück und bin da zwar ein bisschen flexibler, aber auch ich habe lieber die Fotos früh gemacht um mich auf andere Aufgaben konzentrieren zu können. Sobald ich also merke, dass es draußen ein bisschen heller wird, suche ich mir einen sehr hellen Raum in der Wohnung, der zur Sonnenseite liegt (wo aber keine direkte Sonneneinstrahlung ist! Da sind wir sonst wieder bei den harten Schatten).

Wenn ihr Menschen fotografieren wollt, empfehle ich eigentlich immer raus zu gehen, oder ihr bestellt euch große Fotohintergründe (oft auch Backdrops genannt). Diese gibt es sowohl mit Motiven, als auch schlicht in einfarbig. Mein Tipp ist hier: Nehmt immer Papier und kein Stoff! Ihr habt keine Lust den Stoff zu bügeln. Wirklich nicht. Es ist sooo viel Fläche :) Die Hintergründe mit Motive sind meist so beschichtet, dass man sie abwischen kann, die einfarbigen sind oft aus Papier und auf einer 11m Rolle, sodass ihr nach und nach Stücke abreißen könnt, wenn sie dreckig werden. Am Anfang fanden Nadine und ich Hintergründe mit Motiven ganz toll, mittlerweile sind wir zu einfarbigen übergegangen. Das ist Geschmackssache und ändert sich ständig.

Auch hier kann man natürlich mit Tageslichtlampen arbeiten. Ich persönlich fühle mich dann nur vor der Kamera nicht so wohl. Wenn ihr aber gerne Hintergründe haben wollt und euer Hobbyraum im Keller liegt, dann sind Lampen natürlich besser als nichts. :)

Wer nun kein Hobbyraum oder jede Menge Platz zur Verfügung hat, was auch bei mir Zuhause nicht der Fall ist, dem empfehle ich leichte, halbtransparente Vorhänge vor den Fenstern (bzw euren Fotofenster, hihi). So habt ihr automatisch weicheres Licht und einen neutralen Hintergrund. Achtet dann aber darauf, von wo noch Licht kommt. Hier heißt es etwas ausprobieren.

Wollt ihr Kinder fotografieren, ist ein Fotoshooting drinnen natürlich wenig spannend und die Kids werden oft schnell ungeduldig. Lasst sie mit etwas spielen! Und macht währenddessen Fotos. Oft kommen da schon ein paar gute Fotos bei rum.

Kommen wir zu kleineren Dingen als Menschen :) Wenn ich zum Beispiel Essen fotografieren möchte, quetsche ich mich, sobald es draußen etwas heller ist ganz nah ans Fenster. Ganz ganz nah :) Denn meistens ist es da schon heller als man im Rest der Wohnung vermuten würde. Ich stelle meinen Unter- und Hintergrund auf, bei mir ist das dann meistens auf dem Boden, ein Tisch wäre aber deutlich komfortabler. Das Fenster ist dabei links oder rechts von der Kamera. Auf der anderen Seite der Kamera stelle ich den Reflektor auf. Das Licht von draußen wird so zurückgeworfen und die Schatten auf eurem Foto werden weicher und weniger doll.

Zwei typische Situationen bei mir am Tag, wieder mit dem iPhone fotografiert. Allerdings ist es hier schon deutlich heller, weil es am Ende des Shootings ist. Ich habe ca 40 Minuten früher angefangen, als es noch recht dunkel war.

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Manchmal reichen die Lichtverhältnisse so schon, um aus der Hand zu fotografieren. Wenn dies nicht der Fall ist, benutze ich noch ein Stativ.

Wann benutze ich nun ein Stativ? Ich gucke mir an, wie hoch mein ISO Wert sein darf, damit mein Bild noch nicht zu doll rauscht (was das ist findet ihr weiter oben in dem Link zur Kameraeinstellung). Bei meiner neuen Kamera ist das um und bei 3000, bei meiner alten fing das Rauschen schon bei 800 doller an. Nun überlege ich mir wieder, wie weit ich die Blende auf machen will. Bei natürlichem Licht will ich meist den Hintergrund unscharf haben, wähle also eine Blende zwischen 2 und 2.8, wenn mein Objektiv das zulässt. Dann gucke ich zuletzt, was für eine Belichtungszeit ich brauche, damit das Bild hell genug wird. Alles was über 1/50 Sekunde ist, fotografiere ich in der Regel frei Hand. Bei 1/8 kriegt man natürlich kein wackelfreies Bild frei aus der Hand hin, da benutze ich dann ein Stativ. Es gibt jede Menge Stative, von 30-500 Euro ist alles dabei. Eine gute Orientierung ist: Desto schwerer (meist hochwertiger) eure Kamera plus Objektiv ist, desto stabiler (und damit meist leider teurer) sollte euer Stativ sein. Ihr wollt nicht 30 Euro beim Stativ sparen und dann Angst haben, dass es euch umfällt, während eure 800 Euro Kamera drauf ist :) Ich war mit diesem Stativ sehr zufrieden, habe mir mittlerweile eine deluxe Version gegönnt und liebe es. Achtet beim Kauf darauf, was das Maximalgewicht sein darf.
Tipp: Statt einem Stativ könnt ihr zum Beispiel auch einen hohen Hocker, Stuhl oder Barhocker nehmen.

Als Hintergründe benutze ich übrigens für kleine Sachen immer Spanplatten aus dem Baumarkt, die ich entweder mit Folie beziehe, mit Stoff bespanne, mit Tapetenresten tapeziere oder mit Farbe anmale. Manchmal ist es auch einfach nur einfarbiger Fotokarton. Spanplatten sind relativ leicht und ihr könnt mit einer Platte gleich 2 Hintergründe schaffen, indem ihr die Vorder- und Rückseite benutzt. Wenn ihr mögt, mache ich dazu noch mal einen separaten Post, ich brauche eh neue Hintergründe ;)

So sehen dann die fertigen Fotos unbearbeitet und bearbeitet aus

bilderbearbeitet

Noch ein Wort zu dem integrierten Blitz eurer Kamera: Vergesst, dass er existiert. Fotos mit dem integrierten Blitz werden zu 99,8% gruselig. Ich weiß nicht, was sich die Kameraindustrie dabei gedacht hat. Probiert lieber die manuellen Einstellungen eurer Kamera aus, so werdet ihr viel mehr Freude mit den Bildern haben :) Bei Aufsteckblitzen sieht es natürlich schon wieder anders aus, aber da bin ich selber noch am üben, von daher will ich da noch keine Tipps geben, die eher Halbwissen entsprechen :)

Womit ich fotografiere

Hier noch eine Übersicht mit was ich aktuell fotografiere. In Klammern steht meine “alte” Ausrüstung die auch wirklich gut und für Hobbyzwecke völlig ausreichen ist.

Die oben genannten Sachen sind natürlich nur meine persönlichen Empfehlungen. Bestimmt kommt gleich jemand um die Ecke, der mit Baustrahlern und Kamerablitz Hammer Bilder macht :) In den letzten 5 Jahren habe ich aber schon einiges ausprobiert und dazu gelernt, mir viel auf unterschiedlichen Seiten angelesen und wäre das ein oder andere Mal froh über genau so einen Artikel gewesen.

Das war bestimmt noch nicht alles und nur ein kleiner Teil der Hobbyfotografie. Wenn ihr noch Fragen habt oder euch andere Themen auch noch interessieren, schreibt mir gerne einen Kommentar! :)

Liebste Grüße,
Ricarda

Empfohlene Beiträge
29 Kommentare
  1. Pe-Twin-kel

    6. Januar 2016 um 10:53

    Wow, Ricarda, toller Post, da ich nur eine kleine Canonknipse für die Hosentasche habe, nehme ich deine Tipps gerne an. Fensternähe ist klar. Toll finde ich deinen Reflektor? dazu hast du leider keinen Link, das hört sich für mich als erstes nachahmenswert an. Habe viel dazugelernt, danke dir.
    Lieben Gruß,
    Petra

    Antworten

  2. sandra

    6. Januar 2016 um 11:03

    Puh, danke für die vielen Informationen. Save:).
    Liebe Grüße
    Sandra

    Antworten

  3. Bee

    6. Januar 2016 um 11:22

    Vielen Dank, ein ganz toller Post. ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen die Food- und Produktfotografie zu optimieren, da kommt dein Post ja wie gerufen. Ich nehme übrigens fast ausschließlich ein Stativ, so kann ich besser arrangieren.

    Liebe Grüße, Bee

    Antworten

  4. Melanie Edinger

    6. Januar 2016 um 11:35

    Liebe Ricarda
    vielen Dank für die Tipps, die ich ganz sicher umsetzen werde, da ich meinen Blog erst seit einem Jahr habe, stehe ich im Moment immer vor der Herausforderung gute Bilder zu
    machen. Danke das du dir die Mühe gemacht hast,
    liebe Grüße Melanie

    Antworten

  5. Mel | Creative Little Things

    6. Januar 2016 um 12:54

    Hallo Ricarda,

    vielen lieben Dank für deine Tipps! Ich bin kein großer Fan von Kunstlicht und fotografiere am liebsten bei Tageslicht. Im Winter echt eine Herausforderung. Dank meinem Freund haben wir jetzt doch schon so einiges an Foto-Equipment zu Hause. Sein neustes Spielzeug ist ein Ringlicht, was jetzt eher bei mir im Zimmer steht. :D Damit fotografiere ich im Moment gerne meine Rezepte.

    Aber dieses Jahr steht noch ein wenig Optimierung in meiner Fotografie an. Deine Tipps helfen da sicher gut mit :)

    Liebste Grüße,
    Mel

    Antworten

  6. Ebbi

    6. Januar 2016 um 13:13

    Schöner Beitrag, danke für deine Mühe.
    Leider funktioniert der Link zum Reflektor nicht. Das hätte mich nämlich brennend interessiert.

    Und auch deine “Fotorolle” meine ist bald alle und ich hab sie übernommen von meiner Vorgängering.
    Magst du mir sagen wo ihr die bestellt habt.

    Liebste Grüße
    Ebbi

    Antworten

  7. lottapeppermint

    6. Januar 2016 um 16:32

    Ein super informativer Post! Vielen Dank :)
    Die Softboxen schaue ich mir mal genauer an. War schon länger am überlegen, ob ich mir welche kaufen soll, und da komme ich persönlichen Empfehlungen doch gerne nach!

    Liebe Grüße,
    Natalie

    Antworten

  8. Martina

    6. Januar 2016 um 18:32

    Oh Gott liebe Ricarda, Hut ab vor dir und deinem so tollen Beitrag…….super mega toll.
    Ich als Neubloggerin und noch nicht so lange bei Insta habe auch schon gemerkt, Bilder machest nicht so einfach. Meine eingestellten Bilder sind nicht immer so wie ich es gerne hätte und wenn du sie als “Profi” sehen solltest, ich glaube du würdest die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, grins.
    Auch ich habe gerade jetzt im Winter gemerkt, dass es nicht so einfach ist Bilder gerade von mir zu machen. Ja das liebe Licht. Der Tipp mit den Lichtstrahler kam gerade richtig. Ich habe es schon in Erwägung gezogen mir solche zuzulegen. Werde ich jetzt auch machen. Lange Rede, ich war halt die ganze Zeit noch am Überlegen ob dies die Sache auch Wert ist, mein Blog ist noch kaum angelaufen, aber man soll ja positiv denken. Eins nach dem anderen.
    Ich jedenfalls bin echt mehr als begeistert und danke dir von Herzen. Der Beitrag kam für mich genau zur richtigen Zeit.
    Liebe Grüße Martina

    Antworten

  9. Anja

    6. Januar 2016 um 20:54

    Schöner Post. Viele kleine aber wertvolle Hinweise drin! Nur ein wichtiges Detail hast du zwar aufgelistet aber im Text unterschlagen: nimmt lieber ein lichtstarke Festbrennweite (du hast 35 und 50mm mit 1.4) als ein Zoomobjektiv! Zuviels Linsen rauben immer Licht! Ich bastel dann mal weiter an meinem Fotostudio ;-))
    Lieben Gruß,
    Anja

    Antworten

  10. Nähkäschtle

    6. Januar 2016 um 21:51

    Danke für die vielen tollen Tipps, ich bräuchte mehr stauraum hier … Die Strahler und Hintergründe suche ich gerade, deine Tipps kommen wie gerufen! LG Ingrid

    Antworten

  11. Raphaele

    6. Januar 2016 um 23:25

    Danke für die vielen Tipps! Zum integrierten Blitz: Ich glaube die Kameraindustrie wollte nur Eltern ermöglichen auch spontan und im Halbdunkeln bei einer wirklich witzigen/supersüßen Szene eine Aufnahme ihrer Kinder machen zu können ;O) Mein Mann schimpft aber auch, dass ich ständig den Blitz ausgeschaltet habe *grins* lg, Raphaele

    Antworten

  12. Katrin

    7. Januar 2016 um 13:52

    Liebe Ricarda,

    vielen Dank für deine Tipps! Ich hatte mir im Herbst bereits eine eigene kleine Fotobox gebastelt und 3 Lampen gekauft. Da hat mir das Leben schon erleichtert. Eine Frage hätte ich noch zum Weißabgleich. Machst du den vorher oder bearbeitest du einfach anschließend die Bilder stärker?

    Viele Grüße

    Katrin

    Antworten

    • Ricarda

      8. Januar 2016 um 6:48

      Ich muss zu meiner Schande gestehen, ich lasse den Weißabgleich fast immer auf Automatik, einfach weil er bei meiner Kamera wirklich gut hinhaut. Sollte mir das weiß etwas zu gelb- oder blaustichig sein, dann bearbeite ich das hinterher. Ist gefühlt für mich weniger Aufwand :)

      Antworten

  13. caro

    7. Januar 2016 um 15:25

    Genau was ich suche! Danke Ricarda, denn hier ist grad miesepetriges Wetter und ich muss noch einiges fotografieren. Hätte nur noch genauer gewusst was mit dem RAW gemeint ist. Ich weiss nicht mal ob ich das bei meiner Camera einstellen kann. Hab ich das überlesen? Welches Bildbearbeitungsprogramm nimmst du? LG Caro

    Antworten

    • Ricarda

      8. Januar 2016 um 6:51

      RAW ist das Rohdatenformat, sozusagen ein ditigales Negativ :) In der Regel kannst du im Menü, wo du auch einstellst ob die jpgs klein, mittel oder groß gespeichert werden dies einstellen.
      Ich arbeite in der Regel mit Photoshop, allerdings reicht da meiner Meinung für die meisten auch schon die Elements Version. Ansonsten kann man auch zum Beispiel mit Picmonkey oder Gimp bearbeiten. Aber am besten wird die Bearbeitung in meinen Augen immer in Photoshop ;)

      Antworten

      • Daniela

        8. Januar 2016 um 10:22

        Hallo Ricarda,

        super Post mit so vielen tollen Tipps. Wenn Du im RAW Format fotografierst (mache ich auch), dann ist eigentlich Lightroom sogar noch toller als Photoshop.

        Ich habe das letztes Jahr bei einem Kurs über Bildstile kennengelernt und war begeistert, wie viel schneller da die Bearbeitung von Fotos klappt. Ich muss mich da selbst erst noch so richtig reinarbeiten, aber gerade die reine Bildoptimierung (also weniger Retouche sondern mehr Helligkeit, Weißabgleich, Farbbalance etc. ) ist damit gerade bei großen Bildserien sehr schnell und einfach zu erledigen. Wenn Dich das interessiert, kannst Du mal den Beitrag bei mir anschauen: http://www.sewing-elch.de/bildstil-veraendern-mit-adobe-lightroom/

        Liebe Grüße Daniela

        Antworten

  14. Angelika

    8. Januar 2016 um 9:51

    Liebe Ricarda,
    vielen, vielen Dank für deine super Fototipps. Dank deiner Hilfe habe ich meine Kamera jetzt “persönlich” kennengelernt. Ich erstelle gerade eine Fotosammlung für eine Kollegin, die in den Ruhestand geht, habe mir dazu eine Spickliste mit deinen ganzen Tipps anglegt und schon super Fotos gemacht. Du kannst die Technik unglaublich gut erklären. Respekt.
    Zu Weihnachten habe ich ein Aufsteckblitz bekommen und freu mich schon, wenn du dein “Halbwissen” mit uns teilst:-)
    Liebe Grüße
    Angelika

    Antworten

  15. Häkel-Kaja

    9. Januar 2016 um 10:22

    Was für ein schöner Artikel!

    Ich selbst bin nun bei weitem kein Profi-Fotograf und habe auch nur eine kleine Kompakt-Knipse, freue mich aber sehr, dass ich einige deiner Tipps, in einer vereinfachten, improvisierteren Weise, sowieso schon anwende.
    Normalerweise fotografiere ich, wenn die Situation und das Licht dazu einladen, also nicht konzipiert. Wenns dann um meine Häkel-Tierchen für die Seite geht, ist das etwas anderes. Mein Repertoire besteht inzwischen aus auf der Veranda (die ist bei uns verglast und daher oft der hellste Raum, allerdings im Winter dennoch schwieirig, da sie zur Nordseite liegt) aufgehangenen Bettlaken als Hintergründen, verschiedenen Geschenkpapierrollen, die ich gern als Hintergründe nehme, und natürlich verschiedenen Fotokartons. Mein Reflektor ist eine größere weiße Styroporplatte, die mal Verpackungsmaterial unserer Duschkabine war.
    Irgendwann reicht das Geld bestimmt auch mal für echtes Equipment.

    Lieben Gruß
    Kaja

    Antworten

  16. Kendra

    10. Januar 2016 um 18:34

    Hallo Ricarda!
    Als ich den Titel des Artikels gelesen habe, habe ich nicht erwartet sooo viele nützliche Tipps zu bekommen. Definitiv wird der Tap aufgelassen, um nach und nach die Tipps auszuprobieren. Vielen Dank dafür!

    Ganz liebe Grüße,

    Kendra

    Antworten

  17. Eclectic Hamilton

    11. Januar 2016 um 12:30

    Danke für die tollen Tipps! Man lernt definitiv nie aus – und das ist auch schön so!
    Schau mich jetzt noch ein bisschen bei dir um.

    Greetings & Love
    Ines

    Antworten

  18. Tulpentag

    19. Januar 2016 um 11:31

    Das ist echt ein super Beitrag. Ich hab mich in letzter Zeit auch mal mehr mit dem Thema (Food-)Fotografie beschäftigt. Das Thema ist soo komplex, aber auch so interessant und man kann mega viel damit machen :) Im RAW-Format wollte ich auch unbedingt mal fotografieren. Irgendwie ist der Gedanke wieder hinten abgefallen ;) Lieben Dank für die Erinnerung :)
    Viele Grüße,
    Jenny

    Antworten

  19. TI NAht

    5. Februar 2016 um 18:54

    Hallo Ricarda,
    DANKE für die Tipps. Ich habe meine Kamera auch gleich auf RAW umgestellt. Allerdings erkennt mein PC diese Datei nicht und ich kann die Bilder nicht bearbeiten. Mit welchem Programm arbeitest Du denn?
    Liebe Grüße
    Tina von TI NAht

    Antworten

    • Ricarda

      7. Februar 2016 um 11:31

      Liebe Tina, ich arbeite mit Photoshop. Photoshop Elements kann das zum Beispiel auch öffnen, aber auch andere Programme. Die Bilder können bei mir auch nicht normal in der Vorschau geöffnet werden :) Dafür braucht es immer noch ein andere Programm. Liebe Grüße, Ricarda

      Antworten

  20. Daniel

    6. Februar 2016 um 22:04

    Wirklich gut geschrieben. Toller Artikel!

    Antworten

  21. Judith

    11. Oktober 2016 um 7:10

    Hallo Ricarda,

    ich lese sehr gerne deinen Blog, der immer neue kreative Ideen, aber auch tolle Tipps und DIY-Projekte bereit hält. Ein extra Post zum Thema Hintergründe fänd ich wirklich toll und würde mich sehr freuen, wenn du dir neue Hintergründe bastelst… ;)

    Viele liebe Grüße und weiter so,
    Judith

    Antworten

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Ricarda, Kreativbloggerin aus Hamburg

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